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Raspberry Pi Images schrumpfen

Nehmen wir an, man hat einen Raspberry Pi mit einer SD-Karte mit 120 GB komplett eingerichtet und will ein Image erstellen um dies auf andere Raspberry Pi zu installieren. Die meisten Nutzer werden hierfür Befehle wie dd if=/dev/mmcblk0 of=/home/username/raspberry.img bs=4M nutzen. Das ist einfach. Hat allerdings einen Nachteil. Die Image-Datei ist 120 GB groß egal wie viel Speicherplatz tatsächlich genutzt wird. Auch wenn Speicherplatz nicht mehr sehr teuer ist verschwendet man diesen in dem Fall. Man müsste das Image also schrumpfen. Was manuell durchaus machbar ist. Oder man nutzt PiShrink.

Damit lassen sich mittels dd erstellt Image-Dateien auf die tatsächlich genutzte Größe schrumpfen. In meinem Fall hatte ursprünglich 120 GB große Image nur noch eine Größe von 13 GB. Hierfür reicht der einfach Befehl pishrink.sh rasberry.img aus.

Erstelle man nun mittels dd den Inhalt des geschrumpften Image auf eine andere SD-Karte und bootet von dieser, passen sich die Partitionen automatisch an die größe der SD-Karte an, so dass der gesamte Speicherplatz zur Verfügung steht. Hierfür baut PiShrink einen entsprechenden Befehl in die Image-Datei ein.

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Raspberry Pi - Gefälschte Echtzeituhr

Da die Raspberry Pi nicht mit einer Echtzeituhr ausgerüstet sind, stellt dich das Datum nach jedem Reboot erst einmal auf den 01.01.1970 00:00 Uhr.

Wer seinem Raspberry kein RTC-Modul (z. B. DS3231) spendieren möchte und es mit der Zeit nicht ganz so genau nimmt, kann schummeln und sich fake-hwclock installieren. Hiermit wird die aktuelle Uhrzeit des Raspberry Pi periodisch sowie beim Herunterfahren in eine Datei gespeichert und beim Booten wiederhergestellt. In Verbindung mit einem NTP-Client lässt sich so die Uhrzeit des Raspberry Pi durchgehend halbwegs aktuell halten.

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Temperatur des Raspberry Pi auslesen

Bei den aktuellen Temperaturen wollte ich mal wissen, wie sich hier mein Raspberry Pi schlägt, da dieser in einem nicht gerade kühlen Raum läuft. Dies kann man mit Boardmitteln auslesen und muss kein extra Paket installieren.

Unter /opt/vc/bin findet man den Befehl vcgencmd. Ruft man diesen mittels vcgencmd measure_temp auf, bekommt man die Temperatur des SoC angezeigt. Bei mir liegt diese aktuell bei 44,4 Grad Celsius. Für den Raspberry Pi ist das absolut in Ordnung. Erst ab 80 Grad Celsius wird es kritisch. Bei 85 zieht der Raspberry Pi automatisch die Notbremse und setzt den Takt herunter.

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EXT4-fs (mmcblk0p2): couldn''t mount as ext3 due to feature incompatibilities

In der Logdatei meines Raspberry Pi tauchen nach jedem Start die Fehlermeldungen “EXT4-fs (mmcblk0p2): couldn’t mount as ext3 due to feature incompatibilitie” und “EXT4-fs (mmcblk0p2): couldn’t mount as ext2 due to feature incompatibilities” auf. Es funktioniert zwar alles aber es nervt. Vor allem weil mmcblk0p2 in dem Fall ext4 und nicht ext3 oder ext2 nutzt. Aber die Lösung ist recht einfach.

Einfach die Datei /boot/cmdline.txt öffnen und rootfstype=ext4 hinzufügen und abspeichern. Nach einem Neustart ist die Fehlermeldung verschwunden. Nebenwirkungen konnte ich auch noch keine feststellen.

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Freie Grafiktreiber für den Raspberry Pi

Wie Eric Anholt in seinem Blog verlauten lässt, wechselt er seine bisherige Arbeitsstelle und arbeitet nun für Broadcom. Das ist eigentlich relativ uninteressant, wäre da nicht noch eine weitere Ankündigung seinerseits.

Bei seinem neuen Brötchengeber hat er damit angefangen einen unter der MIT-Lizenz stehenden MESA und DRM-Kernel-Treiber für den_BCM2708-Chip zu programmieren, der im Raspberry Pi verbaut ist.

Das ganze wird allerdings noch etwas dauern. Sobald die ersten Ergebnisse vorhanden sind, wir Anholt diese auch in einem Repository bereitstellen.

Da der Kerl vorher bei Intel war, hege ich die Hoffnung, dass hierbei mal etwas qualitativ Hochwertigeres entsteht. Wer einen WLAN-Chip von Broadcom unter Linux nutzt, weiß was mich meine…

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