Fryboyter

KDE Partition Manager 3.0

Wenn möglich nutze ich unter Linux KDE Plasma. Der dort enthaltene Partition Manager zum Ändern der Partitionen hatte bisher immer Probleme mit LUKS in Verbindung mit LVM (oder umgekehrt).

Gestern wurde nun Version 3.0 des KDE Partition Managers veröffentlicht. Über das Changelog habe ich mich in dem Fall mal wirklich gefreut, da ich viel mit LVM / LUKS arbeite und bisher immer auf alternative grafische Oberflächen ausgewichen bin oder die die Befehle per Hand eingegeben habe.

  • Both LVM on LUKS and LUKS on LVM configurations are now supported.
  • Creating new LVM Volume Groups, adding or removing LVM Physical Volumes from LVM VG.
  • Resizing LVM Logical Volumes.
  • Resizing LVM Physical Volumes even if they belong to LVM Volume Group (used extents will be moved out somewhere else)
  • Added support for online resize. Not all filesystems support this, e.g. ext4 can only be grown online while btrfs supports both growing and shrinking.
  • Fixed some crashes, Qt 5.7.1 is also recommended to fix crash (in Qt) on exit.
  • Better support for sudo. Now KDE Partition Manager declares required environmental variables when kdesu uses sudo (e.g. in Kubuntu or Neon), so the theming is no longer broken. Also environmental variables for Wayland are also fixed.
Linux | OSBN

Adminer - das bessere phpMyAdmin?

Seit ich bei uberspace.de bin, nutze ich das bekannte phpMyAdmin zum Verwalten von MySQL-Datenbanken nicht mehr. Warum? Aus zwei Gründen. Zum einen weil ich für größere Sachen das Programm MySQL Workbench nutze, welches sich über SSH mit der Datenbank verbindet (ssh -L 3306:127.0.0.1:3306 $benutzer@$server.uberspace.de). Und zum anderen weil ich im Wiki die phpMyAdmin-Alternative Adminer gefunden habe. Damit lässt sich, zumindest subjektiv, viel angenehmer an einer Datenbank werkeln als mit phpMyadmin. Wer also eine Alternative sucht, aber keine Verbindung von außen mit der Datenbank aufnehmen kann, sollte sich Adminer zumindest einmal ansehen.

Nachtrag 08.10.12: Heute morgen hat mich eine E-Mail erreicht (wieso eigentlich E-Mail und kein Kommentar zum Artikel?), in der gefragt wurde, ob Adminer wirklich nur aus einer Datei und nicht aus mehreren wie bei phpMyAdmin besteht. Da das vielleicht auch für andere interessant ist beantworte ich die Frage hier. Ja das ist so. Adminer besteht nur aus einer PHP-Datei.

OSBN | Allgemein

Pacnew Dateien verwalten

Unter Arch Linux werden bestehende Konfigurationsdateien bekanntlich nicht bei Updates der dazu gehörenden Pakete überschrieben. Statt dessen wird eine pacnew-Datei angelegt. Also wenn z. B. die Datei rc.conf bereits vorhanden ist wird im gleichen verzeichnis eine rc.conf.pacnew angelegt. Zum Vergleichen und zusammenführen eventuell vorhandener Änderungen benutze ich ein Script, welches das kleine aber feine Tool meld verwendet.

#!/bin/bash
pacnew=$(find /etc -type f -name "*.pacnew")
# Check if any .pacnew configurations are found
if [[ -z "$pacnew" ]]; then
echo " No configurations to update"
fi
for config in $pacnew; do
# Diff original and new configuration to merge
kdesu meld ${config%\.*} $config &
wait
# Remove .pacnew file?
while true; do
read -p " Delete \""$config\"\"? (Y/n): " Yn
case $Yn in
[Yy]* ) sudo rm "$config\" && \
echo " Deleted \""$config\"\"."
break ;;
[Nn]* ) break ;;
* ) echo " Answer (Y)es or (n)o.\" ;;
esac
done
done

Mit diesem Script wird man nach dem Vergleichen und Zusammenführen gefragt, ob man die jeweilige pacnew-Datei löschen will. Wäre da nicht sudo. Ich habe eine absolute Abneigung gegen sudo. Von daher funktioniert das hier nicht. Tja und da ich es auch nicht einrichten werde, habe ich mir statt dessen ein weiteres Script gebaut, dass nach pacnew-Dateien sucht und diese dann löscht. Das gleiche gilt für pacsave- und pacorig-Dateien. Naja eigentlich nur einen Einzeiler…

>find / -type f -name "*.pacnew" -exec rm -i {} \\;

Jetzt noch den sudo-Kram im ersten Script entfernt und ich bin einigermaßen zufrieden.

#!/bin/bash
pnacnew=$(find /etc -type f -name "*.pacnew")
for config in $pacnew; do
kdesu meld ${config%\.*} $config &
wait
done
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