Fryboyter

Alte und neue Konfigurationsdateien unter Arch mit pacmarge abgleichen

Bei einem Update von Arch Linux kann es passieren, dass es auch Änderungen an den Konfigurationsdateien gibt. Anstelle dass bereits vorhandene Konfigurationsdateien automatisch angepasst oder sogar komplett überschrieben werden, werden die neuen Konfigurationsdateien mit der Endung .pacnew angelegt. Somit ist es dann die Aufgabe des Administrators die vorhandenen Konfigurationsdateien mit den Pacnew-Dateien abzugleichen. Für diesen Job nutze ich ein Script, welches sowohl vorhandene als auch Pacnew-Dateien aufspürt und beide mit meld öffnet, so dass ich diese händisch abgleichen kann.

Der Arch-Entwickler foutrelis hat hierfür nun das Tool pacmarge gebaut, welches diese Aufgabe automatisiert. Man findet es im AUR. Führt man pacmarge nach einem Update aus, welches auch die Konfigurationsdateien betrifft, erhält man beispielsweise folgende Ausgabe.

pacmarge

Hier sieht man dass bis auf die Datei mirrorlist alle Dateien erfolgreich zusammengeführt wurden. Aber vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Von daher habe ich die vorhandenen Konfigurationsdateien bereits vorab gesichert und dann mit den durch pacmarge geänderten Dateien verglichen. So wie es aussieht macht das Tool seine Arbeit wirklich gut. Einen Fehler konnte ich nicht finden. Dennoch werde ich wohl bei meinem Script und meld bleiben. Wenn da etwas schief geht, kenne ich die Fehlerquelle definitiv. Layer 8.

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Konfigurationsdateien im Homeverzeichnis aufräumen

In meinem Homeverzeichnis unter Linux stapeln sich inzwischen schon die Dotfiles. Also die Konfigurationsdateien mit einem Punkt am Anfang des Namens. Irgendwann habe ich mir die Frage gestellt, ob man die Dateien nicht in ein Unterverzeichnis verschieben kann, damit das Verzeichnis etwas übersichtlicher wird. Ein komplettes Ausblenden aller versteckten Dateien bzw. Verzeichnisse (alle mit einem Punkt am Anfang der Bezeichnung) kommt für mich nicht in Frage, da ich auf manche Verzeichnisse regelmäßig zugreife.

Als erstes bin ich auf libetc gestoßen. Damit konnte man die Dotfiles in ein Unterverzeichnis packen alle Anfragen wurden auf diese Unterverzeichnis umgeleitet. Da libetc aber zum einen gar nicht mehr betreut wird und man es zum anderen nicht mehr unter Arch Linux installiert bekommt, habe ich mich weiter auf die Suche gemacht.

Und bin fündig geworden. Rewritefs sollte die Lösung sein. Die letzte Aktivität bei dem Projekt war zumindest noch 2012. Rewritefs nutzt FUSE und macht in etwa das was mod_rewrite unter Apache macht.

Mal schauen, ob es mir am Wochenende das System zerlegt, oder ob ich etwas mehr Ordnung in mein Homeverzeichnis bringen kann.

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Konfigurationsdateien zum abkupfern

Ich bin mal wieder auf ein Projekt gestoßen, dass es meiner Meinung nach wert ist, dass man dafür die Werbetrommel rührt. Dann fange ich mal damit an.

Smörebröd smörebröd, röm töm töm töm…

Unter http://dotshare.it hat man seit ein paar Tagen die Möglichkeit Konfigurationsdateien zu diversen Linuxpaketen wie der ZSH, conky oder vim anzusehen und somit abzukupfern. Oder man kann auch seine eigenen Konfigurationsdateien zur Verfügung stellen. Auch wenn es so eine Seite schon einmal gab (komme nur leider nicht auf die Adresse), so finde ich die Idee gut. Mal sehen wie sich das ganze entwickelt.

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