Fryboyter

Global WordPress Translation Day 3

Hieronymus, welcher das Neue sowie das Alte Testament ins gesprochene Latein übersetzt hat, ist am 30.09.420 gestroben. Daher findet immer am 30.09. der internationale Übersetzertag statt. Wordpress führt dieses Jahr an diesem Tag den Global WordPress Translation Day 3 durch.

An diesem Tag dreht sich alles um die Übersetzung von Wordpress, der Themes und Plugins. Neben der Teilnahme am heimischen Rechner ist es auch möglich an Veranstaltungen in verschiedenen Städten weltweit teilzunehmen. Einen 24-Stunden-Livestream soll es ebenfalls geben.

Am 30.09.2017 um 0:00 UTC geht es offiziell los.

Wer Interesse hat, findet unter https://de.wordpress.org/2017/08/global-wordpress-translation-day-3 genauere Informationen zu der Aktion.

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Wordpress ist in Rente gegangen

Heute habe ich Fryboyter.de auf Bolt CMS umgestellt. Das Theme ist, wie man unschwer erkennen kann, Marke Eigenbau. Nach X Versionen mit Schnick Schnack habe ich es einfach mit Fokus auf den Text gehalten.

Für mich ist die Seite aber weiterhin “Beta”, da noch einige Sachen nicht so sind, wie ich es gerne haben möchte.

Wenn man aktuell einen Artikel aufruft erscheint an dessen Ende eine Liste mit Artikel-Vorschlägen. Diese sind aktuell noch unabhängig von der Kategorie. Hier möchte ich es noch schaffen, dass nur Artikel der gleichen Kategorie(n) angezeigt werden den dem aufgerufenen Artikel zugeordnet sind.

Den OSBN-Feed erzeuge ich derzeit alle 30 Minuten über eine PHP-Datei, da sich die Feed-Erweiterung von Bolt CMS nur auf Inhaltstypen und nicht auf Kategorien einschränken lässt. Hier will ich mittelfristig auf eine andere Lösung finden, da die Datei auch dann erzeugt wird, wenn kein neuer Artikel vorhanden ist. Erreichbar ist der Feed nun über https://fryboyter.de/files/feed.xml. Die alte Adresse des OSBN-Feed wird per .htaccess umgeleitet, so dass hier keine Probleme entstehen sollten (sofern der Feed-Reader die Umleitung kapiert).

Die Kommentare laufen ab sofort über Isso. Die Daten werden hierbei in einer SQLite-Datenbank auf meinem Webspace gespeichert, so dass ich hier keine Daten weitergebe.

Wer Fehler findet oder Verbesserungsvorschläge hat, darf sich gerne melden.

Edit: Einen unschönen Fehler habe ich gerade gefunden. Die PHP-Datei mit der ich den OSBN-Feed erzeuge, hat sich noch auf meine Test-Domain bezogen, so dass auf planetlinux.de verlinkt wurde. Das ist nun korrigiert und ich habe eine Weiterleitung auf die richtige Adresse erstellt. Sorry.

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Das Ende von Wordpress naht

Vor einigen Monaten hatte ich hier schon mal geschrieben, dass ich Wordpress den Rücken kehren will. Als neue Plattform habe ich Bolt CMS gewählt. Der Wechsel ist in letzter Zeit aus beruflichen Gründen, aber auch weil ich wenig Lust hatte, ins Stocken geraten. Aber es geht in die nächste Runde.

Seit heute bin ich quasi in der Beta-Phase angekommen. Was das Template betrifft, habe ich es bewusst schlicht gehalten. Und das nicht nur weil ich von Grafikbearbeitung keine Ahnung habe.

Fryboyter Beta

Das Template an sich ist aktuell gerade mal 18 KB groß und besteht aus 10 Dateien (inkl. Bilddateien, exklusive Webfonts). Allerdings blähen die eingebetten Webfonts (EOT, SVG, TTF, WOFF und WOFF2) das ganz auf 1,9 MB auf. Bezüglich der CSS-Datei lässt sich vermutlich noch das eine oder andere KB einsparen, da viele Einträge nicht genutzt werden.

Was mir allerdings richtige Sorgen gemacht hat, war der Import der Wordpress-Artikel. Denn hier gibt es leider keine Erweiterung die unter Bolt CMS 3.x funktioniert. Ich habe mir daher ein abenteuerliche Lösung selbst gebaut. Leider hat diese aktuell noch dermaßen Ecken und Kanten, so dass ich vermutlich auch gleich die Artikel per Copy and Paste übertragen hätte können. Von der Entwicklungsdauer will ich erst gar nicht anfangen. Zudem sind bei einigen Artikeln Nachbesserungen nötig (spezielle Formatierungen von Wordpress-Erweiterungen usw.). Kurz gesagt, der Import war zum kotzen. Vermutlich wäre das aber auch so spaßig geworden, hätte ich auf ein anderes System gesetzt.

Ein weiteres Sorgenkind ist die Suchfunktion. Ich habe unter Bolt das Routing so geändert, dass die Links nicht https://planetlinux.de/entrie/deutschsprachiger-usenet-server-mit-schwerpunkt-arch-linux lautet sondern https://planetlinux.de/deutschsprachiger-usenet-server-mit-schwerpunkt-arch-linux. Dann zickt allerdings die Suchfunktion von Bolt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich an Bolt liegt oder ob ich hier das Problem bin. Hiermit werde ich die Entwickler von Bolt bzw. die Gemeinschaft um Bolt wohl noch mal um Hilfe bitten müssen. Alternativ überlege ich mir auch, ob ich überhaupt eine SuFu brauche…

Ansonsten läuft alles genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Schnell, stabil und resourcenschonend. Im Debug-Modus werden gerade mal 2 MB in der Spitze verbraucht. Mein PHP Speicherlimit liegt bei 128 MB. Wenn ich den Debug-Modus deaktiviere, wird vermutlich noch weniger Speicher benötigt. Alles in allem war der Wechsel die richtige Entscheidung für mich. Vor allem wenn es um die Templates geht.

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Natürlich Wordpress - Oder doch nicht?

Wordpress ist weit verbreitet. Wordpress hat eine große Gemeinschaft. Und Wordpress hat viele Plugins um den Funktionsumfang zu erweitern. Dennoch bin ich immer unzufriedener mit Wordpress. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber trotzdem. Alle paar Tage gibt es Aktualisierungen für die Übersetzungen. Gefühlt wird hier jede Änderung in ein Update gepackt. Das Backend reagiert ab und zu recht träge, obwohl sich nichts geändert hat. Die Plugins sind auch so eine Sache. Manche sind unsicher, manche werden einfach nicht mehr betreut. Vor einigen Tagen bin ich dann auch noch so verrückt gewesen das Theme anzufassen.

Ich kann zwar etwas PHP, HTML, CSS, Python usw. aber als Programmierer würde ich mich nicht mal ansatzweise bezeichnen. Entweder ist genau das das Problem oder ich bin einfach zu unfähig. Womöglich beides. Auf jeden Fall endeten alle Versuche mein Theme anzupassen mehr oder weniger im Chaos. In der Hoffnung, dass es eine (für mich) bessere Lösung als Wordpress gibt, habe ich Google mal bis auf das Äußerste gequält. Und habe Bolt CMS gefunden. Das Ding ist ebenfalls ein Brocken wie Wordpress. Dennoch lässt sich das Backend jederzeit absolut flüssig aufrufen. Erstaunt hat mich dort zuerst einmal die Hauptkonfiguration. Klickt man auf diesen Punkt erscheint einfach eine Textdatei in einem Editor. Hätte ich jetzt nicht erwartet. Zumal der Rest über eine “richtige” grafische Oberfläche läuft. Diese ist Wordpress relativ ähnlich. Nach einigen kurzen Tests hat mich Bolt jetzt nicht absolut vom Hocker gehauen. Gefallen habe ich aber schon gefunden. Dann habe ich mich allerdings einmal an die Tempaltes gewagt. Hier wird Twig verwendet. Ich habe dann einfach mal versucht das von mir verwendete Theme von Wordpress nachzubauen. Nachdem ich die Funktionsweise von Twig verstanden hatte (was in dem Fall nicht mal wirklich lange gedauert hat), habe ich mir in weniger als einer Stunde ein fertiges Theme unter Bolt zusammengebaut. Und selbst ein paar Tage später verstehe ich noch, was in diesem passiert. Hier mal ein Beispiel für die Auflistung der einzelnen Artikel der Hauptseite:

{% include '_header.twig' %}
{% setcontent records = "entries/latest/5" allowpaging %}
    {% for record in records %}
        {{ record.title }}
        {{ record.body }}
        Veröffentlicht von {{ record.user.displayname }} am {{ record.datepublish|localdate("%d %B %Y") }}
    {% endfor %}
    {{ pager() }}
{% include '_aside.twig' %}
{% include '_footer.twig' %}

Das versteht man vermutlich schon fast, ohne das man jemals mit Twig gearbeitet hat. Keine Vergleich mit dem Wordpress-Wust. Man könnte es auch als idiotensicher bezeichnen. Also ideal für mich. :D

Leider hat Bolt CMS auch einen entscheidenden Nachteil für mich. Zumindest indirekt. Bolt verfügt als CMS nicht über eine Kommentarfunktion. Als Plugin gibt es zwar die eine oder andere Lösung. Von denen kommt allerdings nur Isso Comments in Frage, da man es selbst hosten kann, es einen Wordpress-Import gibt und es derzeit weiterentwickelt wird. Und genau da hakt es. Ich bekomme Isso auf meinem Uberspace ums Verrecken nicht zum Laufen. Der Entwickler hat leider keine, für mich, funktionierende Lösung parat. Und ich wüsste auch nicht, was ich bei der Installation falsch mache oder wie ich dem Entwickler helfen könnte. Das ist bestimmt wieder so ein Problem auf das man erst kommt, wenn man 2 Promille auf dem Tacho hat und sich den Baseballschläger bei Vollmond zweimal über die Rübe zieht während man nackt um ein Feuer tanzt. Sollte ich bezüglich Isso doch noch die Erleuchtung erfahren werde ich Wordpress Lebewohl sagen. Bis dahin geht es erst einmal mit Wordpress weiter. Es sind ja, wie schon gesagt, nur Kleinigkeiten die mich stören.

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Das Wordpress-Plugin Social-Media-Widget verteilt(e) Spam

Die Sicherheitsfirma Sucuri hat herausgefunden, dass das Wordpress-Plugin Social-Media-Widget ab Version 4.0 missbraucht wurde um Spam-Code in die jeweiligen Blogs, welche das Plugin nutzen, einzuschleusen.

Version 4.0.1 soll wohl wieder bereinigt sein, aber bei mir bleibt ein komisches Gefühl zurück. Da ich nur zwei “social widgets” (RSS und E-Mail) genutzt habe, habe ich das Plugin nun komplett entfernt und zwei neue Icons per Hand eingebunden, die im Grunde genommen das gleiche machen. Nur eben sicherer.

Bisherige Nutzer des Plugins sollten sich, zumindest vorübergehend, nach einer Alternative umsehen.

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