Fryboyter

Offizielles Vorgehen bei Uberspace mit Let's Encrypt

Seit gestern kann sich Hinz und Kunz Zertifikate bei Let’s Encrypt ausstellen lassen. Da ich ja beim Webspace-Anbieter Uberspace bin, bin ich mir recht sicher, dass es auch bei mir irgendwie klappen sollte. Nur wie? Als Erstes habe ich mir mal die offizielle Dokumentation angesehen. Hätte ich mir schon fast schenken können. Aber nicht, weil diese für Tonne ist.

Denn Jonas von Uberspace hat heute einen Artikel im Uberspace-Blog veröffentlicht, in dem eigentlich alles genau erklärt wird. Getestet habe ich das ganze bisher noch nicht, aber wenn man sich das ganze so durchliest dürfte der Spaß keine 5 Minuten dauern. Lediglich für das automatisierte Erneuern der Zertifikate alle 90 Tage hat das Uberspace-Team noch keine offizielle Lösung. Aber das bin ich mir recht sicher, dass da noch etwas kommen wird. Zur Not würde mir das Abfeuern von ein paar Befehlen alle X Tage aber auch nicht die Laune verderben.

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Meine eigene Installation von Etherpad Lite

Ab und zu benötige ich eine Plattform auf der ich Texte veröffentlichen kann, welche dann auch von Dritten änderbar sind. In letzter Zeit habe ich immer auf diverse Webseiten wie http://openetherpad.org zurückgegriffen, die dies in Form von Etherpad Lite ermöglichen. Irgendwie habe ich allerdings immer das Glück, dass immer, wenn jemand das von mir erstellte Pad aufrufen will, das ganze Angebot nicht erreichbar ist.

Damit ist jetzt hoffentlich Schluss. Da ich bei meinem Webspace-Anbieter eine ziemliche Narrenfreiheit habe, habe ich mir jetzt kurzerhand Etherpad Lite auf meinem Webspace installiert. Praktischerweise gab es im Wiki auch gleich eine Anleitung dazu. Des Weiteren habe ich mich dann noch, hier bedient und die .htaccess-Datei abgekupfert, damit die Pads auch ohne /p/ in der Adresse funktionieren. Was ich allerdings noch nicht geschafft habe, ist, dass neue Pads automatisch ohne /p/ im Link erstellt werden. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

Unter http://pad.fryboyter.de steht der Spaß nun zur Verfügung. Ich werde bis auf Weiteres den Zugriff auch für Dritte erlauben. Sollte es aber ausarten oder missbraucht werden, werde ich das Angebot einstellen und nur noch für mich selbst nutzen.

Nachtrag 25.05.13: Da seit gestern mehr als 50 Test-Pads erstellt wurden, möchte ich darum bitten, zum reinen Testen http://pad.fryboyter.de/test zu nutzen.

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Ich bin Ubernaut

Euphorisch habe ich die Domain fryboyter.de zu INWX transferiert. Ohne daran zu denken, dass bei Uberspace eventuell die Leute Wochenende haben. Eigentlich habe ich mich schon auf eine Downtime bis mindestens Montag “gefreut”. Allerdings habe ich nach wenigen Stunden, nach denen ich um Aufschaltung der Domain gebeten habe, eine Antwort bekommen. Und zwar, dass die Domain aufgeschalten ist und ich die A-Records eintragen kann. Viel schneller geht es eigentlich nicht. Schon gar nicht an einem Samstag.

Gesagt, getan. Und schon war die Domain bei Uberspace erreichbar. Danach habe ich noch kurz die aktuellen Datensicherungen eingespielt und die (Sub-)Domains sowie die Konfigurationen angepasst. Jetzt fehlen nur noch die E-Mail-Adressen. Die sind aber erst morgen an der Reihe.

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Ich werde Ubernaut

Ich habe mir jetzt mal erlaubt, das Angebot von Uberspace zu testen. Um es kurz zu machen, den AuthCode der Domain fryboyter.de für den Providerwechsel habe ich schon beantragt. Da die meisten Hoster dafür aber ein Formular per Fax haben wollen (was ich nicht habe. Also ein Fax.), muss ich immer bei meinem Bruder oder Nachbarn antanzen. Das nervt. Von daher ziehe ich die Domain zu einem Domainhoster um. Vermutlich wird es INWX. So kann ich mir bei einem weiteren Anbieterwechsel, wenn er denn kommt, dass ganze beantragen des AuthCodes usw. sparen und selbst die nötigen Einträge für den neuen Webspace eintragen. Nun aber mal zu den Gründen, wieso ich mich für den Umzug entschieden habe. Das Anlegen des Webspace hat ein paar Sekunden gedauert. Benutzername eingetragen (nicht mehr) und fertig. Dann noch kurz das Passwort für das Webinterface sowie den SSH-Schlüssel für den SSH-Zugang gesetzt und fertig. Und schon war ich “ready to roll”. Oder irgendetwas in der Art. ;-) Als Erstes wollte ich mal testen, wie sich meine wordpress-Installation bei Uberspace verhält. Also kurz FileZilla angeworfen und per SFTP (FTP wird nicht angeboten) mit dem Webspace verbunden und die aktuelle Datensicherung von Wordpress hochgeladen. Zu meinem Erstaunen war das, um es vorsichtig auszudrücken, schnarchlangsam und ist zwischendurch abgebrochen. An der Stelle hatte ich die ersten Bedenken. Aber anstelle die Flinte ins Korn zu werfen, habe ich es noch einmal mit scp auf der Konsole probiert. Und innerhalb kurzer Zeit war Wordpress auf dem Webspace. Bei einem kurzen Test mit FileZilla und einem anderen SFTP-Zugang bei einem anderen Anbieter gab es die gleichen Probleme. Ich vermute also eher FileZilla als den Schuldigen. Die Datenbank habe ich dann kurzerhand auch gleich über die Konsole eingespielt. Zu guter Letzt musste ich noch die Konfiguration von Wordpress an den neuen Gegebenheiten anpassen. Also kurz die Konfigurationsdatei geändert und ein paar Datenbankeinträge geändert. Hierzu bietet Uberspace neben dem bekannten Tool phpMyAdmin auch Adminer an, was auf den ersten Blick richtig vielversprechend aussieht. Das Gleiche habe ich dann noch mit Piwik gemacht. Piwik läuft hier übrigens so, dass die letzten beiden Stellen der IP-Adressen durch Nullen ersetzt werden. Weiterhin hat man die Möglichkeit das Protokollieren über den Punkt Datenschutz im Fußbereich der Seite zu deaktivieren. Das aber nur am Rande. Piwik läuft bei mir über eine Subdomain. Da diese noch nicht vorhanden war, habe ich sie kurzerhand angelegt. Hierzu ist ein Symlink zu setzen (z. b. ln -s openphoto/src/html fotos.else-muster.com). Ich kenne das zwar eigentlich anders, aber was soll’s. Dafür hat das ganze sofort funktioniert. Bei Hosteurope war da immer eine Gedenkminute eingebaut. Hat mich aber auch nicht gestört. Standard ist bei der Shell übrigens doch die bash. Allerdings ist laut cat /etc/shells auch noch einiges andere installiert. Wie eben auch die ZSH. Jackpot! Die php.ini ist auf den ersten Blick auch ordentlich eingestellt. Und das memory_limit ist mit 128 MB von Haus aus auch ausreichend für das was ich mache. Zur Not wird man es ja erhöhen können. Größere Dateien als bei Hosteurope kann man auch hochladen usw. Sieht gut aus. Vorerst werde ich die Finger von der php.ini lassen. Downloads vom Webspace laufen übrigen auch mit mindestens 6 Mbit. Mehr habe ich leider nicht. Lange Rede kurzer Sinn… Wer sich mit der Shell etwas auskennt bzw. sich damit auseinandersetzen will ist dort meiner Meinung nach gut aufgehoben. Alle anderen sollten eher zu einem Anbieter der Confixx und Co. anbietet greifen.

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Werde ich ein Ubernaut?

Ich hasse meinen Spieltrieb. Eigentlich bin ich mit Hosteurope ja zufrieden. Nur ein paar Kleinigkeiten wie die fehlenden Cronjobs in meinem Tarif nerven mich etwas, da ich so auf externe Cronjob-Anbieter ausweichen muss. Also habe ich mich mal spasseshalber nach einem alternativen Hoster umgesehen. Und genau da kommt mein Spieltrieb ins Spiel. Anstelle eines Anbieters mit grafischem Backend, das eigentlich jeder bedienen kann, liebäugle ich mit Uberspace. Manch einer mag sich jetzt fragen, was an dem Anbieter so gut ist. In erster Linie wohl, dass man dort ziemliche Narrenfreiheit hat. Um mal von der Internetseite des Anbieters zu zitieren…

Machen wir’s doch erstmal kurz: SSH. Perl. PHP. Python. Ruby. node.js. Erlang. Lua. Compiler. FastCGI. MySQL. CouchDB. MongoDB. Cronjobs. HTTPS. IMAP. SMTP. Webmail. qmail. vmailmgr. maildrop. Spam­Assassin. ezmlm-idx. DSPAM. ~/service. runwhen. Eigene Logs. Backups. Dazu noch massig Plattenplatz. Und das ist nur der Anfang.

Und den Preis kann man sich auch noch aussuchen. Ab einem Euro im Monat geht es los. Wobei ich, falls ich wechseln sollte, wohl mehr zahlen werde als ich bisher an Hosteurope im Monat abdrücke (5,99 Euro). So viel Narrenfreiheit muss honoriert werden.

Scheinbar ist die ZSH auch noch Standard. Noch ein Pluspunkt. Ein dicker. Menno… Auch recht interessant ist übrigens das Interview, das Leetperium mit Jonas von Uberspace gemacht hat.

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