Fryboyter

Appell an die Abmahner zu Menschlichkeit und Fairplay

Bisher ist der Tag eigentlich recht langweilig und humorlos verlaufen. Bis ich auf diese Aktion gestoßen bin.

Mein erster Gedanke dazu war, netter Aprilscherz. Mein zweiter, hmm heute ist aber der 04. April. Also gehe ich mal davon aus, dass es wirklich ernst gemeint ist. Meinen dritten werde ich an dieser Stelle für mich behalten. Sonst ist hier wieder der Teufel los.

Jetzt sitze ich hier und überlege mir wie die Empfänger dieses Appells reagieren. Egal wie ich es drehe und wende, es kommt immer “gesehen, gelacht F8” dabei heraus. Gut, viele Anwälte verdienen sich mit Abmahnungen inzwischen eine goldene Nase. Und meiner Meinung nach sind viele Abmahnungen mehr als grenzwertig. Aber was bringt es solch einen Appell an Abmahnanwälte zu verschicken? Die werden sicherlich nicht mal ansatzweise darüber nachdenken deswegen ihre Gelddruckmaschine zu verschrotten. Zumal das Recht oft mehr auf Ihrer Seite ist, als beim bösen bösen Raubkopierer. Warum sollte man auch mit jemanden der bewusst Mist baut, und das trifft bei Urheberrechtsverletzungen nun mal zu, Mitleid haben? Übertrieben gesagt haben Raubkopierer doch auch kein Mitleid und kaufen sich den Rotz, den viele Unternehmen auf den Markt werfen, nicht.

So lange sich rechtlich nichts ändert, wird es auch weiterhin überzogene Abmahnungen geben. Und selbst wenn sich rechtlich etwas ändert, werden diejenigen, die es darauf anlegen, ein Schlupfloch finden. Ein Appell wie dieser wird aber so oder so nichts bringen. Das sieht man ja bei den Appellen an die Banken oder an die Mineralölunternehmen. Don Quijote lässt herzlich grüßen.

Dennoch wünsche ich den an der Aktion Beteiligten gutes Gelingen. Vielleicht irre ich mich ja. Vielleicht ist das ganze ja kein Kampf gegen Windmühlen. Aber das ich Realist mit jahrelanger Erfahrung bin, würde mich das wundern.

In diesem Sinne… Glück auf.

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Rebootin

Hauptsächlich verwende ich ja Mandriva als Betriebssystem. Ab und zu kommt es allerdings vor, dass ich auch mal Windows 7 booten muss. Zum Beispiel zum Zocken. Das geht unter Windows einfach besser.

Bei einem Neustart muss ich dann allerdings immer den gewünschten Eintrag in Grub auswählen. Eigentlich kein Ding, aber es nervt doch irgendwie. Gerade wenn man öfters mal Windows starten muss. Vor einiger Zeit bin ich auf “Rebootin” gestoßen. Damit kann unter Mandriva (und vermutlich jeder anderen Linuxdistribution) Grub mitteilen, welchen Eintrag aus der menu.lst gestartet werden soll.

Mit rebootin -l kann man sich die Einträge aus der menu.lst anzeigen lassen. Bei mir wird zum Beispiel folgendes angezeigt:

linux linux-nonfb failsafe windows

Mittels rebootin windows wird Mandriva heruntergefahren und Windows automatisch gestartet. So lassen sich recht einfach kleine Scripte anlegen, mit denen man die gewünschten Einträge booten kann.

Ich würde das jetzt nicht als “must have” einordnen, aber in manchen Situationen ist das doch irgendwie recht angenehm.

Rebootin ist übrigens Bestandteil des Paketes “bootloader-utils”. Zumindest unter Mandriva.

Linux | OSBN

Was passiert, wenn man mal eben etwas auf die Schnelle macht?

Es geht schief.

So auch das Update auf SMF 2 RC 3. Das wollte ich auch mal so eben machen, weil ich ja eigentlich keine Zeit habe. Fehler. Für so etwas sollte man sich Zeit nehmen. Die Bestrafung habe ich dann sofort erhalten. Fast alle Modifikationen haben den Dienst verweigert. Und das Theme hat auf einmal wie Kraut und Rüben ausgesehen. Die Modifikationen habe ich wieder in den Griff bekommen und das Board ist wieder für Dritte erreichbar. Das Theme verdränge ich jetzt einfach mal bis der Entwickler es an RC 3 angepasst hat oder ich viel Zeit habe. Es zählt ja sowieso der Inhalt…

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Ich bin wieder da...

Hannover hat mich vorerst wieder vom Hals.

Die Zugfahrt war, wie erwartet, die Hölle auf Erden.

Das Hotel war eigentlich ganz gut. Das Frühstück reichhaltig (x Sorgen Wurst, Käse, Marmelade usw.) und etwas außergewöhnlich. So wurden Rühreier und Spiegeleier auf Wunsch frisch zubereitet. Und auch die Wurst wurde frisch aufgeschnitten. Die Zimmer waren zudem sehr sauber.

Das Viertel, in dem sowohl Hotel als auch Schulungsort liegt, war irgendwie komisch. Tagsüber eigentlich ganz normal, mit vielen Nationalitäten. Nach 19 Uhr jedoch hatte es allerdings den Charme eines Rotlicht- und Glückspielviertels mit allem drum und dran. Ich fand es aber irgendwie lustig. Auch wenn ich weder das eine noch das andere in Anspruch genommen habe.

Die Schulung an sich war nicht schlecht, ich hatte mir aber bereits 90 % des Schulungsinhaltes selbst angeeignet (hatte ich eigentlich schon befürchtet). Die restlichen 10% sind allerdings sehr nützlich. Lediglich die Rechner haben des öfteren nicht mitgespielt. Auch zum Leidwesen der beiden Dozenten. Naja shit happens. Ich hoffe mal im April wird es besser laufen. Und der Kursinhalt wird dann definitiv etwas neues für mich darstellen.

In diesem Sinne. Home sweet home.

Edit: Ach ja… Und schweinekalt war es. Die sollten dort oben mal langsam die Heizung anmachen. Das ist ja dort noch kälter als bei uns. Das gibt Punkteabzug im Service. ;-)

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Auf auf und davon

Morgen ist es soweit. Ich fahre bis einschließlich Mittwoch nach Hannover um dort an einem Seminar der HIS teilzunehmen. Bisher habe ich mir den Umgang mit dem Programm LSF ja autodidaktisch beigebracht. Bin echt gespannt, wie gut ich mich bisher selbst geschult habe. :D

Wenn ich an die Zugfahrt denke, wird mir allerdings anders. 4 Stunden und 16 Minuten werde ich unterwegs sein. Für mich fast schon die Hölle auf Erden. Aber was macht man nicht alles, um sich Wissen anzueignen.

Dann werde ich jetzt mal zu Ende packen, noch etwas lesen und mich dann aufs Ohr hauen. Wird schon nicht weh tun.

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