Fryboyter

Ich habe diese Woche doch noch gar keinen ans Bein gepinkelt

Trotzdem hat sich heute morgen jemand auf meiner Internetseite ausgetobt. Gut 150 IP-Nummern wollten Ihren Spam auf Blog und Board abladen. Deutlich mehr als das sonstige Hintergrundrauschen. Durchgekommen ist, Gott sei dank, kein einziger Spambot. Mal sehen, ob bzw. wann es weitergeht.

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Muss dieser Mist sein?

Vor nicht mal 3 Stunden war es mal wieder soweit. Auf einem Board wurde die allseits beliebte Frage gestellt, was man zum Hacken unter Linux denn so braucht. Lieben wir sie nicht alle, diese Leute, die 1337 werden wollen? Also ich nicht.

Aber Leute, die dann so saudämliche Ratschläge wie rm -rf / beisteuern finde ich noch tausendmal schlimmer. Da sind mir solche 1337-Kiddies dann doch lieber (zumindest die, die danach fragen müssen, wie man unter Linux hackt. Die haben selten Erfolg). Oder Leute die kreative, nicht destruktive Antworten geben. Wie zum Beispiel, dass man Nethack (ein Spiel) installieren muss. Die machen wenigstens nichts kaputt. Da aber viele davon einfach blind Befehle übernehmen, machen oben genannte Subjekte sehr wohl etwas kaputt.

Gut es ist nicht gerade schlau, Befehle blind zu übernehmen. Man sollte voher eigentlich immer nachsehen, was der Befehl denn so im Detail macht. Im genannten Fall eben alles platt. Aber in der Regel sind solche Leute, und eigentlich die breite Masse im Internet, einfach zu gutgläubig.

Aber macht es Sinn, destruktive Vorschläge zu machen? Nein. Ist man damit besser als der Fragesteller? Nein. Ist man damit mehr 1337? Möglich. Ich bezweifle es aber. Für mich sind solche Leute vom Niveau her sogar noch weiter unten angesiedelt als unsere 1337-Kiddies. Also verdammt tief. Kindergarten reloaded.

Zum Leidwesen vieler “richtiger” Linuxer, sorgen solche Beispiele immer wieder für pauschale Verallgemeinerungen. Linuxer sind elitär, halten sich für etwas besseres usw. Vielen Dank dafür…

So und nun fresst mich.

Linux | OSBN

Spurhopper

Morgen ist es wieder soweit. Ich werde wieder x “Spurhopper” auf meinem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause treffen.

Leute, die wegen jedem halben Meter die Spur wechseln und so verbissen um jeden halben Meter Vorsprung kämpfen. Dass sie damit in der Regel die anderen Verkehrsteilnehmer behindern und somit den Verkehrsfluss stören merken Angehörige dieser Spezies scheinbar nicht. Raumgewinn ist alles was zählt. Erst letzte Woche hätte mich eine Spurhopperin sogar fast permanent ausgebremst. Freitag Nachmittag. Endlich Feierabend. Hinein in den Berufsverkehr, welcher auch ohne solche Leute schon schlimm genug ist. Hinter mir wechselt schon zum xten mal ein rotes, kleines Auto die Spur und kämpft somit standhaft um jeden Meter Vorsprung. Genützt hat es ihr nichts. Ich bin immer noch vor ihr. Und das obwohl ich auf “meiner” Spur geblieben bin. Als mich besagtes Fahrzeug dann schließlich doch mit ca. einem halben Meter Vorsprung überholt hatte, musste wieder die Spur gewechselt werden. Denn die Fahrerin wollte an der Kreuzung, an der wir uns gerade beide befanden, rechts abbiegen. Was sie auch getan hat. Einfach mal die 30 Meter auf der rechten Spur abwarten und dann ganz normal abzubiegen war vermutlich zu viel verlangt. An diesem Tag war ich mal wieder echt froh, dass ich eine relativ gute Reaktion habe. Der Dame ging es im Nachhinein vermutlich genauso. Ihr Verhalten wird sich aber vermutlich nicht ändern.

In diesem Sinne. Ich freue mich schon auf morgen…

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