Fryboyter

FSearch - Schnell Dateien suchen

Dem einen oder anderen Windowsnutzer wird Everything ein Begriff sein. Mit diesem Tool lassen sich sehr schnell Dateien finden. Everything nutzt hierzu die Metadaten des Master File Table von NTFS. Und was ist mit Linux?

Lösungen wie Baloo habe ich immer links liegen lassen, da mir die Indexierung zu lange dauert und zu viele Resourcen verbraten werden. Daher habe ich bisher immer auf die langsameren Lösungen wie find zurückgegriffen. Heute wurde ich auf FSearch aufmerksam. Hierbei handelt es sich um ein GTK+3-Programm, welches aktuell noch Alpha-Status hat. Der Entwickler will mit FSearch eine Linux-Alternative zu Everything schaffen.

Und was soll ich sagen? Bisher bin ich schwer begeistert. Nach dem ersten Start gibt man die Verzeichnisse an, welche bei der Suche berücksichtigt werden sollen. Bei meinem ersten Test habe ich das Homeverzeichnis meines Notebooks angeben. Eigentlich habe ich erwartet, dass das Programm eine gewisse Zeit arbeiten wird. Hat es aber nicht. Innerhalb einer Sekunde (geschätzt) wurde mir angezeigt, dass 56153 Einträge bei der Suche berücksichtigt werden. Eine richtige Indexierung war das wohl nicht. Trotzdem hat es mich interessiert wie schnell eine Datei gefunden wird. Auf dem Rechner liegen einige Dateien deren Namen ich auswendig kenne in einem ziemlich verschachtelten Verzeichnisbaum. Das ideale Ziel. Ich habe hier bewusst nur einen Teil des Namen bei der Suche angegeben (also beispielsweise wenn der Dateiname HundKatzeMaus.sql lautet habe ich nach Katze gesucht). Da das Tool bereits beim Tippen anfängt zu suchen wurden mir die Treffer quasi sofort angezeigt. Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber FSearch fühlt sich sogar schneller als Everything an. Holy Cow.

Die Suche funktioniert zudem auch mittels Wildcards und RegEx und sollte daher eigentlich alle Fälle abdecken. Leider gibt es, zumindest derzeit, keine Version für die Komandozeile. Aber auf Rechnern mit grafischer Oberfläche werde ich FSearch sicherlich öfters nutzen.

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Rechte von Dateien und Verzeichnissen als Oktalzahl anzeigen

Heute wollte ich die Rechte eines Verzeichnis und der daran enthaltenen Dateien überprüfen, da scheinbar ein Script etwas Mist gebaut hat. Prinzipiell kann man sich die Rechte schnell und einfach mittels

ls -alR

anzeigen lassen. Allerdings werden hier die Rechte durch die bekannten Buchstabenkombinationen angezeigt (z. B. -rw-r–r–). Lieber wäre mir in diesem Fall aber die Ausgabe mit Oktalzahlen wie zum Beispiel 755. Der Befehl ls kann dies scheinbar nicht. Nach einigen Hin und Her konnte ich das Problem mittels

find .zsh -printf "%m %p\n"

lösen (anstelle von .zsh gibt man das Verzeichnis an, das überprüft werden soll). Die Ausgabe sieht wie folgt aus.

700 .zsh
700 .zsh/cache
700 .zsh/cache/netbook
644 .zsh/cache/netbook/SYS_ALL_UNITS
644 .zsh/cache/netbook/SYS_REALLY_ALL_UNITS
755 .zsh/.zfunc
644 .zsh/.zfunc/extendedcd
644 .zsh/.zfunc/cd
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Anubis - unbekannte ausführbare Daten analysieren

Hier mal eines von vielen Möglichkeiten ausführbare Windowsdateien zu analysieren was die Datei so treibt, wenn man Sie ausführt. Unter http://anubis.iseclab.org kann man die verdächtige Datei hochladen und bekommt einen Report erstellt. Ich habe die schon recht bekannte Datei “WoWEmuHack.exe” (Schädling) zum testen genommen und folgenden Report zurück bekommen. Für Leute mit Spiel- und Basteltrieb schon mal ein Anfang.

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