Fryboyter

Warum können manche keine vernünftigen Fragen mehr stellen?

Seit Jahren helfe ich nach besten Wissen und Gewissen Leuten, auf diversen Plattformen im Internet, bei ihren Problemen. Im Moment bin ich allerdings kurz davor damit aufzuhören. Komplett. Warum? Krass ausgedrückt weil ein Großteil es einfach nicht mehr verdient, dass man ihnen hilft. Fragen werden immer mehr einfach nur noch in einen neuen Thread “gerotzt”. Hier mal ein paar Beispiele.

Rechtschreibung: Das was man teilweise liest, oder zumindest versucht, hat ja nicht mal etwas mit der deutschen Sprache (oder mit einer anderen) zu tun. Dabei bietet inzwischen fast jeder Browser eine Rechtschreibprüfung an. Aber die ist scheinbar nur etwas für Weicheier wie mich. Ein Beitrag muss ja nicht perfekt sein. Ich verschreibe mich ja auch ab und zu (trotz Rechtschreibprüfung). Aber in fast jedem Wort mindestens einen Fehler einzubauen schaffe ich beim besten Willen nicht.

Informationsgehalt: Kann man fast mit Luft in einem Vakuum vergleichen. Nicht vorhanden. Erst heute gab es wieder zwei Threads bei denen mir fast die Hutschnur hochgegangen wäre. Beim ersten gab es Probleme mit Firefox, der regelmäßig mit einer Fehlermeldung abschmiert. Welche wird natürlich nicht verraten. Wozu auch? Sie könnte ja weiterhelfen. Beim zweiten konnte ein TrueCrypt-Volumen nicht gemountet werden. Als Information gab es das erleuchtende “geht nicht”. Manch andere Threads habe auch so schöne Titel wie “Hilfe” oder “Habe ein Problem”. Echt super. Ich frage mich echt, wie sich solche Leute im richtigen Leben verhalten. Muss ihnen z. B. der Arzt auch jede Information aus der Nase ziehen? Oder der Mechaniker das komplette Auto zerlegen, weil sie nicht in der Lage sind das komische Geräusch zu beschreiben? Oder zumindest aus welcher Richtung es kommt?

Reaktion auf Rückfragen: Auch so ein Thema. Oft wird auf die gestellten Fragen, die man nun mal aufgrund des nicht vorhandenen Informationsgehalt, stellen muss, einfach nicht eingegangen. Oder es gibt eine Antwort, die mit der Frage eigentlich herzlich wenig zu tun hat. Oder es gibt gleich pampige Antworten. So nach dem Motto, wieso die Kristallkugel nicht funktioniert. Oder wieso es nach 2 Stunden noch keine Antwort gibt.

Wer sich nun angesprochen fühlt, sollte sich mal über folgendes im Klaren sein. Auf Boards wird in der Regel freiwillig und ohne Bezahlung geholfen. Von daher sollte man sich auch die nötige Mühe beim Erstellen seiner Frage geben. Oder wollt ihr zukünftig auch eine dahin “gerotzte” Antwort erhalten, die euch unterm Strich nicht weiterhilft? Ich denke doch nicht, oder? Also geht euch einfach mal etwas Mühe. So schwer ist das doch nicht. Als Starthilfe könnt ihr euch http://www.tty1.net/smart-questions_de.html durchlesen. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn bzw. Boardie. Wie schon gesagt, es muss ja nicht perfekt sein. Aber dahin “gerotzt” ist eben komplett für den Podex.

Allgemein

Spurhopper

Morgen ist es wieder soweit. Ich werde wieder x “Spurhopper” auf meinem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause treffen.

Leute, die wegen jedem halben Meter die Spur wechseln und so verbissen um jeden halben Meter Vorsprung kämpfen. Dass sie damit in der Regel die anderen Verkehrsteilnehmer behindern und somit den Verkehrsfluss stören merken Angehörige dieser Spezies scheinbar nicht. Raumgewinn ist alles was zählt. Erst letzte Woche hätte mich eine Spurhopperin sogar fast permanent ausgebremst. Freitag Nachmittag. Endlich Feierabend. Hinein in den Berufsverkehr, welcher auch ohne solche Leute schon schlimm genug ist. Hinter mir wechselt schon zum xten mal ein rotes, kleines Auto die Spur und kämpft somit standhaft um jeden Meter Vorsprung. Genützt hat es ihr nichts. Ich bin immer noch vor ihr. Und das obwohl ich auf “meiner” Spur geblieben bin. Als mich besagtes Fahrzeug dann schließlich doch mit ca. einem halben Meter Vorsprung überholt hatte, musste wieder die Spur gewechselt werden. Denn die Fahrerin wollte an der Kreuzung, an der wir uns gerade beide befanden, rechts abbiegen. Was sie auch getan hat. Einfach mal die 30 Meter auf der rechten Spur abwarten und dann ganz normal abzubiegen war vermutlich zu viel verlangt. An diesem Tag war ich mal wieder echt froh, dass ich eine relativ gute Reaktion habe. Der Dame ging es im Nachhinein vermutlich genauso. Ihr Verhalten wird sich aber vermutlich nicht ändern.

In diesem Sinne. Ich freue mich schon auf morgen…

Allgemein

Ist es denn schon Weihnachten?

So liebe Kinder, seit schön ruhig, der Onkel holycore hat euch etwas zu erzählen…

Seit Jahren verwende ich als Hauptbetriebsystem Linux und als Zweitsystem Windows. Unter Windows habe ich schon vor ewigen Zeiten den Editor meiner Träume gefunden. UltraEdit. Für mich einfach die eierlegende Wollmilchsau neben Notepad++, mit der ich am besten zurecht komme. Unter Linux hingegen wechsle ich die Editoren wie andere ihre Unterwäsche. Vim, kate, jedit, und viele andere. Vom Funktionsumfang sind zwar alle mächtig, aber wirklich warm werde ich mit keinem. Kaum ist dann Windows gebootet und UltraEdit gestartet stimmt einfach alles. Der Funktionsumfang und das Gefühl. Ab und zu habe ich dann immer mal ins offizielle Forum des Herstellers geschaut, ob sich in Sachen Linuxversion etwas tut. Vor circa einem Jahr habe ich es aufgegeben und das Thema “Linuxversion von UltraEdit” so gut wie abgehakt.

Was hat das ganze nun aber mit Weihnachten zu tun? Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Ich habe heute, wie eigentlich jeden Tag, pro-linux.de aufgerufen. Dann hat mich fast der Schlag getroffen als ich dort die Überschrift “UltraEdit für Linux verfügbar” gelesen habe. Und laut dem Bericht soll der Funktionsumfang auch noch identisch mit dem der aktuellen Windowsversion sein. Halleluja, Jingle Bells und Stille Nacht. Es muss Weihnachten sein. Der Tag ist gerettet und das Editor-Hopping dürfte somit auch ein Ende haben.

Als ich das Ganze etwas verdaut habe, habe ich gleich mal ultraedit.com aufgerufen, um mich über die Kosten zu informieren. 49,95 $. Nicht gerade wenig. Aber lieber um ein paar Euro ärmer als mich noch weiter von Linuxeditor zu Linuxeditor zu hangeln. Aber was sehen meine entzündeten Augen? Es gibt auch ein Paket, bestehend aus der Linux- und der Windowsversion für 79.95 $. Da meine UltraEdit-Version unter Windows nun auch nicht mehr die neueste ist, hört sich das ja eigentlich nicht schlecht an. Also gut, dann eben das Bundle. Das Ganze hat nur einen Haken. Einen gewaltigen. Bezahlen kann man eigentlich nur mit Kreditkarte. Und so etwas habe ich nicht. Es muss doch auch Händler in Deutschland geben, die das Bundle verkaufen. Mehrere Versuche später bin ich genervt. Entweder wird nur die Linuxversion oder die Linuxversion mit der (kommenden) Mac-Version angeboten. Tja Mac-OS habe ich auch nicht. Also hurtig ein paar Emails an die deutschen Händler geschrieben, ob man über sie auch das gewünschte Paket bestellen kann. Auf die Antworten bin ich mal gespannt. Derweilen installiere ich mir mal die Testversion. Die läuft ja 30 Tage. Bis dahin sollte ich mehr wissen.

Allgemein

Microsoft EULA für (englischsprachige) Dummies

Auf Daily Cup of Tech wurde eine Übersetzung der EULA von Microsoft in normales Englisch veröffentlicht. Das ganze ist jetzt zwar nicht wirklich neu und weltbewegend, aber so ist das Ganze leichter verständlich und man sieht, was man da eigentlich so akzeptieren soll. Im Original ist das ja nun nicht wirklich leicht verständlich. “Juristenenglisch” sozusagen.

Allgemein

Early Seeder oder Last Minute Seeder?

Wie bereits geschrieben, habe ich mich ja erfolgreich als “Early Seeder” anmelden können. Was soll ich sagen? Beim Unternehmen Mandriva ist vermutlich mal wieder das Chaos ausgebrochen. Über die Torrents für die “Early Seeders” wurde ich schon mal nicht informiert. Da bin ich allerdings nicht alleine. Zudem wurde zeitgleich damit begonnen, die FTP-Server, die ja eigentlich durch die Verteilung per Bittorrent entlastet werden sollen, mit den Isos bestücken. Somit hat auch dieses mal das “Early Seeder Programm” nicht gerade viel Sinn gemacht. Zumindest nicht so viel, wie wenn mehr Zeit gewesen wäre. Ich vermute einfach mal, dass die Iso-Dateien erst in letzter Minute fertig wurden und man das Veröffentlichungsdatum so gut wie möglich einhalten wollte.

Naja was solls. Die 64Bit-Version von Mandriva Free liegt auf meiner Platte und wurde gestern auch schon installiert. Jetzt seede ich die Iso-Datei eben ganz normal. Über das Unternehmen Mandriva kann man denken was man will, aber die Distribution ist auch dieses mal wieder sehr gut gelungen. Somit ist und bleibt Mandriva Linux für mich die beste Distribution.

Gegen den Root-Exploit für Linux, dem heute x Arktikel gewidmet wurden, ist die aktuelle Mandriva-Version scheinbar von Haus aus immun, da mmap_min_addr auf 4096 und nicht auf 0 steht. Ich sag’s ja. Mandriva rockt.

Linux | OSBN