Fryboyter

Early Seeder, Baby

Da ruft man seine Emails ab, um sich über den Lieferstatus diverser Sachen (Auto, Receiver) zu informieren und was findet man im Briefkasten? Den Hinweis, dass es die Early Seeder Torrents für die kommende Version von Mandriva gibt. Da mein NAS auch Bittorrent beherrscht, ist das eigentlich eine gute Gelegenheit dies mal zu testen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich seede jetzt die nächsten Tage mandriva-linux-free-2010-spring-x86_64. Kleinvieh macht auch Mist. Im Moment fast 3 Mbit Downloadgeschwindigkeit bei mir. Und das ist bei Torrents aus dem Haus Mandriva schon nicht schlecht. Bin schon gespannt, was die Jungs und Mädels aus Frankreich so gebastelt haben. Auch wenn ich inzwischen Arch verwende, Mandriva rockt trotzdem. Meiner Meinung nach die beste Einsteigerdistribution schlecht hin.

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Das eine Problem geht, das andere kommt

Wie unter https://fryboyter.de/mandriva-ist-tot-lang-lebe-arch-linux-und-mandriva-in-der-box nachzulesen, habe ich mein Moneyplex-Problem gelöst. Und schwupps habe ich schon wieder das nächste an der Backe. Ich kann unter Arch nicht mehr brennen. Weder CD noch DVD. Scheinbar bin ich aber nicht alleine. Unter http://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=98288 gibt es haargenau die gleichen Probleme. Sogar der Brenner ist gleich. Scheinbar ist das aber kein Arch-Problem, da z. B. bei Ubuntubenutzern die gleichen Probleme aufgetreten sind. Ich bin mir absolut nicht sicher, aber eventuell hat Kernel 2.6.33 etwas damit zu tun. Denn erst nach der Installation von selbigem traten die Probleme auf. Am Brenner an sich liegt es nicht, da er unter W7 einwandfrei funktioniert.

Na mal abwarten was dabei herauskommt. Sollte jemand eine Lösung haben, bitte melden.

Linux | OSBN

Muss dieser Mist sein?

Vor nicht mal 3 Stunden war es mal wieder soweit. Auf einem Board wurde die allseits beliebte Frage gestellt, was man zum Hacken unter Linux denn so braucht. Lieben wir sie nicht alle, diese Leute, die 1337 werden wollen? Also ich nicht.

Aber Leute, die dann so saudämliche Ratschläge wie rm -rf / beisteuern finde ich noch tausendmal schlimmer. Da sind mir solche 1337-Kiddies dann doch lieber (zumindest die, die danach fragen müssen, wie man unter Linux hackt. Die haben selten Erfolg). Oder Leute die kreative, nicht destruktive Antworten geben. Wie zum Beispiel, dass man Nethack (ein Spiel) installieren muss. Die machen wenigstens nichts kaputt. Da aber viele davon einfach blind Befehle übernehmen, machen oben genannte Subjekte sehr wohl etwas kaputt.

Gut es ist nicht gerade schlau, Befehle blind zu übernehmen. Man sollte voher eigentlich immer nachsehen, was der Befehl denn so im Detail macht. Im genannten Fall eben alles platt. Aber in der Regel sind solche Leute, und eigentlich die breite Masse im Internet, einfach zu gutgläubig.

Aber macht es Sinn, destruktive Vorschläge zu machen? Nein. Ist man damit besser als der Fragesteller? Nein. Ist man damit mehr 1337? Möglich. Ich bezweifle es aber. Für mich sind solche Leute vom Niveau her sogar noch weiter unten angesiedelt als unsere 1337-Kiddies. Also verdammt tief. Kindergarten reloaded.

Zum Leidwesen vieler “richtiger” Linuxer, sorgen solche Beispiele immer wieder für pauschale Verallgemeinerungen. Linuxer sind elitär, halten sich für etwas besseres usw. Vielen Dank dafür…

So und nun fresst mich.

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Mandriva ist tot. Lang lebe Arch Linux und Mandriva in der Box

Ich habe Köpfe mit Nägeln gemacht. Oder so ähnlich.

Seit Version 7.x lief hier eigentlich als Produktivsystem immer Mandriva (ehemals Mandrake). Nun nicht mehr. Ich bin nun wirklich ins Arch-Lager gewechselt. Warum genau kann ich eigentlich nicht sagen. Ich würde mal sagen wegen dem Spieltrieb. Wie lange ich es durchhalte? Gute Frage. Um nicht zu sehr unter den Entzugserscheinungen zu leiden, läuft eine Mandriva-Installation unter VirtualBox weiter. Ganz ohne geht es halt doch nicht.

Die Installation ging, wie auch unter VirtualBox, recht schmerzfrei von statten. Nur der Drucker hat mich Nerven gekostet. Naja eher Cups, das in der aktuellen Version scheinbar so seine Probleme mit USB-Druckern hat. Einzig und alleine mein Homebankingprogramm Moneyplex habe ich bisher noch nicht zum laufen bekommen. Egal was ich mache, ich bekomme immer die Fehlermeldung /home/holycore/moneyplex/moneyplex: symbol lookup error: /home/mathmos/moneyplex/moneyplex: undefined symbol: initPAnsiString. Sollte jemand die Lösung kennen, bitte melden. Das was man mit Google findet hat nicht wirklich geholfen. Da muss die Tage vermutlich mal der Support von Moneyplex herhalten. Zwischenzeitlich läuft es eben über die Mandriva-Installation unter VirtualBox.

Nachtrag am 24.05.10:

Scheinbar bin ich dann doch nicht so blöd wie ich aussehe. Ich habe mich heute nochmals dem Problem mit Moneyplex gewidmet. Und was soll ich sagen? Es läuft wieder. Wenn man es genau nimmt war ich mal wieder das Problem. Ich hatte bei meinem ersten Versuch das Paket libjpeg6 6b-9 aus AUR installiert. Das mag Moneyplex scheinbar nicht. Das Paket lib32-libjpeg6 6b-1 aus AUR hat dann Moneyplex auf die Sprünge geholfen.

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Arch Linux

Heute hat mich mal wieder der Hafer gestochen und ich habe mir spontan mal die aktuelle Version von Arch Linux unter VirtualBox installiert. Gefühlt zum 10 mal. Was auch in Wirklichkeit zutreffen könnte. Bisher hat mir aber irgendwie der Nerv gefehlt und mich damit etwas länger zu beschäftigen. Bis heute. Seit einigen Stunden (was ich hauptsächlich der relativ dünnen Bandbreite meines Internetanschlusses und dem Lesen der Dokumentation zu verdanken habe), sitze ich jetzt schon davor und langsam stimmt alles. Gerade ist OpenOffice an der Reihe. Ich brauche einen dickere Leitung. Bekomme ich aber leider nicht. Bei 3 Mbit ist hier Schicht im Schacht. Naja so manch einer hat es noch schlechter. Ähm wo war ich? Ach ja… Am besten fange ich mal vom Anfang an an.

  1. Der Download der Iso-Datei war unspektakulär und dank der geringen Größe auch bei mir schnell erledigt.

  2. Spasseshalber habe ich mich mal an die Anleitung für Einsteiger gehalten. Damit sollte eigentlich jeder der lesen kann und technisch etwas begabt ist, Arch Linux installieren können. Das Aktualisieren der Pakete und die Installation war dabei am schlimmsten. Naja 3 Mbit eben…

  3. Als ich dann endlich meine Maus schubsen konnte, wollte ich mir gleich mal Opera nachinstallieren. Pustekuchen. Gibt es nicht. Warum eigentlich? Weil Opera in der derzeit aktuellen stabilen Version noch eine andere Lizenz hat, welche eine Aufnahme in die Paketquellen verhindert. War ja klar. RPM-Datei herunterladen und installieren dürfte schwierig werden. Selber kompilieren? Nur wenn es sein muss. Muss es aber nicht. Für solche Fälle gibt es Arch User Community Repository (AUR). Eine Erklärung spare ich mir jetzt an dieser Stelle. Das kann man auch bei dem Link nachlesen. Nachdem ich Opera auf der Platte hatte, war noch Yaourt an der Reihe. Eine Erweiterung für Pacman (der Paketverwaltung von Arch Linux) mit der man recht komfortabel aus AUR installieren kann. Warum baut man solch eine Funktion nicht in Pacman ein? Für jede Aufgabe ein Programm nervt bei so etwas dann doch.

  4. Ich überlege mir, welche Pakete ich noch brauche. Nach einigen Installationen bleibt nur noch OpenOffice übrig. Dann sollte alles wichtige installiert sein.

Was bleibt mir abschließend zu sagen? Perfekt ist die Installation vermutlich noch nicht. Aber sie funktioniert und könnte produktiv genutzt werden. Und genau das überlege ich mir gerade ernsthaft. Irgendwie hat das “Gefrickel” mal wieder richtig Spass gemacht. Von den Downloads abgesehen. Von daher werde ich am Wochenende noch einmal in den saueren Download-Apfel beißen, Mandriva platt machen und mir Arch richtig installieren. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte bevor ich mir wieder Mandriva installiere. Das Mandriva Control Center habe ich schon irgendwie vermisst. Ja ich bin ein warmduschender Mausschubser. Und stolz darauf.

Jetzt stelle ich mir nur noch eine Frage. Warum zur Hölle gibt es kein Arch Linux auf DVD? Fedora hat doch auch Rolling Release und bietet eine DVD an. Eine DVD wäre mir wesentlich lieber. Einmal heruntergeladen und man kann zumindest das Grundsystem (was bei mir auch KDE, OpenOffice und andere Sachen mit einbezieht) schmerzfrei installieren. Vor allem mehrmals innerhalb kurzer Zeit oder auf mehreren Rechnern.

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