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Die Mitarbeiter sind schuld an der Pleite von Mandriva

Jetzt ist es amtlich. Jean-Manuel Croset, seines Zeichens letzter Geschäftsführer des Unternehmens Mandriva, hat sich zu den Hintergründen zur endgültigen Pleite geäußert. Die Mitarbeiter sind, wie sollte es anders sein, der Grund.

Einige der 2013 aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens entlassenen Mitarbeiter haben es gewagt nicht nur das Unternehmen Mandriva zu verklagen, nein sie haben vom Arbeitsgericht auch noch Recht bekommen. Was für eine Sauerei…

Durch den erlassenen Strafbefehl musste Mandriva sofort einige hunderttausend Euro zahlen. Einsprüche und Anträge auf Aufschub der Auszahlungen hat das Gericht wohl abgelehnt. Das hat dem Unternehmen, welches 2013 550000 Euro Einnahmen hatte, die 2014 um 40 Prozent gesteigert werden konnten (bei gleichzeitiger Minderung der Kosten um 40 Prozent), wohl das Genick gebrochen.

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Mandriva ist nun endgültig am Ende

Jahrelang habe ich als Distribution Mandrake und dann Mandriva als Distribution eingesetzt. Für mich war die Distribution immer die “out of the box” Distribution, die es technisch locker mit Ubuntu aufnehmen hätte können. Leider hat sie immer nur ein Nischendasein gefristet. In den Jahren in denen ich mit Mandrake bzw. Mandriva unterwegs war, hatte das dahinter stehende Unternehmen schon einige Male finanzielle Probleme, konnte sich aber immer wieder aufraffen. Jetzt hat es das Unternehmen wohl endgültig erwischt.

Laut http://lwn.net/Articles/645862/ ist eine Liquidation erfolgt. Die offizielle Seite ist ebenfalls nicht mehr erreichbar. Auch wenn Mandriva (das Unternehmen) in der Vergangenheit meiner Meinung nach einiges falsch gemacht hat, verdanke ich ihm doch mit der Distribtion Mandrake bzw. Mandriva meinen ersten richtigen Einstieg in Linux. Von daher schade darum. Hoffentlich kommen die Anstellten bei anderen Unternehmen unter.

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Early Seeder, Baby

Da ruft man seine Emails ab, um sich über den Lieferstatus diverser Sachen (Auto, Receiver) zu informieren und was findet man im Briefkasten? Den Hinweis, dass es die Early Seeder Torrents für die kommende Version von Mandriva gibt. Da mein NAS auch Bittorrent beherrscht, ist das eigentlich eine gute Gelegenheit dies mal zu testen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich seede jetzt die nächsten Tage mandriva-linux-free-2010-spring-x86_64. Kleinvieh macht auch Mist. Im Moment fast 3 Mbit Downloadgeschwindigkeit bei mir. Und das ist bei Torrents aus dem Haus Mandriva schon nicht schlecht. Bin schon gespannt, was die Jungs und Mädels aus Frankreich so gebastelt haben. Auch wenn ich inzwischen Arch verwende, Mandriva rockt trotzdem. Meiner Meinung nach die beste Einsteigerdistribution schlecht hin.

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Mandriva ist tot. Lang lebe Arch Linux und Mandriva in der Box

Ich habe Köpfe mit Nägeln gemacht. Oder so ähnlich.

Seit Version 7.x lief hier eigentlich als Produktivsystem immer Mandriva (ehemals Mandrake). Nun nicht mehr. Ich bin nun wirklich ins Arch-Lager gewechselt. Warum genau kann ich eigentlich nicht sagen. Ich würde mal sagen wegen dem Spieltrieb. Wie lange ich es durchhalte? Gute Frage. Um nicht zu sehr unter den Entzugserscheinungen zu leiden, läuft eine Mandriva-Installation unter VirtualBox weiter. Ganz ohne geht es halt doch nicht.

Die Installation ging, wie auch unter VirtualBox, recht schmerzfrei von statten. Nur der Drucker hat mich Nerven gekostet. Naja eher Cups, das in der aktuellen Version scheinbar so seine Probleme mit USB-Druckern hat. Einzig und alleine mein Homebankingprogramm Moneyplex habe ich bisher noch nicht zum laufen bekommen. Egal was ich mache, ich bekomme immer die Fehlermeldung /home/holycore/moneyplex/moneyplex: symbol lookup error: /home/mathmos/moneyplex/moneyplex: undefined symbol: initPAnsiString. Sollte jemand die Lösung kennen, bitte melden. Das was man mit Google findet hat nicht wirklich geholfen. Da muss die Tage vermutlich mal der Support von Moneyplex herhalten. Zwischenzeitlich läuft es eben über die Mandriva-Installation unter VirtualBox.

Nachtrag am 24.05.10:

Scheinbar bin ich dann doch nicht so blöd wie ich aussehe. Ich habe mich heute nochmals dem Problem mit Moneyplex gewidmet. Und was soll ich sagen? Es läuft wieder. Wenn man es genau nimmt war ich mal wieder das Problem. Ich hatte bei meinem ersten Versuch das Paket libjpeg6 6b-9 aus AUR installiert. Das mag Moneyplex scheinbar nicht. Das Paket lib32-libjpeg6 6b-1 aus AUR hat dann Moneyplex auf die Sprünge geholfen.

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Early Seeder oder Last Minute Seeder?

Wie bereits geschrieben, habe ich mich ja erfolgreich als “Early Seeder” anmelden können. Was soll ich sagen? Beim Unternehmen Mandriva ist vermutlich mal wieder das Chaos ausgebrochen. Über die Torrents für die “Early Seeders” wurde ich schon mal nicht informiert. Da bin ich allerdings nicht alleine. Zudem wurde zeitgleich damit begonnen, die FTP-Server, die ja eigentlich durch die Verteilung per Bittorrent entlastet werden sollen, mit den Isos bestücken. Somit hat auch dieses mal das “Early Seeder Programm” nicht gerade viel Sinn gemacht. Zumindest nicht so viel, wie wenn mehr Zeit gewesen wäre. Ich vermute einfach mal, dass die Iso-Dateien erst in letzter Minute fertig wurden und man das Veröffentlichungsdatum so gut wie möglich einhalten wollte.

Naja was solls. Die 64Bit-Version von Mandriva Free liegt auf meiner Platte und wurde gestern auch schon installiert. Jetzt seede ich die Iso-Datei eben ganz normal. Über das Unternehmen Mandriva kann man denken was man will, aber die Distribution ist auch dieses mal wieder sehr gut gelungen. Somit ist und bleibt Mandriva Linux für mich die beste Distribution.

Gegen den Root-Exploit für Linux, dem heute x Arktikel gewidmet wurden, ist die aktuelle Mandriva-Version scheinbar von Haus aus immun, da mmap_min_addr auf 4096 und nicht auf 0 steht. Ich sag’s ja. Mandriva rockt.

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