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Caddy Webserver

Heutzutage sind die Webserver Apache und nginx weit verbreitet. Selbst nutzt ich nginx um damit eine Paketquelle für selbst erstellte Arch-Pakete im LAN anzubieten. Was die Konfiguration betrifft, kann nginx allerdings etwas umständlich sein.

Heute habe ich mir einmal den Webserver Caddy angesehen. Dieser ist mit Go erstellt und wird seit 2015 aktiv weiterentwickelt. Auf der Downloadseite kann man sich seine eigene Caddy-Datei erstellen in dem man die Plattform wie ARMv7 und eventuelle Plugins auswählt. Ist dies erledigt, wird auch ein Link angezeigt mit dem man sich die Datei mit den gewünschten Einstellungen automatisch herunterladen kann (z. B.https://caddyserver.com/download/linux/arm7?plugins=http.expires&license=personal&telemetry=off). Leider schlägt auch Caddy in die gleiche Kerbe wie Pi Hole und bietet eine alternative Installation in Form von beispielsweise curl https://getcaddy.com | bash -s http.expires an. Das geht eigentlich gar nicht.

Was mir an Caddy besonders gefällt, ist die Konfiguration. So könnte diese zum Beispiel wie folgt aussehen:

192.168.1.2:8888
root /verzeichnis/zum/Webroot
gzip
browse

Der Server ist also über die IP 192.168.1.2 auf Port 8888 erreichbar. Der Webroot ist /verzeichnis/zum/Webroot und gzip sowie Directory Listing sind aktiviert.

Ein Reverse Proxy lässt sich ebenfalls in Sekunden erstellen.

abc.com {
    proxy / localhost:8181
}

Nett finde ich auch die Tatsache, dass Let’s Encrypt von Haus aus genutzt wird, ohne etwas machen zu müssen (lässt sich bei Bedarf aber deaktivieren bzw. genauer einstellen). Auf der Seite von Caddy findet man eine leicht Verständliche Dokumentation für den gesamten Server sowie diverse Konfigurationsbeispiele.

Der Sourcecode von Caddy wird unter der Apache Lizenz 2.0 veröffentlicht. Wer die fertigen Binär-Dateien nutzen will, kann dies für den privaten Einsatz kostenlos tun. Im Unternehmensbereich muss allerdings ein monatlicher Beitrag gezahlt werden. Ein Erstellen aus dem Sourcecode ist natürlich kostenlos möglich.

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Github - Benachrichtigungen bei neuen Veröffentlichungen

Will man bei Github darüber informiert werden, sobald ein Projekt eine neue Version veröffentlicht hat, musste man kreativ werden. Wer einen RSS-Reader nutzt, hat es am leichtesten, da es es hier reicht den Link auf die Release-Seite um .atom zu erweitern (z. B. https://github.com/bolt/bolt/releases.atom).

Wer allerdings eine Benachrichtigung per E-Mail bevorzugt (wie ich) der musste noch kreativer werden und beispielsweise gut abgehangene Tools wie rss2email oder vergleichbare Dienste wie IFTTT nutzen. Feature Requests, die teilweise schon ein paar Jahre alt sind, zeigen aber, dass viele Nutzer es lieber hätten, wenn Github eine solche Benachrichtigung “out of the box” anbieten würde. Viele werden die Hoffnung schon aufgegeben haben. Aber manchmal dauert es “nur” etwas länger. Als ich mich eben bei Github angemeldet hatte, bekam ich einen Hinweis angezeigt, dass man sich nun auch über neue Veröffentlichungen informieren lassen kann. Zu finden ist das ganze unter der Schaltfläche “Watch”.

Ich habe bei einigen Projekten die mich interessieren mal “Release only” ausgewählt. Mal schauen was passiert.

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Artikelserie oder ein langer Beitrag

Vor einigen Wochen habe ich angefangen mich mit Ansible zu befassen. Der Grund ist, dass ich mehrere Rechner bzw. VM (zum testen bestimmte Sachen wie eben Ansible) verwende und inzwischen auch ziemlich viel alternative Tools nutze. Zum Beispiel ripgrep anstelle von grep, fd und fzf anstelle von find usw.

Gerade bei den VM vergesse ich aber ganz gerne diese Tools zu installieren. Was mich nervt. Ursprünglich hatte ich vor, mittels Ansible nach der Grundinstallation von Arch diverse Sachen nachzuinstallieren. Um so mehr ich mich in Ansible eingearbeitet habe, um so komplexer ist das ganze geworden. Inzwischen bin ich soweit, dass der Plan ist, das Iso von Arch zu booten und ab dann Ansible alles andere übernimmt. Die Grundinstallation, das Installieren der zusätzlichen Programme und deren Konfiguration. Kurz gesagt alles.

Weil das ganze für den einen oder anderen Leser nützliche sein kann (auch für Installationen abseits von Arch), wollte ich auf fryboyter.de einen Artikel darüber veröffentlichen. Da das Projekt jetzt allerdings deutlich umfangreicher geworden ist als ursprünglich geplant, wollte ich an dieser Stelle einmal nachfragen, was euch lieber ist. Ein Artikel in dem ich alle Punkte anspreche (was derdammt umfangreich werden wird, da meine Notizen in Cherrytree schon nicht gerade wenig sind). Oder mehrere Artikel in denen ich Schritt für Schritt vorgehe (was teilweise aber auch nicht mit zwei oder drei Sätzen erledigt ist). Was wäre euch lieber?

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Isso - Totgesagte leben länger

Derzeit nutze ich hier für die Kommentarfunktion Isso. Isso wurde auf Github, wenn auch langsam, stetig weiterentwickelt. Nur gab es seit September 2016 keine offizielle Veröffentlichung einer neuen Version. Das Warten hat nun aber ein Ende.

Vor ein paar Wochen hat ein Nutzer mal wieder um Veröffentlichung einer neuen Version gebeten. Im Zuge der Diskussion hat posativ (Gründer von Isso) zwei anderen Entwicklern die nötigen Rechte verpasst damit sie neue Versionen veröffentlichen können, da ihn wohl das echte Leben ziemlich auf Trab hält.

Nach einigen Vorbereitungen ist es nun soweit. In den letzten 24 Stunden wurde Version 0.11.0 und 0.11.1 veröffentlicht und steht nun auch über pip bereit. Ein Changelog findet man bei Github.

Update: Version 0.11.1 ist nun auf fryboyter.de installiert. Da diese Version nun einen Atom-Feed pro Artikel für die Kommentare anbietet, habe ich den Link auf den allgemeinen selbst erstellten Kommentar-Feed (https://fryboyter.de/feed-fuer-kommentarfunktion) entfernt. Wer trotzdem über Kommentare artikelübergreifend benachrichtigt werden will, kann weiterhin https://fryboyter.de/files/comfeed.xml nutzen, da ich den Cronjob bis auf weiteres laufen lasse.

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Feed für Kommentarfunktion

Da Bolt CMS keine Kommentarfunktion anbietet nutze ich hierfür Isso. In der aktuellen offiziellen Version gibt es leider keine Möglichkeit, dass man über neue Kommentare informiert wird (was den einen oder anderen Nutzer nervt (inkl. mir selbst)). In der aktuellen Entwicklerversion ist zwar ein Kommentar-Feed vorhanden, allerdings bekomme ich diese auf Uberspace 7 nicht zum laufen.

Ich habe mir daher, bis eine neue Version von Isso auf PyPi veröffentlicht wird, eine Übergangslösung gebaut. Ab sofort findet man unter der Kommentarfunktion einen Link über den man den RSS-Feed für die Kommentare abonieren kann. Dieser ist nicht auf den jeweiligen Artikel beschränkt sondern berücksichtigt Kommentare aller Artikel. Da hier nicht täglich unzählige Kommentare abgegeben werden, dürfte das kein Problem sein. Zudem habe ich den Feed auf die letzten 20 Einträge beschränkt. Der Cronjob der das Script zum Erzeugen der XML-Datei ausführt läuft alle 15 Minuten. Somit werden neue Kommentare im Feed etwas verzögert angezeigt. Dies gilt allerdings nur für die Kommentare die ich freigeschaltet habe.

Wer noch Fehler findet, kann sich gerne melden. Das Problem mit der Formatierung der Kommentare im Feed ist bekannt, allerdings fällt mir hierzu aktuell keine Lösung ein. Zum Benachrichtigen über neue Kommentaresollte es aber trotzdem gut genug sein.

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