Fryboyter

Das "Inoffizielle Deutschsprachige TrueCrypt Projekt" ist Geschichte

Nach mehreren gescheiterten Anläufen (sei es nun als Einzelkämpfer oder mit anderen zusammen) die ganzen Informationen usw. wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, habe ich zum 01.04.2012 das “Inoffizielle Deutschsprachige TrueCrypt Projekt” welches ich vor ein paar Jahren ins Leben gerufen habe, zu Grabe getragen. Den/das Blog ist, wie man unschwer erkennen kann, noch erreichbar. So bald meine neue Seite fertig ist, wird auch der/das Blog deaktiviert.

Nachtrag am 03.04.12: Aufgrund einzelner Reaktionen möchte ich hier nur kurz anmerken, dass diese Ankündigung kein Aprilscherz war bzw. ist.

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Und die Silbermedaille geht an...

Naja eigentlich ist mir das ja herzlich egal. Aber wie ich gerade festgestellt habe, bin ich jetzt bei Google auf Platz 2, gleich hinter truecrypt.org, wenn man nach TrueCrypt FAQ sucht. Mal schauen, wie lange es dauerte truecrypt.org vom Thron zu stoßen. Vermutlich bis zum Sankt Nimmerleins Tag. ;-)

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FreeOTFE - TrueCrypt-Alternative ohne Administratorrechte

Bisher habe ich schützenswerte Dateien auf meinen USB-Sticks immer mit TrueCrypt verschlüsselt. Wer hätte das gedacht. ;-)

Leider kommt es immer öfters vor, dass ich an Rechnern arbeite, bei denen TrueCrypt nicht installiert ist und ich mir auch nicht mal eben Administratorrechte verschaffen kann. Deswegen habe ich mir mal Alternativen zur portablen Version von TrueCrypt angesehen, mit denen man zumindest Lesezugriff auf seine verschlüsselten Daten bekommt, ohne dass das Programm installiert sein muss oder man über Administratorrechte verfügen muss. Die Auswahl war nicht gerade berauschend. Quasi nicht vorhanden trifft es eigentlich besser. Zumindest wenn man einigermaßen sicher sein will.

Schlussendlich bin ich dann bei FreeOTFE gelandet. Damit erstellte Container können unter Windows als auch Linux verwendet werden. Schon mal ein Pluspunkt für mich. Und es gibt einen sogenannten FreeOTFE Explorer. Damit kann man unter Windows auch ohne Administratorrechte auf den Containerinhalt zugreifen. Bis TrueCrypt 4.2 (wenn ich mich jetzt nicht irre) gab es so etwas auch für TrueCrypt. Dieser TrueCrypt-Explorer basierte laut meinen Informationen sogar auf dem FreeOTFE Explorer. Da ich das “Administratorproblem” eigentlich nur mit Windowsbüchsen habe, passt das auch wie die Faust aufs Auge.

Für die paranoide Fraktion lassen sich übrigens auch sogenannte hidden Volumes, wie man sie von TrueCrypt her kennt, erstellen. Meiner Meinung nach ist das zwar absoluter Blödsinn, aber hinter mir ist ja auch nicht die CIA, das FBI und die Freimaurer her.

Neben der normalen Version, mit welcher man das Programm bzw. den Explorer fest installieren kann, werden auch noch normale portable und U3 Versionen zum Download angeboten.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wer für seinen externen Medien eine TrueCrypt-Alternative sucht, welche ohne Administratorrechte auskommt, sollte sich FreeOTFE einmal ansehen. Diese Lösung ist immer noch besser als verschlüsselte 7zip-Archive.

So wie es aussieht, ist der Vertrag der offiziellen Internetseite von FreeOTFE nicht erneuert worden und somit hat sich jemand anderes die Domain unter den Nagel gerissen. Da die Entwicklerin von FreeOTFE auch nicht mehr über die mir bekannten E-Mail-Adressen erreichbar ist, gehe ich davon aus, dass die Entwicklung des Programms nun endgültig tot ist. Die letzte Version findet man allerdings noch unter http://sourceforge.net/projects/freeotfe.mirror/files/.

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Dropbox vernünftig mit einem TrueCrypt-Container verwenden

https://www.dropbox.com/ ist ja eigentlich eine schöne Sache, um von unterschiedlichen Lokalitäten (nein damit sind keine Kneipen gemeint) auf diverse Daten zuzugreifen. Oder um einfach gewisse Daten außerhalb des Rechners zu sichern. Da aber die Verschlüsselung auf der Seite des Anbieters läuft, bin ich mit solchen Diensten immer sehr vorsichtig. Man kann auch sagen leicht paranoid. Der Einsatz eines TrueCrypt-Containers wäre zwar kein Problem, aber oft wird dann bei einer Aktualisierung immer die gesamte Datei neu hochgeladen und nicht nur die Änderungen. Das kann bei einer geringen Uploadgeschwindigkeit und 2 GB schon mal etwas dauern. Laut dem Dropbox-Client sind es bei mir noch 8 Stunden (weshalb ich das ganze lieber auf morgen verschoben habe. Bin heute Abend ja nicht daheim und deswegen ist der Rechner aus).

Soeben habe ich aber die Lösung gefunden. Caschy beschreibt in seinem Blog eigentlich sehr gut, wie man das Problem bei der Aktualisierung der Containerdatei umgehen kann. Im Grunde ist es eigentlich ganz einfach. Nur muss man es halt erst einmal wissen. Aber lest selbst.

Bei der Linuxversion nennt sich der Punkt im übrigen “Preserve modification time of file containers”.

Ich werde das ganze morgen mal etwas genauer testen. Zum Hochladen eines 2 GB Containers fehlt mir heute die Zeit. Und auf einen kleineren Container habe ich keine Lust.

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Das war es dann

Ab sofort leiste ich nur noch unter http://www.operation-tunnelbau.de/ Hilfe zu TrueCrypt. Auf allen anderen Platformen stelle ich mein Engagement, betreffend TrueCrypt, ein. Nachdem ich heute zwei äußerst freche Emails erhalten habe, ist der Kanal voll. Das mag zwar kindisch sein, aber im Moment reicht es mir einfach. Wer nicht hören will muss fühlen. Dumm nur für die, die sich Mühe geben und sich auch normal verhalten. Aber da bei mir auf dem Board auch Gäste Beiträge erstellen können, sehe ich das im Moment nicht so schlimm. Zudem gibt es auf den meisten anderen Boards usw. ja auch noch andere, die sich mit der Materie auskennen.

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