Fryboyter

Handbike - Testfahrt

Nachdem mir nun der Händler die Preise genannt hat (4400 Euro für das Kettwiesel und 5600 (falls ich mich nicht verrechnet habe) für das Lepus), werde ich dann wohl auf den Komfort des Leupus verzichten und mir nun das Kettwiesel für eine Woche zum Testen kommen lassen. Das wird zwar 100 Euro kosten, aber so kann ich wenigstens sicher gehen, dass mir das Handbike überhaupt zusagt. Einfach so kaufen ist bei dem Preis blödsinnig. Wenn ich ehrlich sein soll, ist der Kauf von einem Handbike bei den Preisen so oder so nicht wirklich vernünftig. Aber da ich meinen Urlaub idR auf Balkonien bzw. Terassien verbringe, bin ich eben mal unvernünftig. Andere kaufen sich “just for fun” ein Motorrad und wickeln es dann ein paar Wochen später in der Fränkischen Schweiz um den Baum.

Mal sehen, ob ich in der Testwoche mit dem Wetter Glück habe. Murphy sitz! Murphy aus!

Nachtrag: Soeben habe ich den Händler darum geben ein “Testfahrzeug” für ein paar Tage zu besorgen.

Handbike

Ich und die Autohäuser

Es ist eigentlich erstaunlich, wie viele Autohäuser es in “meiner” Kleinstadt gibt. Es waren auf jeden Fall genug um sich den ganzen Dienstag und den halben Mittwoch in selbigen herumzutreiben, Autos anzusehen und sich Angebote erstellen zu lassen. Ganz ehrlich? Ich kann keine Autohäuser, Autohändler und auch keine Autos mehr sehen.

Tja nun sitze ich hier mit einem Haufen Prospekte und den Angeboten. Leider muss ich feststellen, dass heute ein relativ kleiner Wagen in etwa das gleiche kostet wie vor fast 12 Jahren. Nur die Währung hat sich geändert. So steht dort nicht mehr DM sondern €.

Nachdem ich nun einige Angebote ausgesiebt habe (wie den Mazda 3, welcher mir definitiv keine 27000 Euro wert ist), sind im Moment “nur” noch vier Autos übrig geblieben. Der Citroen C4, der neue Citroen C3, der Peugeot 308 und mein absoluter Liebling im Moment, der Citroen DS3. Alle sind sogar bezahlbar. Sprich unterhalb der 20000 Euro. Beim Verbrauch hoffe ich immer noch, dass es sich um einen Druckfehler handelt. Bei vier Prospekten von zwei Herstellern ist das aber recht unwahrscheinlich. So haben eigentlich alle einen Verbrauch innerorts von mehr als 8 oder sogar 9 Litern.

Der 1er BMW hingegen kommt laut Werksangaben mit 7,x Litern aus. Gut Werksangaben darf man nicht für bare Münze nehmen, sondern lieber noch 1-2 Liter aufschlagen. Aber selbst dann wäre ich noch knapp unterhalb der 9 Liter Werksangabe bei den Franzmännern, welchen man ja auch nicht vertrauen kann. Also den Werksangaben ;-). Das hat nur einen kleinen Haken. Einen der ca. 5000 Euro wert ist. Denn soviel kostet der BMW mehr… Nun stehe ich da und frage mich, was ich tun soll.

Ein Auto kaufen, dass zwar im Verbrauch einigermaßen human ist, aber das ich sehr lange abbezahlen muss oder ein Auto, dass ich relativ schnell abbezahlen kann, dafür aber im Verbrauch alles andere als “politisch korrekt” ist. Wobei es ja noch ganz andere Schluckspechte gibt. Wie denn Ghost einer gewissen Nobelmarke. Rechnet man mal grob den Mehrverbrauch aus, kommt man auf ca. 3,5 Euro pro 100 KM. Das macht dann im Jahr 350 Euro bei einer Laufleistung von 10000 KM (mehr wird es bei mir sicherlich nicht werden). Somit könnte ich also mit den 5000 Euro, die ich mir bei der Anschaffung sparen könne, über 14 Jahre den Differenzbetrag beim Tanken ausgleichen. Zumindest wenn der Preis stabil bleiben würde.

Und bevor jetzt jemand die Frage stellt… Ja in erster Linie geht es mir um den Verbrauch, sprich meinen Geldbeutel. Die Umwelt ist da leider etwas nebensächlich. Ein Hybrid ist ja auch nicht gerade umweltfreundlich. Alleine die Produktion der Akkus muss alles andere als grün sein.

Ich glaube ich werfe mal eine Münze. Kopf für den niedrigen Verbrauch, Zahl für den niedrigen Anschaffungspreis.

Allgemein

Die spinnen, die Römer

Wegen meiner Behinderung benötige ich einen speziellen Umbau für mein Auto. Dieser hat nun ca. 11 Jahre seinen Dienst verrichtet. Nun macht das Steuergerät für Fernlicht und Blinker Probleme. Also nichts wie hin zur Werkstatt meines Vertrauens und dort den Meister gebeten bei der Firma, die auch mein Auto umgebaut hat, zu fragen, was ein Ersatzgerät kosten würde.

Zwei Wochen sind nun vergangen und ich hatte endlich mal die Zeit, bei “meiner” Werkstatt vorbei zu fahren. Nach einem Gespräch mit dem Werkstattmeister habe ich eigentlich nur noch eines gedacht. Die spinnen, die Römer. Und damit meine ich nicht die Werkstatt sondern die Firma, die solche Umbauten vertreibt. Eine Kabelversion gibt es schon mal nicht mehr. Gut Funk würde mich jetzt auch nicht stören. Aber die wollen sage und schreibe 2100 Euro für das Steuergerät mit dem man Blinker und Fernlicht bedienen kann und 3000 Euro wenn man zusätzlich noch die Scheibenwischer steuern will. Sagt mal, geht’s noch? Ich sehe es ja ein, dass so etwas nicht für 100 Euro zu haben ist. Aber 2100 oder gar 3000 Euro ist schon arg.

Also bleibt mir wohl nichts anderes übrig als mit “meiner” Werkstatt eine Notlösung zu finden, welche noch ein paar Monate durchhält und mir dann ein neues Auto zu kaufen. Denn mehrere tausend Euro werde ich sicherlich nicht in ein 11 Jahre altes Auto versenken, dass im Winter immer mehr Probleme macht.

Nur stellt sich dann die Frage, wo lasse ich das neue Auto umbauen? Und da haben wir das Problem. Es gibt in Deutschland nicht viele Unternehmen die so etwas machen. Und die haben alle Apothekerpreise. Tja für solche Nischenprodukte wie behindertengerechte Umbauten für Pkw kann man eben kräftig zulangen. Im Amiland wäre das kein Problem. Da bekommt man noch vernünftige Umbauten zu einem vernünftigen Preis, da dort die Konkurrenz stärker ist. Aber diese Umbauten sollte man lieber nicht in Autos einbauen, die in Deutschland fahren. Die sind in der Regel nämlich nicht zugelassen. Super.

Ich könnte gerade kotzen. Von daher… Gehabt euch wohl.

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