Fryboyter

Mandriva ist tot. Lang lebe Arch Linux und Mandriva in der Box

Ich habe Köpfe mit Nägeln gemacht. Oder so ähnlich.

Seit Version 7.x lief hier eigentlich als Produktivsystem immer Mandriva (ehemals Mandrake). Nun nicht mehr. Ich bin nun wirklich ins Arch-Lager gewechselt. Warum genau kann ich eigentlich nicht sagen. Ich würde mal sagen wegen dem Spieltrieb. Wie lange ich es durchhalte? Gute Frage. Um nicht zu sehr unter den Entzugserscheinungen zu leiden, läuft eine Mandriva-Installation unter VirtualBox weiter. Ganz ohne geht es halt doch nicht.

Die Installation ging, wie auch unter VirtualBox, recht schmerzfrei von statten. Nur der Drucker hat mich Nerven gekostet. Naja eher Cups, das in der aktuellen Version scheinbar so seine Probleme mit USB-Druckern hat. Einzig und alleine mein Homebankingprogramm Moneyplex habe ich bisher noch nicht zum laufen bekommen. Egal was ich mache, ich bekomme immer die Fehlermeldung /home/holycore/moneyplex/moneyplex: symbol lookup error: /home/mathmos/moneyplex/moneyplex: undefined symbol: initPAnsiString. Sollte jemand die Lösung kennen, bitte melden. Das was man mit Google findet hat nicht wirklich geholfen. Da muss die Tage vermutlich mal der Support von Moneyplex herhalten. Zwischenzeitlich läuft es eben über die Mandriva-Installation unter VirtualBox.

Nachtrag am 24.05.10:

Scheinbar bin ich dann doch nicht so blöd wie ich aussehe. Ich habe mich heute nochmals dem Problem mit Moneyplex gewidmet. Und was soll ich sagen? Es läuft wieder. Wenn man es genau nimmt war ich mal wieder das Problem. Ich hatte bei meinem ersten Versuch das Paket libjpeg6 6b-9 aus AUR installiert. Das mag Moneyplex scheinbar nicht. Das Paket lib32-libjpeg6 6b-1 aus AUR hat dann Moneyplex auf die Sprünge geholfen.

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Distributionswechsel - Ja oder nein, das ist hier die Frage

Ab und zu schaue ich mal ganz gerne über meinen Mandriva-Tellerrand hin zu anderen Distributionen. Gerade eben habe ich mich entschlossen, dass es mal wieder soweit ist. Diesmal werde ich mir mal folgende Distributionen unter VirtualBox installieren und damit herumspielen:

PCLinuxOS:

Stammt ursprünglich von Mandriva ab, hat aber heute nur noch wenig damit wirklich gemeinsam. Als Paketverwaltung wird APT-RPM mit Synaptic und nicht mehr URPM verwendet. Schade eigentlich. ;-) Diverse Codecs, Flash und Java sind im Gegensatz zu Mandriva Free bereits von Haus aus enthalten. Vorhanden sind Isos mit Gnome, LXDE, XFCE und Enlightenment sowie KDE. Letzteres Iso lade ich gerade herunter, da ich KDE bevorzuge. Mal sehen, wie es sich so entwickelt hat. Ein Erstkontakt ist es in diesem Fall ja nicht.

Kurz gesagt ist PCLinuxOS eine Desktop-Distribution für den einfachen Gebrauch. Sprich wie Ubuntu. Nur besser. Ja ich mag Ubuntu kein Stück.

Pardus:

Tja viel kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Stammt aus der Türkei und wird dort am Nationalen Forschungsinstitut für Elektronik und Kryptologie entwickelt. Pardus hat eine eigene Paketverwaltung namens PiSi, welche in Python programmiert wurde bzw. wird und LZMA verwendet. Soll laut diversen Test wohl sehr auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt sein. Also die ganze Distribution. Da es mindestens zwei deutschsprachige Anlaufstellen gibt, habe ich mich deshalb entschlossen mir diese Distribution mal genauer anzusehen.

Nun bleibt noch die Frage aus dem Titel. Distributionswechsel - Ja oder nein? Ich bin mir ziemlich sicher, nein. Seit Jahren schafft es keine andere Distribution mich dauerhaft von Mandrake bzw. Mandriva wegzulocken. Bin ich ein Mandriva-Fanboy? Zu einem kleinen Teil vermutlich schon. Aber Mandriva ist objektiv betrachtet einfach eine “geile” Distribution. Nur kennt sie eben fast keiner. Tja es hat ja nicht jeder x Millionen fürs Marketing übrig. Und das Unternehmen, dass hinter der Distribution steht, muss man auch nicht verstehen. Aber das ist eine andere Geschichte.

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FreeOTFE - TrueCrypt-Alternative ohne Administratorrechte

Bisher habe ich schützenswerte Dateien auf meinen USB-Sticks immer mit TrueCrypt verschlüsselt. Wer hätte das gedacht. ;-)

Leider kommt es immer öfters vor, dass ich an Rechnern arbeite, bei denen TrueCrypt nicht installiert ist und ich mir auch nicht mal eben Administratorrechte verschaffen kann. Deswegen habe ich mir mal Alternativen zur portablen Version von TrueCrypt angesehen, mit denen man zumindest Lesezugriff auf seine verschlüsselten Daten bekommt, ohne dass das Programm installiert sein muss oder man über Administratorrechte verfügen muss. Die Auswahl war nicht gerade berauschend. Quasi nicht vorhanden trifft es eigentlich besser. Zumindest wenn man einigermaßen sicher sein will.

Schlussendlich bin ich dann bei FreeOTFE gelandet. Damit erstellte Container können unter Windows als auch Linux verwendet werden. Schon mal ein Pluspunkt für mich. Und es gibt einen sogenannten FreeOTFE Explorer. Damit kann man unter Windows auch ohne Administratorrechte auf den Containerinhalt zugreifen. Bis TrueCrypt 4.2 (wenn ich mich jetzt nicht irre) gab es so etwas auch für TrueCrypt. Dieser TrueCrypt-Explorer basierte laut meinen Informationen sogar auf dem FreeOTFE Explorer. Da ich das “Administratorproblem” eigentlich nur mit Windowsbüchsen habe, passt das auch wie die Faust aufs Auge.

Für die paranoide Fraktion lassen sich übrigens auch sogenannte hidden Volumes, wie man sie von TrueCrypt her kennt, erstellen. Meiner Meinung nach ist das zwar absoluter Blödsinn, aber hinter mir ist ja auch nicht die CIA, das FBI und die Freimaurer her.

Neben der normalen Version, mit welcher man das Programm bzw. den Explorer fest installieren kann, werden auch noch normale portable und U3 Versionen zum Download angeboten.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wer für seinen externen Medien eine TrueCrypt-Alternative sucht, welche ohne Administratorrechte auskommt, sollte sich FreeOTFE einmal ansehen. Diese Lösung ist immer noch besser als verschlüsselte 7zip-Archive.

So wie es aussieht, ist der Vertrag der offiziellen Internetseite von FreeOTFE nicht erneuert worden und somit hat sich jemand anderes die Domain unter den Nagel gerissen. Da die Entwicklerin von FreeOTFE auch nicht mehr über die mir bekannten E-Mail-Adressen erreichbar ist, gehe ich davon aus, dass die Entwicklung des Programms nun endgültig tot ist. Die letzte Version findet man allerdings noch unter http://sourceforge.net/projects/freeotfe.mirror/files/.

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Rebootin

Hauptsächlich verwende ich ja Mandriva als Betriebssystem. Ab und zu kommt es allerdings vor, dass ich auch mal Windows 7 booten muss. Zum Beispiel zum Zocken. Das geht unter Windows einfach besser.

Bei einem Neustart muss ich dann allerdings immer den gewünschten Eintrag in Grub auswählen. Eigentlich kein Ding, aber es nervt doch irgendwie. Gerade wenn man öfters mal Windows starten muss. Vor einiger Zeit bin ich auf “Rebootin” gestoßen. Damit kann unter Mandriva (und vermutlich jeder anderen Linuxdistribution) Grub mitteilen, welchen Eintrag aus der menu.lst gestartet werden soll.

Mit rebootin -l kann man sich die Einträge aus der menu.lst anzeigen lassen. Bei mir wird zum Beispiel folgendes angezeigt:

linux linux-nonfb failsafe windows

Mittels rebootin windows wird Mandriva heruntergefahren und Windows automatisch gestartet. So lassen sich recht einfach kleine Scripte anlegen, mit denen man die gewünschten Einträge booten kann.

Ich würde das jetzt nicht als “must have” einordnen, aber in manchen Situationen ist das doch irgendwie recht angenehm.

Rebootin ist übrigens Bestandteil des Paketes “bootloader-utils”. Zumindest unter Mandriva.

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Werde ich zum LaTeX-Fetischist?

Na wer bei dem Titel gerade an Gummipuppen, hautenge Kleidung und schlüpfrige Themen gedacht? Tja dumm gelaufen. Das meine ich nämlich nicht.

Die Rede ist von LaTeX, welches ich demnächst wahrscheinlich für ein Benutzerhandbuch einsetzen werde. Um Erfahrungen zu sammeln, werde ich mich deshalb an den Howtos und Co. auf meinem Board vergreifen und diese mit LaTeX in ein optisch ansprechendes Format bringen und dann als PDF-Datei anbieten.

Apropos Board… Das Upgrade hat besser geklappt als gedacht. Lediglich das alte Theme hat mich zum Wahnsinn getrieben (und wurde deshalb erst mal gegen ein neues ausgetauscht). Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die unterm Strich dann doch lange gedauert haben, war es kein Problem. Die Anzahl der Modifikationen konnte auch verringert werden, da viele Funktionen nun von Haus aus im SMF enthalten sind.

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