Fryboyter

Augenschonende Alternative zu WinDirStat

Ab und zu kommt es vor, dass mich jemand kontaktiert und mich um Hilfe bittet, weil seine bzw. ihre Platte vollgelaufen ist. Oder es passiert mir selber. Da ich in solch einem Fall bei den heutigen Festplattengrößen nicht jedes Verzeichnis per Hand durchsuchen will oder kann, verwende ich in der Regel unter Windows WinDirStat. Leider ist die grafische Anzeige dort leicht unerträglich. Hässlich wie die Nacht wollte ich nicht schreiben. Ups…

In Donsalvas Blog bin ich auf SpaceSniffer aufmerksam geworden. Damit wird die Belegung des gescannten Datenträgers ebenfalls grafisch angezeigt, allerdings wesentlich augenschonender. Innerhalb dieser Anzeige kann man zudem auch navigieren und Dateien/Verzeichnisse direkt löschen. Portabel ist das Programm auch noch. Ich denke mal, es wird kurz oder lang WinDirStat bei mir ablösen. Einen kleinen Nachteil hat das Programm aber. Es hat keine Baumansicht. Diese konnte man mit WinDirStat anzeigen lassen. Vielleicht stelle ich mal einen Feature-Request an den Programmierer.

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FreeOTFE - TrueCrypt-Alternative ohne Administratorrechte

Bisher habe ich schützenswerte Dateien auf meinen USB-Sticks immer mit TrueCrypt verschlüsselt. Wer hätte das gedacht. ;-)

Leider kommt es immer öfters vor, dass ich an Rechnern arbeite, bei denen TrueCrypt nicht installiert ist und ich mir auch nicht mal eben Administratorrechte verschaffen kann. Deswegen habe ich mir mal Alternativen zur portablen Version von TrueCrypt angesehen, mit denen man zumindest Lesezugriff auf seine verschlüsselten Daten bekommt, ohne dass das Programm installiert sein muss oder man über Administratorrechte verfügen muss. Die Auswahl war nicht gerade berauschend. Quasi nicht vorhanden trifft es eigentlich besser. Zumindest wenn man einigermaßen sicher sein will.

Schlussendlich bin ich dann bei FreeOTFE gelandet. Damit erstellte Container können unter Windows als auch Linux verwendet werden. Schon mal ein Pluspunkt für mich. Und es gibt einen sogenannten FreeOTFE Explorer. Damit kann man unter Windows auch ohne Administratorrechte auf den Containerinhalt zugreifen. Bis TrueCrypt 4.2 (wenn ich mich jetzt nicht irre) gab es so etwas auch für TrueCrypt. Dieser TrueCrypt-Explorer basierte laut meinen Informationen sogar auf dem FreeOTFE Explorer. Da ich das “Administratorproblem” eigentlich nur mit Windowsbüchsen habe, passt das auch wie die Faust aufs Auge.

Für die paranoide Fraktion lassen sich übrigens auch sogenannte hidden Volumes, wie man sie von TrueCrypt her kennt, erstellen. Meiner Meinung nach ist das zwar absoluter Blödsinn, aber hinter mir ist ja auch nicht die CIA, das FBI und die Freimaurer her.

Neben der normalen Version, mit welcher man das Programm bzw. den Explorer fest installieren kann, werden auch noch normale portable und U3 Versionen zum Download angeboten.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wer für seinen externen Medien eine TrueCrypt-Alternative sucht, welche ohne Administratorrechte auskommt, sollte sich FreeOTFE einmal ansehen. Diese Lösung ist immer noch besser als verschlüsselte 7zip-Archive.

So wie es aussieht, ist der Vertrag der offiziellen Internetseite von FreeOTFE nicht erneuert worden und somit hat sich jemand anderes die Domain unter den Nagel gerissen. Da die Entwicklerin von FreeOTFE auch nicht mehr über die mir bekannten E-Mail-Adressen erreichbar ist, gehe ich davon aus, dass die Entwicklung des Programms nun endgültig tot ist. Die letzte Version findet man allerdings noch unter http://sourceforge.net/projects/freeotfe.mirror/files/.

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