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Bessere Broadcom-Treiber dank Cypress?

Viele werden bereits Erfahrungen mit WLAN-Adaptern von Broadcom unter Linux gemacht haben. In der Regel sind das keine guten. Böse Zungen behaupten, dass es sich hier um Blinker-Hardware handelt. Geht, geht nicht, geht, geht nicht. Und so falsch ist das nicht. Die WLAN-Karte in meinem X130 war von Broadcom. Was habe ich über die Treiber geflucht… Das könnte sich nun ändern.

Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Cypress den WiFi-Bereich von Broadcom übernimmt. Nun hat Cypress die Datasheets von Broadcom veröffentlicht. Ich bin definitiv kein Programmierer. Aber eventuell kann man mit diesen Informationen schon freie Treiber entwickeln, die zumindest besser als die aktuellen Treiber sind. Oder vielleicht legt Cypress selbst Hand an und veröffentlicht eigene Linux-Treiber bei denen man keine 10 Ave Maria beten muss, damit die Adapter zumindest halbwegs funktionieren.

Mal sehen, was daraus wird. Mehr als spekulieren kann man aktuell wohl nicht.

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Btrfs-Treiber für Windows

Um unter Windows auf Partitionen mit dem Dateisystem ext3/4 zugreifen zu können gibt es Tools wie den Linux Reader von Diskinternal. Für Partitionen mit dem Dateisystem Btrfs ist mir noch kein funktionierendes Programm untergekommen. Wenn man also, wie ich, Btrfs nutzt und unter Windows mal eben auf die Linux-Partitionen zugreifen will ist das blöd. Die Situation könnte sich nun eventuell ändern.

Der Nutzer maharmstone hat auf Github eine erste Version von WinBtrfs veröffentlicht. Laut dem Entwickler ist ein Lese- und Schreibzugriff bereits möglich. Sachen wie RAID oder LZO-Komprimierung werden allerdings derzeit noch nicht unterstützt. Das ganze ist als erste Alpha-Version gekennzeichnet. Von einem produktiven Einsatz sollte man derzeit somit noch absehen. Feedback ist laut maharmstone willkommen. Egal ob positiv oder negativ.

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Freie Grafiktreiber für den Raspberry Pi

Wie Eric Anholt in seinem Blog verlauten lässt, wechselt er seine bisherige Arbeitsstelle und arbeitet nun für Broadcom. Das ist eigentlich relativ uninteressant, wäre da nicht noch eine weitere Ankündigung seinerseits.

Bei seinem neuen Brötchengeber hat er damit angefangen einen unter der MIT-Lizenz stehenden MESA und DRM-Kernel-Treiber für den_BCM2708-Chip zu programmieren, der im Raspberry Pi verbaut ist.

Das ganze wird allerdings noch etwas dauern. Sobald die ersten Ergebnisse vorhanden sind, wir Anholt diese auch in einem Repository bereitstellen.

Da der Kerl vorher bei Intel war, hege ich die Hoffnung, dass hierbei mal etwas qualitativ Hochwertigeres entsteht. Wer einen WLAN-Chip von Broadcom unter Linux nutzt, weiß was mich meine…

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