Fryboyter

KDE Partition Manager 3.0

Wenn möglich nutze ich unter Linux KDE Plasma. Der dort enthaltene Partition Manager zum Ändern der Partitionen hatte bisher immer Probleme mit LUKS in Verbindung mit LVM (oder umgekehrt).

Gestern wurde nun Version 3.0 des KDE Partition Managers veröffentlicht. Über das Changelog habe ich mich in dem Fall mal wirklich gefreut, da ich viel mit LVM / LUKS arbeite und bisher immer auf alternative grafische Oberflächen ausgewichen bin oder die die Befehle per Hand eingegeben habe.

  • Both LVM on LUKS and LUKS on LVM configurations are now supported.
  • Creating new LVM Volume Groups, adding or removing LVM Physical Volumes from LVM VG.
  • Resizing LVM Logical Volumes.
  • Resizing LVM Physical Volumes even if they belong to LVM Volume Group (used extents will be moved out somewhere else)
  • Added support for online resize. Not all filesystems support this, e.g. ext4 can only be grown online while btrfs supports both growing and shrinking.
  • Fixed some crashes, Qt 5.7.1 is also recommended to fix crash (in Qt) on exit.
  • Better support for sudo. Now KDE Partition Manager declares required environmental variables when kdesu uses sudo (e.g. in Kubuntu or Neon), so the theming is no longer broken. Also environmental variables for Wayland are also fixed.
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Abmelden und Co. unter KDE Plasma nicht bestätigen

Eigentlich mag ich KDE Plasma. Aber ein paar Kleinigkeiten nerven mich auch. So zum Beispiel dass man in der Standardkonfiguration das Herunterfahren, Neustarten bzw. Abmelden bestätigen muss. Oder man wartet bis der 30-sekündige Timer abgelaufen ist. Beides finde ich weniger gut. Perfekt wäre es, wenn man den Timer einstellen könnte. Sagen wir auf 3 Sekunden. Somit hat man, wenn man sich dann doch einmal verklicken sollte, noch die Chance den Vorgang abzubrechen. Ein Ändern des Timers sieht das KDE-Team aber scheinbar nicht vor. Wieso auch immer. Aber zumindest gibt es eine Möglichkeit den Timer komplett außer Kraft zu setzen. Hierzu editiert man einfach die Datei ~/.config/ksmserverrc. Unter [General] findet man den Eintrag confirmLogout=true, welchen man auf false setzt und die Datei wieder abspeichert. Alternativ kann man im in den Systemeinstellungen von KDE Plasma auch unter Arbeitsbereich “Starten und Beenden” auswählen. Dort klickt man dann links auf “Arbeitsflächen-Sitzung” und wählt dann rechts “Abmeldung bestätigen” ab. und speichert die Änderung.

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Kontrollleiste unter KDE Plasma 5 verschieben

Wie viele andere Nutzer auch, setze ich zwei Monitore ein. Einmal den direkt vor mir als Hauptmonitor und einen links daneben auf dem Sachen laufen die ich nicht immer im direkten Blick haben muss wie z. B. längere Updates oder Downloads. Oder das E-Mail-Programm. Auf dem Monitor direkt vor mir wir dann auch die Kontrollleiste von KDE Plasma 5 angezeigt. Vor ein paar Tagen als ich den Rechner gestartet hatte war die Leiste aber auf den linken Monitor. Keinen Schimmer wie das passiert ist. Genauso wie ich keinen Schimmer hatte, wie zur Hölle ich die Leiste jetzt wieder auf den richtigen Monitor bekomme.

Nachdem ich Google einige Zeit erfolglos gequält habe, habe ich die Lösung dann durch Versuch und Irrtum gefunden. Als erstes entsperrt man die Miniprogramme. Hierzu macht man einfach einen Rechtsklick auf den Desktop und wählt “Miniprogramme entsperren” aus. Danach sollten in der Kontrollleiste ganz rechts drei übereinander liegende Striche erscheinen. Wenn diese schon angezeigt werden, kann man sich diesen Schritt auch sparen. Als nächstes klickt man auf die drei Striche. Hier sollte man dann folgende Anzeige bekommen.

Plasma_verschieben

Entscheidend ist hier der Punkt “Bildschirmkante”. Klickt man auf diesen, passiert erst mal gar nichts. OK… Man muss nämlich darauf Klicken und die Maustaste gedrückt halten. Dann kann man die Kontrollleiste mit der Maus an die gewünschte Bildschirmkante verschieben. So sehr wie ich KDE bevorzuge… Aber wirklich aussagekräftig ist “Bildschirmkante” nun wirklich nicht. Vor allem weil es im Kontrollzentrum auch den Punkt “Bildschirmränder” gibt. Dort kann man z. B. einstellen dass wenn man mit dem Mauszeiger in die linke obere Ecke des Desktop fährt der Desktop gesperrt wird. Ober dass ein Fenster maximiert wird, wenn man es an den oberen Rand zieht usw.

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Icons im Tray unter KDE Plasma 5 anzeigen

Bisher wurden unter KDE 4.x die Icons im System Tray mittels xembed angezeigt. Plasma hingegen setzt nun auf SNI. Für viele Programme hatte das zu Folge, dass die Entwickler ihre Programm anpassen müssen. Bei einigen ist diese Anpassung bereits erfolgt. Bei anderen noch nicht. Bei einigen wird es vermutlich nie passieren. Und genau das ist ein Problem für viele Anwender.

Im Wiki von Arch Linux werden z. B. die Pakete sni-qt und libappindicator-gtk2 bzw. -gkt3 als Lösung angegeben. Bei mir hat bisher jede dieser Lösungen versagt. KeePass weigert sich beispielsweise auch nach der Installation besagter Pakete ein Icon anzuzeigen. Vermutlich weil Mono genutzt wird. Laut einem Artikel von David Edmundson, seines Zeichens Entwickler bei KDE, macht die Umstellung auf SNI bei den Nutzern größere Probleme als ursprünglich angenommen. Und zwar so große, dass nun xembed-sni-proxy ins Leben gerufen wurde. Hiermit werden quasi “xembed-Icons” in “SNI-Icons” umgewandelt, so dass die Icons unter Plasma angezeigt werden.

Nach einem ersten Test ist das Projekt noch nicht wirklich ausgereift. In vielen Fällen wird beispielsweise ein leeres Icon angezeigt (Pidgin ist so ein Fall), so dass auf den ersten Blick einfach nur eine Lücke im System Tray zu sehen ist. Ein Klick auf diese Lücke öffnet aber das jeweilige Menü. Bei KeePass wird das Icon angezeigt. Nur lässt sich hier das Menü derzeit nur schließen wenn man einen Eintrag anklickt. Blöd wenn man das falsche Icon erwischt hat und das Menü einfach nur schließen will.

Edmundson hofft, dass xembed-sni-proxy in Plasma 5.5 Einzug halten kann. Diese Version ist für Dezember 2015 geplant, so dass bis dahin noch einige Zeit zum Beheben von Problemen bleibt. Wer nicht so lange warten will und zufällig Arch nutzt, findet im AUR das Paket xembed-sni-proxy-git.

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KDE Plasma und Claws-Mail stürzen beim Herunterfahren oder bei einem Neustart ab

Ausgangssituation ist folgende. Auf einem Rechner läuft Arch Linux mit KDE Plasma. Updates sind zum aktuellen Stand komplett eingespielt. Egal ob der Rechner herunter gefahren oder neu gestartet wird, es stürzt die Plasmashell sowie das durchgehend laufende Programm Claws-Mail mit einem Signal 11 ab. Nachdem man einige Fenster mit den Absturzmeldungen weg geklickt hat, startet der Rechner dann aber wie beabsichtigt neu oder fährt komplett herunter. Besonders wohl ist mir dabei aber nicht wegen Claws-Mail.

Nach einigem hin und her habe ich gestern die Lösung gefunden. Der verdammte Layer 8 war mal wieder das Problem… Vor einiger Zeit gab es eine Änderung mit der der Microcode eines Intel-Prozessors nicht mehr automatisch aktualisiert wird und somit ein Eingreifen des Nutzers nötig ist. Vor einigen Wochen hatte ich mir die Datei /boot/syslinux/syslinux.conf verbastelt, so dass ich die vorhandene gelöscht und eine neue erstellt habe. Dabei habe ich natürlich nicht den Eintrag für das Update des Microcodes eingebaut… Nachdem ich das jetzt nachgeholt habe, funktioniert alles wieder wie es soll. Warum das ganze aber erst nach Wochen Probleme gemacht hat, kann ich nicht wirklich sagen. Scheinbar gab es ein Update, dass mit einer alten Version Probleme hat.

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