Fryboyter

Terminator 0.98 veröffentlicht

Wie schon in dem einen oder anderen Artikel geschrieben, nutze ich den Terminal Emulator Terminator. Da seit über zwei Jahren keine neue Version veröffentlicht wurde, habe ich mir schon vor ein paar Wochen überlegt ob das Projekt nicht eingestellt wurde. Vor zwei Tagen hat aber Version 0.98 das Licht der Welt erblickt und der Entwickler hat auf Reddit auch die Aussage getroffen, dass er Terminator weiter entwickeln wird. Alles in allem also sehr gute Nachrichten. Zumindest für Leute die etwas mit Terminator anfangen können.

Das Changelog ist recht umfangreich, so dass ich es hier nicht zitieren werde. Zu finden ist es unter https://launchpad.net/terminator/trunk/0.98/+index#.

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Howdoi - Wie zum Geier ging das jetzt noch gleich?

Wer nicht oft mit tar arbeitet, kennt das Problem vermutlich. Wie ging das Erstellen eines Archives jetzt noch gleich? Keine Ahnung… Also dann rufen wir eben mal man tar auf und ackern uns durch die Manpage. Alternativ dazu kann man jetzt das Tool howdoi fragen. Will man also wissen, wie man ein tar-Archiv erstellt gibt man folgendes ein.

howdoi create tar archive

Und howdoi antworte darauf mit

tar -cf backup.tar --exclude "www/subf3" www 

Wirklich ausgereift ist das Tool aber scheinbar nicht. Auf die “Frage” howdoi copy files erhält man irgendwie nicht die richtige Ausgabe…

As toolkit mentions above, Apache Commons IO is the way to go, specifically FileUtils . copyFile() ;
it handles all the heavy lifting for you. And as a postscript, note that recent versions of
FileUtils (such as the 2.0.1 release) have added the use of NIO for copying files; NIO can
significantly increase file-copying performance , in a large part because the NIO routines
defer copying directly to the OS/filesystem rather than handle it by reading and writing
bytes through the Java layer. So if you're looking for performance, it might be worth checking
that you are using a recent version of FileUtils.
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Fenstertitel von Terminator in Verbindung mit der ZSH

Als Terminal-Emulator setze ich, wie in einem anderen Artikel bereits geschrieben, Terminator ein. In Verbindung mit der ZSH gibt es hier allerding etwas, dass mich stört. Und zwar wird als Fenstertitel immer /bin/zsh angezeigt.

Bin ZSH

Um das zu ändern, muss man die Datei .zshrc anpassen, welche man im Home-Verzeichnis findet. In dieser fügt man folgendes ein.

case $TERM in xterm*) precmd () {print -Pn \"\\e]0;%~\\a\"} ;; esac

Speichert man die Date nun und öffnet eine neue Instanz von Terminator, erhält man folgenden Titel angezeigt.

Titel ZSH

Was als Titel angezeigt wird, definiert man mittels print -Pn “\e]0;%~\a”. In diesem Beispiel wird einfach das Verzeichnis angezeigt, in dem man sich gerade befindet. Das Home-Verzeichnis wird hierbei mit dem üblichen ~ abgekürzt. Nimmt man stattdessen print -Pn “\e]0;%n@%m: %~\a” erhält man den Titel Benutzername@Hostname: Aktuelles Verzeichnis. Die ganzen Prompt Escapes wie %~ oder %n usw. kann man hier nachlesen. Somit lässt sich die Anzeige an die eigenen Wünsche anzeigen.

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Der Erklärbär für Shellbefehle

Ab und zu kommt es vermutlich bei allen Nutzern von Linux vor, dass sie irgendwo einen Befehl sehen, mit dem sie wenig bis gar nichts anfangen können. In dem Fall ist dann in der Regel angesagt, die Man-Page des jeweiligen Befehls durchzuackern. Was bei manchen Man-Pages teilweise ein ziemlicher Akt sein kann (man wireshark-filter wäre zum Beispiel solch ein Kandidat).

Heute ist mir eine recht gute, wenn auch nicht perfekte, Alternative dazu untergekommen. Gibt man unter http://explainshell.com den jeweiligen Befehl ein, wird dieser in Einzelteile zerlegt, welche dann erklärt werden. Zu Testzwecken haben ich mir einfach mal einen Befehl von der Seite commandlinefu geschnappt, über die ich schon einmal einen Artikel verfasst habe, und habe damit Explainshell gefüttert. Herausgekommen ist dann das, was man auf folgende Screenshot sieht.

explainshell

Das lässt sich doch eigentlich sehen, oder? Ich habe dann noch den einen oder anderen Befehl getestet und ähnliche Ergebnisse erhalten. Ich werde vermutlich zwar weiterhin Man-Pages lesen, aber die Seite werde ich mir auf jeden Fall als Lesezeichen speichern.

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Commandlinefu

Für die Shell-Fetischisten habe gerade einen recht nützlichen Link ausgegraben.

Http://www.commandlinefu.com ist eine Sammelstelle für diverse Shell-Befehle inkl. deren Erklärung. Dort findet man relativ leicht nachvollziehbare Befehle wie

file -sL /dev/sda4

mit denen man beispielsweise das Dateisystem einer Partition herausfinden kann. Aber auch schwerere Geschütze wie

ps -eo size,pid,user,command --sort -size |awk '{hr[1024**2]="GB";hr[1024]="MB";for (x=1024**3; x>=1024; x=1024){if ($1>=x){printf ("%-6.2f %s ", $1/x, hr[x]);break}}}{printf ("%-6s %-10s ", $2, $3)}{for (x=4;x<=NF;x++){printf ("%s ",$x)} print ("/n")}'

mit denen man sich in einer übersichtlichen Weise anzeigen lassen kann, welche Speichermenge sich die Prozesse geschnappt haben. In der rechten Spalten der Seite gibt es diverse Tags wie bzip2, chmod, oder screen. Damit lässt sich das ganze schon einmal eingrenzen, wenn man sich nur Befehle für einen bestimmten Befehl/Bereich anzeigen lassen will. Eine Suchfunktion ist ebenfalls vorhanden, wenn man etwas genauer suchen will.

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