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Übersicht für Allgemein

Lesezeichen mit Nextcloud synchronisieren

Inzwischen bieten einige Browser an die Lesezeichen (auch Bookmarks genannt) zu synchronisieren. Dies erfolgt aber meist über Server über die man keine Kontrolle hat. Blöd wenn man Porno-, Islamisten- oder Warez-Seiten gebooktmarkt hat und sich der Anbieter für die Bookmarks interessiert.

Heute bin ich zufällig auf floccus aufmerksam geworden. Hiermit lassen sich die Lesezeichen über die eigene Nextcloud-Instanz synchronisieren. Für Chrome / Chromium und Firefox gibt es entsprechende Erweiterungen.

And Now for Something Completely Different™. Schlagt mich oder geht mit Tiernamen. Aber an der Stelle mache ich einfach mal schamlos Werbung für das Album "We'Re Your Friends,Man" von The Bevis Frond. Wer in den 90ern aufgewachsen ist und / oder mit Mukke wie Pearl Jam, RHCP, Stilskin, REM usw. etwas anfangen kann, sollte ich das neue Album anhören. Ist schon lange her, dass mich ein Album quasi zum Sofortkauf verleitet hat.


Versionsverwaltung mit Fossil

Bisher habe für meine privaten Projekte immer vermieten eine Versionsverwaltung zu verwenden. Da ich Ende des Monats mein Ansible-Projekt umsetzen werde und ein weiteres größeres Projekt geplant ist ist es wohl Zeit für solch ein Tool.

Die meisten werden vermutlich keinen Gedanken daran verschwenden und den Platzhirsch git nutzen. Ich kann mich mit git aber nicht anfreunden. Und vom Funktionsumfang werde ich vermutlich nur einen Bruchteil benötigen. Also mache ich, was ich ganz gut kann. Mir alternative Programme ansehen.

Da ich in einer Kathedrale und nicht auf einem Basar entwicklen werde, habe ich mich spontan für Fossil entschieden. Dieses Tool wird zum Beispiel für die Entwicklung von SQLite verwendet. Zudem sind die Entwickler von SQLite zufällig auch die Entwickler von Fossil. Warum das so ist, kann man unter https://sqlite.org/whynotgit.html nachlesen.

Auch wenn die Bedienung von Fossil Ähnlichkeiten mit der von git aufweist, finde ich Fossil angenehmer zu bedienen.

fossil init ansible #Repository "ansible" erstellen
fossil open ansible #Repository "ansible" öffnen
fossil add install.yml #Datei "install.yml" zum Repository hinzufügen
fossil commit #Änderung bestätigen
fossil close ansible #Repository "ansible" schließen

Fossil bietet natürlich noch weitere Möglichkeiten. Genaueres kann man in der Dokumentation nachlesen. Aber Moment... Warum wird bei obigen Beispiel das Repository geöffnet und geschlossen. An dem Punkt kommen wir zur Besonderheit von Fossil. Ein Repository wird hier in eine SQLite-Datenbank gepackt. Somit wird mit "open" die Verbindung aufgebaut und mit "close" geschlossen. Auf den ersten Blick mit sqlitebrowser macht der Datenbankaufbau keinen schlechten Eindruck.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass Fossil auch über einen grafische Oberfläche verfügt, über die unter anderem eine Timeline der Änderungen, ein Forum und ein Wiki angeboten werden. Im Grunde wie bei Github. Wie das genau aussieht kann man sich auf der offiziellen Seite von Fossil ansehen. Diese läuft mit besagter Oberfläche. Lokal lässt sich diese mit "fossil ui ansible" starten, so dass man das ganze auch einzelner Entwickler intern nutzen kann.


Caddy Webserver

Heutzutage sind die Webserver Apache und nginx weit verbreitet. Selbst nutzt ich nginx um damit eine Paketquelle für selbst erstellte Arch-Pakete im LAN anzubieten. Was die Konfiguration betrifft, kann nginx allerdings etwas umständlich sein.

Heute habe ich mir einmal den Webserver Caddy angesehen. Dieser ist mit Go erstellt und wird seit 2015 aktiv weiterentwickelt. Auf der Downloadseite kann man sich seine eigene Caddy-Datei erstellen in dem man die Plattform wie ARMv7 und eventuelle Plugins auswählt. Ist dies erledigt, wird auch ein Link angezeigt mit dem man sich die Datei mit den gewünschten Einstellungen automatisch herunterladen kann (z. B. https://caddyserver.com/download/linux/arm7?plugins=http.expires&license=personal&telemetry=off). Leider schlägt auch Caddy in die gleiche Kerbe wie Pi Hole und bietet eine alternative Installation in Form von beispielsweise curl https://getcaddy.com | bash -s http.expires an. Das geht eigentlich gar nicht.

Was mir an Caddy besonders gefällt, ist die Konfiguration. So könnte diese zum Beispiel wie folgt aussehen:


192.168.1.2:8888
root /verzeichnis/zum/Webroot
gzip
browse

Der Server ist also über die IP 192.168.1.2 auf Port 8888 erreichbar. Der Webroot ist /verzeichnis/zum/Webroot und gzip sowie Directory Listing sind aktiviert.

Ein Reverse Proxy lässt sich ebenfalls in Sekunden erstellen.

abc.com {
    proxy / localhost:8181
}

Nett finde ich auch die Tatsache, dass Let's Encrypt von Haus aus genutzt wird, ohne etwas machen zu müssen (lässt sich bei Bedarf aber deaktivieren bzw. genauer einstellen). Auf der Seite von Caddy findet man eine leicht Verständliche Dokumentation für den gesamten Server sowie diverse Konfigurationsbeispiele.

Der Sourcecode von Caddy wird unter der Apache Lizenz 2.0 veröffentlicht. Wer die fertigen Binär-Dateien nutzen will, kann dies für den privaten Einsatz kostenlos tun. Im Unternehmensbereich muss allerdings ein monatlicher Beitrag gezahlt werden. Ein Erstellen aus dem Sourcecode ist natürlich kostenlos möglich.


Github - Benachrichtigungen bei neuen Veröffentlichungen

Will man bei Github darüber informiert werden, sobald ein Projekt eine neue Version veröffentlicht hat, musste man kreativ werden. Wer einen RSS-Reader nutzt, hat es am leichtesten, da es es hier reicht den Link auf die Release-Seite um .atom zu erweitern (z. B. https://github.com/bolt/bolt/releases.atom).

Wer allerdings eine Benachrichtigung per E-Mail bevorzugt (wie ich) der musste noch kreativer werden und beispielsweise gut abgehangene Tools wie rss2email oder vergleichbare Dienste wie IFTTT nutzen. Feature Requests, die teilweise schon ein paar Jahre alt sind, zeigen aber, dass viele Nutzer es lieber hätten, wenn Github eine solche Benachrichtigung "out of the box" anbieten würde. Viele werden die Hoffnung schon aufgegeben haben. Aber manchmal dauert es "nur" etwas länger. Als ich mich eben bei Github angemeldet hatte, bekam ich einen Hinweis angezeigt, dass man sich nun auch über neue Veröffentlichungen informieren lassen kann. Zu finden ist das ganze unter der Schaltfläche "Watch".

Ich habe bei einigen Projekten die mich interessieren mal "Release only" ausgewählt. Mal schauen was passiert.


Artikelserie oder ein langer Beitrag

Vor einigen Wochen habe ich angefangen mich mit Ansible zu befassen. Der Grund ist, dass ich mehrere Rechner bzw. VM (zum testen bestimmte Sachen wie eben Ansible) verwende und inzwischen auch ziemlich viel alternative Tools nutze. Zum Beispiel ripgrep anstelle von grep, fd und fzf anstelle von find usw.

Gerade bei den VM vergesse ich aber ganz gerne diese Tools zu installieren. Was mich nervt. Ursprünglich hatte ich vor, mittels Ansible nach der Grundinstallation von Arch diverse Sachen nachzuinstallieren. Um so mehr ich mich in Ansible eingearbeitet habe, um so komplexer ist das ganze geworden. Inzwischen bin ich soweit, dass der Plan ist, das Iso von Arch zu booten und ab dann Ansible alles andere übernimmt. Die Grundinstallation, das Installieren der zusätzlichen Programme und deren Konfiguration. Kurz gesagt alles.

Weil das ganze für den einen oder anderen Leser nützliche sein kann (auch für Installationen abseits von Arch), wollte ich auf fryboyter.de einen Artikel darüber veröffentlichen. Da das Projekt jetzt allerdings deutlich umfangreicher geworden ist als ursprünglich geplant, wollte ich an dieser Stelle einmal nachfragen, was euch lieber ist. Ein Artikel in dem ich alle Punkte anspreche (was derdammt umfangreich werden wird, da meine Notizen in Cherrytree schon nicht gerade wenig sind). Oder mehrere Artikel in denen ich Schritt für Schritt vorgehe (was teilweise aber auch nicht mit zwei oder drei Sätzen erledigt ist). Was wäre euch lieber?


Isso - Totgesagte leben länger

Derzeit nutze ich hier für die Kommentarfunktion Isso. Isso wurde auf Github, wenn auch langsam, stetig weiterentwickelt. Nur gab es seit September 2016 keine offizielle Veröffentlichung einer neuen Version. Das Warten hat nun aber ein Ende.

Vor ein paar Wochen hat ein Nutzer mal wieder um Veröffentlichung einer neuen Version gebeten. Im Zuge der Diskussion hat posativ (Gründer von Isso) zwei anderen Entwicklern die nötigen Rechte verpasst damit sie neue Versionen veröffentlichen können, da ihn wohl das echte Leben ziemlich auf Trab hält.

Nach einigen Vorbereitungen ist es nun soweit. In den letzten 24 Stunden wurde Version 0.11.0 und 0.11.1 veröffentlicht und steht nun auch über pip bereit. Ein Changelog findet man bei Github.

Update: Version 0.11.1 ist nun auf fryboyter.de installiert. Da diese Version nun einen Atom-Feed pro Artikel für die Kommentare anbietet, habe ich den Link auf den allgemeinen selbst erstellten Kommentar-Feed (https://fryboyter.de/feed-fuer-kommentarfunktion) entfernt. Wer trotzdem über Kommentare artikelübergreifend benachrichtigt werden will, kann weiterhin https://fryboyter.de/files/comfeed.xml nutzen, da ich den Cronjob bis auf weiteres laufen lasse.


Feed für Kommentarfunktion

Da Bolt CMS keine Kommentarfunktion anbietet nutze ich hierfür Isso. In der aktuellen offiziellen Version gibt es leider keine Möglichkeit, dass man über neue Kommentare informiert wird (was den einen oder anderen Nutzer nervt (inkl. mir selbst)). In der aktuellen Entwicklerversion ist zwar ein Kommentar-Feed vorhanden, allerdings bekomme ich diese auf Uberspace 7 nicht zum laufen.

Ich habe mir daher, bis eine neue Version von Isso auf PyPi veröffentlicht wird, eine Übergangslösung gebaut. Ab sofort findet man unter der Kommentarfunktion einen Link über den man den RSS-Feed für die Kommentare abonieren kann. Dieser ist nicht auf den jeweiligen Artikel beschränkt sondern berücksichtigt Kommentare aller Artikel. Da hier nicht täglich unzählige Kommentare abgegeben werden, dürfte das kein Problem sein. Zudem habe ich den Feed auf die letzten 20 Einträge beschränkt. Der Cronjob der das Script zum Erzeugen der XML-Datei ausführt läuft alle 15 Minuten. Somit werden neue Kommentare im Feed etwas verzögert angezeigt. Dies gilt allerdings nur für die Kommentare die ich freigeschaltet habe.

Wer noch Fehler findet, kann sich gerne melden. Das Problem mit der Formatierung der Kommentare im Feed ist bekannt, allerdings fällt mir hierzu aktuell keine Lösung ein. Zum Benachrichtigen über neue Kommentare sollte es aber trotzdem gut genug sein.


Die Entwicklung von Classic Shell geht unter neuem Namen weiter

Vor ein paar Monaten hatte ich einen Artikel veröffentlicht in dem es darum geht, dass die Entwicklung der Classic Shell eingestellt wird und dass der Sourcecode veröffentlicht wird. Nun hat sich jemand aufgerafft und will das Projekt fortführen. Daher wurde das Projekt nun geforkt und wird unter dem Namen Classic Start entwickelt. Es wäre wünschenswert, wenn das neue Projekt Erfolg haben würde. Denn die Alternativen sind irgendwie alle nicht so das Gelbe vom Ei. 


Python-Kurs ab dem 27.06.18 im Arch Classroom

Morgen findet im Arch Classroom um 7 UTC (in Deutschland dürfte das 9 Uhr sein) ein Python-Kurs für Anfänger statt. Unter https://github.com/archclassroom/python-beginners findet man die nötigen Unterlagen, sowie weitere Informationen und Links. "Dozent" ist Pulecz (Tomáš Mikulec). Der erste Teil dürfte ca. 2 Stunden dauern. 


Vorschau auf den neuen Matrix-Client Riot

Der eine oder andere wird es schon mitbekommen haben, dass ich in Punkto Messenger große Hoffungen in der Protokoll Matrix lege. Der offizielle Client Riot war bisher aber immer ein großer Kritikpunkt bei vielen Nutzern.

Anfang 2018 haben die Entwickler von Matrix / Riot 5 Millionen von Status erhalten. Diese Summe sollte unter anderem in die Verbesserung des Referenz-Client Riot investiert werden. Heute wurden nun die ersten Screenshots des neuen Clients veröffentlicht.

Wer nichts mit dem offiziellen Client anfangen kann, kann ich zum Beispiel die alternativen Clients Quaternionnheko oder fractal ansehen. Diese sind vom Funktionsumfang her aber meist noch eingeschränkt, so dass bei nheko beispielsweise die Verschlüsselung noch nicht implementiert ist.


Man kann mir nun verschlüsselte E-Mails senden

Ich wurde heute nach meinem öffentlichen PGP-Schüssel gefragt mit dem man mir verschlüsselte E-Mails zukommen lassen kann. Da das die erste Anfrage seit Jahren war, musste ich erst einmal passen, da es die Adresse für die ich damals einen Schlüssel erstellt habe, nicht mehr existiert.

Auch wenn ich in der Praxis vermutlich wenig bis gar keine verschlüsselten E-Mails erhalten werde, habe ich für die im Impressum genannte E-Mail-Adresse ein PGP-Schlüsselpaar erstellt. Den öffentlichen Schlüssel kann man hier herunterladen. Auf einen Keyserver werde ich nichts hochladen, da ich beim letzten mal schneller Spam erhalten habe als ich die Adresse samt öffentlichen Schlüssel veröffentlicht habe. Der Fingerprint des Schlüssels lautet 288B 8E32 5378 AC5B A3D0  C76F E235 C466 7179 7AE4.


Benachrichtigungen von Isso ohne Betreff

Da sich auf fryboyter.de einige menschliche Spambots herumtreiben ist Isso bei mir so eingestellt, dass ich für jeden neuen Kommentar eine E-Mail erhalte in dem dann ein Link zum Freischalten bzw. Löschen des Kommentars enthalten ist. Der Betreff dieser E-Mails war bei mir immer leer. Da ich die Kommentare aber problemlos moderieren konnte war mir das bisher egal. Naja eigentlich ist es mir immer noch egal.

Aufgrund des Commento-Artikels und des Kommentars von mdosch wegen der Datenübernahme von Isso habe ich mir eben einmal die Datenbankstruktur von Isso angesehen, weil ich morgen mal versuchen will ob ich es gebacken bekomme die Daten von Isso zu Commento zu portieren. In der Isso-Datenbank gibt es die Tabelle threads. In dieser ist die Spalte title vorhanden. Bei jedem Artikel den ich unter Bolt CMS erstellt habe und bei dem es Kommentare gibt ist hier die Spalte leer. Keine Ahnung wie Isso hier versucht den Titel des Artikels herauszufinden aber scheinbar klappt das bei mir nicht. Eventuell weil ich für die Titel den HTML-Tag H2 und nicht H1 nutze.

Auch wenn ich durch den fehlenden Betreff keine Nachteile habe, habe ich mich daran festgebissen. Die Lösung ist im Grunde aber in meinem Fall ganz einfach. Bisher wurde Isso wie folgt eingebunden:

<section>
    <h3>Kommentare</h3>
    <section id="isso-thread"</section>
</section>

In der Dokumentation von Isso findet man hier die Möglichkeit mit data-title="" einen Titel vorzugeben. Das jedes mal manuell zu machen ist mir dann doch zu blöd. Twig sei Dank  ist die Lösung aber trivial. Anstelle des Titels habe ich einfach {{ record.title }} eingetragen, so dass das ganze nun wie folgt aussieht.

<section>
   <h3>Kommentare</h3>
   <section id="isso-thread" data-title="{{ record.title }}"></section>
</section>

Damit wir nun die Spalte title befüllt und die E-Mails haben auch einen Betreff. Wenn nur alle Problem so leicht zu lösen wären. Vielleicht klappt der Import der Isso-Kommentare in Commento ja auch so einfach. Man darf ja noch träumen, oder?


Humble Software Bundle: Python Dev Kit

Humble Bundle bietet man aktuell einige Sachen zum Thema Python an. Da Python unter Linux ja dann doch ab und zu zum Einsatz kommt, habe ich gedacht ich weise einfach mal kurz darauf hin. Interessant ist hier für den einen oder anderen vielleicht auch der Gutschein über 50 US-Dollar bei DigitalOcean oder die Jahreslizenz von Gitkraken Pro.

Das ganze läuft noch 13 Tage und ein paar Stunden und ist unter https://www.humblebundle.com/software/python-dev-kit-bundle zu finden.


Alternative zu Isso

Als ich von Wordpress auf Bolt CMS umgestiegen bin, hatte ich mich für das Kommentarsystem Isso entschieden, da Bolt CMS solch eine Funktion nicht bietet. Gerade überlege ich mir aber, ob ich bei Isso bleibe.

Der Grund hierfür ist nicht, dass Isso Probleme im laufenden Betrieb macht. Der Grund ist auch nicht, dass Isso mit Python realisiert wird. Der Grund ist der, dass einfach keine neue offizielle Version veröffentlicht wird obwohl sich zwischenzeitlich einiges bei Isso getan hat. Wie zum Beispiel die RSS-Funktion die ich für verdammt nützlich ansehe, da man bei neuen Kommentaren ja nicht per E-Mail benachrichtigt wird. Somit nutze ich derzeit die letzte offizielle Version vom September 2016. 

Aber welche Alternative kommt in Frage? Da ich die Kommentare nicht in die Hände Dritter geben will, kommen Lösungen wie Disqus definitiv nicht in Frage. Viele Alternativen zum selber hosten wie Hashover kommen ebenfalls nicht in Frage, da die Entwicklung entweder eingestellt wurde bzw. sehr langsam voranschreitet.

Am vielversprechensten finde ich derzeit Commento. Das Projekt ist zwar noch ziemlich am Anfang, wird aber bereits von von Mozilla und DigitalOcean gesponsort und die letzte offizielle Version (0.3.1) ist erst knapp einen Monat alt. Allerdings fehlt derzeit noch die Möglichkeit die Kommentare zu moderieren. Daher bin ich aktuell noch etwas unsicher ob ich derzeit wechseln soll oder nicht. Zumal sich auf fryboyter.de auch der eine oder andere menschliche Spambot herumtreibt. Da Isso, wie schon gesagt derzeit keine technischen Probleme bereitet, werde ich Commento einfach mal ein paar Wochen / Monate beobachten. Mal schauen wie sich das Projekt entwickelt.


Matrix / Riot soll Whatsapp und Telegram bei der französischen Regierung ablösen

Matthew Hodgson vom Matrix-Projekt hat bekannt gegeben, dass die französische Regierung Whatsapp und Telegram abschaffen will und dafür auf das Matrix-Protokoll und Riot setzen will. Riot wird hierbei allerdings geforkt.

Nach drei Monaten Entwicklungszeit, die scheinbar überschaubare Kosten verursacht haben, gibt es bereits einen Testbetrieb. Für den Sommer ist eine Installation in der Verwaltung und im Kabinett geplant.


Quelloffene unterbrechungsfreie Stromversorgung geplant

Der bekannte Entwickler Eric S. Raymond hat vor kurzem einen Artikel veröffentlicht in dem er beschreibt wie beschissen viele sogenannte USV (unterbrechungsfreie Stromversorgungen) sind. Die Reaktionen waren wohl so gut, dass er nun plant eine USV zu entwickeln die auf offene Hard- und Software setzt.

Hierzu sollen jetzt erst einmal die Anforderungen der Nutzer gesammelt werden und aufgrund dieser dann die Hardware zusammengestellt werden. Vorzugsweise aus leicht erhältlichen Teilen.Wenn alles klappt wie er es sich vorstellt, sollen am Ende Platinen, eine Liste mit den benötigten Teilen, eine Aufbauanleitung sowie ein Handbuch für die Hard- und Software zur Verfügung stehen.

Leute die sich für das Projekt intressieren und die beispielsweise etwas von Akkutechnologie verstehen dürfen sich laut Raymond gerne an seinem Projekt beteiligen. Aber auch die bekannten Unternehmen die USV herstellen sind herzlich eingeladen an dem Projekt mitzuwirken.


Fryboyter.de ohne Matomo

Ich habe mich eben entschlossen, den Code für Piwik / Matomo von Fryboyter.de zu entfernen. Somit werden aktuell nun keine Statistiken über die Besucher mehr erstellt. Dafür läd die Seite nun noch schneller. Die Gründe sind eigentlich relativ einfach.

Zum einen Funktioniert der iFrame für das die Opt-Out-Funktion auf einem Uberspace 7 nicht, da dort "Response Header" gesetzt werden, die man aktuell selbst nicht ändern kann. Zudem gibt es wohl auch aufgrund der DSGVO die eine oder andere Tretmine auf die auch Betreiber nichtkommerzieller Seiten treten können. Von den Geiern das Abmahnindustrie will ich gar nicht erst anfangen. Da für mich eigentlich nur interessant war, das ein x-belieber Nutzer Artikel X für einen Zeitraum von Y aufgerufen hat, hatte ich Piwik / Matomo auch nur sehr rudimentär genutzt. Aber selbst diese Informationen habe ich in den letzten Wochen und Monaten immer seltener abgerufen. Zudem kommt auch noch hinzu, dass in letzter Zeit immer weniger Nuter erfasst wurden, was vermutlich an der "Do-Not-Track-Funktion" der Browser sowie der Sperre durch die Ad-Blocker liegt. Kurz gesagt, Piwik / Matomo bringt mir immer weniger und sorgt mit etwas Pech auch noch für Probleme. Also weg damit. Zukünftig muss ich mich halt auf mein Bauchgefühl bzw. auf die abgegebenen Kommentare verlassen, welche Themen interessant sind und welche nicht. 

Sollte ich mich eines Tages wieder für Piwik / Matomo entscheiden, werde ich hier entsprechend darauf hinweisen. 


Fünf Millionen für das Matrix-Protokoll

Bei Matrix handelt es ich um ein offenes Protokoll mit dem mittels Text, Sprache und Video kommuniziert werden kann. Aufgrund der Brücken in diverse andere Netzwerke wie IRC oder Slack halte ich Matrix für sehr vielversprechend. Allerdings sah vor ein paar Monaten die finanzielle Situation nicht wirklich gut aus.

Dank diverser Spenden konnte aber zumindest erreicht werden, dass das Team der Hauptenwickler weiter bezahlt werden konnte. Nun hat Matthew Hodgson, Mitbegründer von Matrix, bekannt gegeben, dass das Unternehmen Status 5 Millionen Dollar zur Verfügung stellt und eine Partnerschaft mit Matrix eingeht. Somit ist erst einmal die Weiterentwicklung von Matrix gesichert und es werden wohl auch noch einige Entwickler eingestellt werden. Spenden werden aber dennoch gerne angenommen. Eines der Ziele ist es daher auch die Matrix.org Foundation als non-profit Organisation zu etablieren. 

Mit der Partnerschaft von Matrix und Status wurden folgende gemeinsame Ziele gesteckt.

  • Brücke zwischen Matrix und Whisper (dem Protokoll von Ethereum)
  • Die Unterstützung von Olm/Megolm in Status
  • Gemeinsame Entwicklung des dezentralisiertem Reputationssystem für Matrix & Ethereum
  • Usw.

Bei Matrix an sich soll nun folgendes mit hoher Priorität umgesetzt werden.

  • Die Nutzbarkeit des Referenz-Client Riot soll verbessert werden
  • Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll den Beta-Status verlassen
  • Die Fertigstellung von Dendrite (Matrix-Server auf Basis von golang)
  • Verbesserung von Synapse (aktueller Referenz-Server)
  • Die Wartung / Aktualisierung der Spezifikationen von Matrix

Weitere Ziele mit einer niedrigeren Priorität sind zum Beispiel Matrix auf Basis von P2P, dezentralisierte Benutzerkonten, das Ändern von Nachrichten und noch einiges mehr.


Fryboyter.de nun mit Code Highlighter

Vor ein paar Monaten bin ich von Wordpress auf Bolt CMS umgestiegen. Hierbei musste ich auf die eine oder andere Funktion verzichten. Unter anderem auf einen Code Higlighter. Es gibt zwar zwei Plugins, aber diese sind leider veraltet und funktionieren mit Bolt 3.x nicht und ich bekomme es nicht gebacken diese entsprechend anzupassen.

Daher hatte ich mit CSS etwas zusammengebastelt um Codebeispiele zumindest als solche zu kennzeichnen. Das Ergebnis war mehr schlecht als recht. Bei zu langen Zeilen musste man beispielsweise horizontal scrollen. Und Zeilennummern gab es auch keine mehr. Blöd wenn man den Code an einer bestimmten Stelle erklären will.

Ich habe mich daher dazu entschlossen einen Code Highlighter zu installieren. Entschieden habe ich mich schlussendlich für Prism. Zukünftig wird nun Code farblich hervorgehoben und Zeilennummern ink. Umbruch gibt es nun auch wieder.

#!/bin/bash 
echo "Wie ist Ihr Name?"
read ANTWORT
if [ "$ANTWORT" == "root" ]
    then
        echo "Hallo, Administrator. Das ist eine sehr lange Zeile um einen Zeilenumbruch zu provozieren."
    else
        echo "Hallo, Anwender."
fi

Der ganze Spaß hat aber auch Nachteile. Zum einen muss ich nun einige Artikel anpassen, da ich oft zu faul war, die richtige Klasse bei den Code-Tags zu hinterlegen (z. B. <code> anstelle von <code class="language-bash">. Und für die Zeilennummern muss ich die <pre> Tags um <pre class="line-numbers" style="white-space:pre-wrap;"> erweitern. Naja muss ich halt wieder das fleißige Bienchen spielen... Ein weiterer Nachteil ist, dass die Seite nun ca. 12 KB schwerer ist, da nun eine Javascript-Datei und eine CSS-Datei zusätzlich geladen werden. Ich denke das ist zu verkraften.


Telekom - Erleben, was verbindet

Ja, mit der Telekom erlebt man einiges. Im Spätsommer / Herbst 2017 bin ich eines Abends von der Arbeit heimgekommen und irgendein Bauunternehmen war dabei den Gehweg in unserem Dorft umzugraben. Es wird Glasfaser für die Telekom verlegt, lautete die Antwort auf meine Nachfrage.

Kurz darauf kam die Kündigung des bestehenden Tarifs zum Anfang Dezember. Nach dem Motto "was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen" bin ich einige Tage später in einen der Telekom-Läden in die Stadt gefahren. Dort habe ich einer Mitarbeiterin die Kündigung unter die Nase gehalten und gefragt, ob wir mal eben auf Magenta M umstellen können. Laut dieser konnten wir das nicht, da der geförderte Breitbandausbau noch nicht fertig ist. Selbst Magenta S wäre derzeit noch nicht möglich. Ich möchte doch ca. Anfang November noch einmal vorbeikommen, da der Abschluss des Ausbaus im Oktober geplant ist. Unverrichteter Dinge bin ich also wieder abgezogen.

Da ich aus beruflichen und privaten Gründen dann ziemlich eingespannt war, kam es wie es kommen musste. Hotline-Mitarbeiter haben angerufen. Meist dann als ich nicht daheim war. Als man mich endlich erreicht hat, wurde mir angeboten den neuen Tarif zu Neukundenkonditionen zu erhalten. Da es hier zur Telekom keine wirkliche Alternative gibt, habe ich da natürlich nicht nein gesagt. Bei der Gelegenheit wollte ich dann gleich auf Magenta M umsteigen. Und Überraschung... Ich kann nur Magenta S buchen. Warum konnte er nicht sagen. Genervt habe ich dann das Gespäch abgewürgt und gebeten mich nächste Woche noch einmal anzurufen. Eine Woche später kam dann auch der Anruf. Es ist weiterhin nur Magenta S zu haben, aber zumindest kann er mir sagen, warum ich nicht Magenta M buchen kann. Es ist kein Port frei. Wann es freie Ports geben wird, konnte mir der Mitarbeiter der Telekom aber nicht sagen. Ich soll halt alle zwei Wochen einmal die Verfügbarkeitsprüfung nutzen. Da der Kerl durchaus nett war, habe ich sehr tief durchgeatmet und nachgefragt, ob ich dann später zu den gleichen Konditionen auf den höheren Tarfif umsteigen kann, da es ja nicht mein Problem ist, wenn kein Port frei ist. Wie vermutet lautete die Antwort natürlich, dass dies nicht möglich wäre. Der Neukundentarif kann er mir nur jetzt anbieten. Da ich sowohl den Telefon- als auch Internetanschluss benötige, habe ich zähneknirschend zugestellt auf Magenta S "umzusteigen". 

Der Tag der Umstellung kam. Und es ist nichts passiert. Kein "wir haben umgestellt" aber auch kein "sorry dauert noch ein paar Tage, wir melden uns". Am darauffolgenden Sonntag um ca. 11.30 Uhr habe ich dann eine SMS von der Telekom erhalten. Sie hätten eben umgestellt. Ich habe ja am Sonntag nichts besseres zu tun, als das Telefon umzustecken und den Router zu konfigurieren. Das war, Gott sei dank, in ein paar Minuten erledigt und hat auch funktioniert. Die Datenrate ist aber weiterhin bei maximal 10 Mbit, was wohl daran liegt, dass der Router weiterhin als Verbindungsart ADSL2+ anzeigt.

Da mich die Dame im Telekom-Laden wohl vorgemerkt hat, habe ich nun inzwischen vier mal folgende E-Mail erhalten. Die letzte gerade eben.

Spaßeshalber hatte ich gestern einmal unter https://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland den Ausbaustatuts anzeigen lassen. Mein Dorf und das Nachbardorf werden auf der Karte nun nicht mehr für 50 bzw. 100 Mbit eingefärbt sondern nur für 16 Mbit, obwohl hier meines Wissens der Ausbau für mindestens 30 Mbit stattfinden soll. Der Ausbau für das 500 Meter entfernte Nachbardorf soll angeblich Ende Januar 2018 abgeschlossen sein. Da ich gerade diesen Artikel schreiben habe ich den Test gerade noch einmal gemacht. Inzwischen sind wir beim Nachbardorf über Nacht bei Anfang Februar 2018 angekommen. Mal schauen, ob ich noch 2018 in den Genuss einer höheren Bandbreite komme oder nicht. Wetten würde ich aktuell nicht wollen. Naja immerhin bekomme ich 10 Mbit, wovon viele andere Kunden ja nur träumen können. Mich kotzt es aber trotzdem an, dass z. B. ein neues Computerspiel 12 Stunden oder länger dauert bis ich es heruntergeladen habe. Ja ich habe ein Luxusproblem.


Entwicklung der Classic Shell wird eingestellt und Code wird Open Source

Die Classic Shell wird unter Windows von vielen genutzt die zum Beispiel nichts mit der neuen Oberfläche von Windows 10 anfangen wollen oder können (mein Vater ist so ein Kandidat). Die Entwicklung dieses Tools wird nun eingestellt.

Der Entwickler Ivo Beltchev hat nun im offiziellen Forum bekanntgegeben, dass er das Projekt nicht mehr weiterführt. Gründe sind dafür mangelnde Zeit und wohl auch die Tatsache, dass er häuftig nach Updates von Windows Hand anlegen muss, da die Classic Shell an irgendwelchen Stellen Probleme macht. Glücklicherweise lässt er die Nutzer aber nicht im Regen stehen. Der Code steht nun auf Sourceforge unter der MIT Lizenz zur Verfügung. Jetzt müssen "nur" noch Leute gefunden werden, die das Projekt längerfristig weiterführen.


OpenOffice 4.1.4 mit 30 Änderungen veröffentlicht

Die Entwickler hinter OpenOffice haben nun Version 4.1.4 veröffentlicht. Laut Bugtracker wurden 30 Änderungen vorgenommen. Die letzte Veröffentlichung ist allerdings gut ein Jahr her.

Liest man sich die Liste im Bugtracker genauer durch, findet man auch Einträge wie "Misspelling "Üerschrift"", "SV translation: "Basic" mistranslated as "grundläggande"" oder "Update the Copyright year to 2017".  Schaut man sich nun die regelmäßigen Veröffentlichungen des Forks Libreoffice an,  findet man dort in der Regel immer mehr behobene Problem bzw. neu hinzu gekommene Sachen.

Ich für meinen Teil, bin schon länger auf LibreOffice umgestiegen, habe aber OpenOffice immer noch beobachtet. Aber damit werde ich jetzt aufhören. Man sollte ein totes Pferd nicht weiter reiten. Hoffentlich kapiert das die Apache Software Foundation auch bald. Ruhe in Frieden OpenOffice.


Firefox verwanzt jeden 100. Download

Ab nächster Woche startet Mozilla ein "Experiment". Ca. jedes 100. Downloadpaket von Firefox wird dann das Add-On Cliqz enthalten.

Mit diesem Add-On werden Vorschläge für Webseiten angezeigt wenn man etwas in die Adressleiste des Browsers eingibt. Hierfür werden die Surf-Aktivitäten der Nutzer der Nutzer an Cliqz-Server geschickt und ausgewertet. Mozilla verspricht zwar, dass sensible Daten vorher entfernt werden und keine individuelle Profile anglegt und die IP-Adressen gelöscht werden, aber dieses "Experiment" hinterlässt bei mir trotzem einen unschönen Beigeschmack.

Vor allem weil es sich hierbei nicht um Opt-in sondern um Opt-out handelt. Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich fürchte die betroffenenen Nutzer werden vermutlich beim Installieren der "verwanzten" Installationspakete nicht wirklich informiert.


Isso Comment - Über neue Kommentare informieren

Seit dem Umstieg auf Bolt CMS nutze ich für die Kommentare Isso Comment. Leider gibt es hier derzeit keine Benachrichtigung für neue Kommentare. Was wohl dem einen oder anderen Leser von fryboyter.de nervt. Zumindest habe ich in letzter Zeit E-Mails deswegen bekommen.

Da bei solch einem System das Missbrauchspotenzial recht hoch ist, müsste man auf ein Opt-In-Verfahren setzen. Da es dies bei Isso Comment aktuell nicht gibt und ich auch nicht in der Lage bin, Abhilfe zu schaffen, habe ich mir mal Workaraounds überlegt.

Es gibt zum Beispiel Dienste wie https://visualping.io/ mit denen man Webseiten auf Änderungen überwachen kann. Bei Visualping liegt der Intervall bei 1 Stunde und man muss nur eine E-Mail-Adresse angeben. Eine Registrierung ist nicht nötig. Visualping bietet für Chrome auch eine Erweiterung an.

Für Firefox (den ich nur in Ausnahmefällen nutze) gibt es wohl Erweiterungen wie Distill Web Monitor. Inwieweit diese taugen kann ich, aus genannten Gründen, nicht sagen.

Falls jemand eine bessere Idee hat, immer her damit.

Edit: Inzwischen habe ich mir ein Script gebaut, welches einen Feed der letzten 20 Kommentare erstellt.


Übersetzungstool DeepL

Wenn man aktiv im Internet ist und sich zudem auch noch mit Linux beschäftigt kommt man um die englische Sprache eigentlich nicht herum. Auch wenn mein Englisch ziemlich gut ist, hakt es ab und zu an manchen Stellen. Besonders wenn es beispielsweise um gewisse Formulierungen oder speziellere Wörter geht.

Eben habe ich bei golem.de einen Bericht über DeepL gelesen. Hierbei handelt es sich um einen neuen Übersetzungsdienst welcher aktuell nur per Browser unter https://www.deepl.com/translator erreichbar ist. Apps sollen bis Ende des Jahres erscheinen. An sich ist das jetzt nicht unbedingt etwas weltbewegends. Bisher nutze ich beim Problemfällen das Angebot von Google in Kombination mit dict.cc.

Nun kommt aber das Aber. Google übersetzt häufig zwar richtig aber es fühlt sich oft "falsch" an. Irgendwie hölzern. Und genau an der Stelle hat mich DeepL erstaunt. Die Übersetzungen (Deutsch -> Englisch, Englisch -> Deutsch) waren deutlich flüssiger zu lesen. Irgendwie menschlicher. Und genau das will der Betreiber auch erreichen. Übersetzungen bei denen man es so wenig wie möglich merkt, dass diese durch eine Maschine erstellt wurden. Zum Einsatz kommt hier ein neuronales Netzwerk welches auf einem Supercomputer mit 5,1 Petaflops läuft.

Nach einigen Minuten des Testens bin ich von der Leistung sehr angetan. Allerdings fürchte ich, dass genau das ein Problem sein wird. Bin mal gespannt, wann zum Beispiel Google seine Portokasse aufmacht und DeepL schluckt.

Kommen wir abschließend noch zum leidigen Thema "was hat das jetzt mit dem OSBN zu tun?". Im Grunde nichts. Wobei auf dem Supercomputer bestimmt Linux oder etwas ähnliches läuft. Allerdings kenne ich einige Nutzer die zum Beispiel gerne Bugmeldungen bei OSS-Projekten erstellen würden, sich aufgrund der Sprachbarriere aber nicht so recht trauen. Bzw. sich zwar trauen aber diese im so einem bescheidenen Englisch abliefern, dass die Entwickler oft nur Bahnhof verstehen. Für solche Fälle ist der Dienst 1A, da hier eben flüssige Übersetzungen herauskommen. Daher denke ich, dass man hier mal wieder eine Ausnahme machen kann.


Global WordPress Translation Day 3

Hieronymus, welcher das Neue sowie das Alte Testament ins gesprochene Latein übersetzt hat, ist am 30.09.420 gestroben. Daher findet immer am 30.09. der internationale Übersetzertag statt. Wordpress führt dieses Jahr an diesem Tag den Global WordPress Translation Day 3 durch.

An diesem Tag dreht sich alles um die Übersetzung von Wordpress, der Themes und Plugins. Neben der Teilnahme am heimischen Rechner ist es auch möglich an Veranstaltungen in verschiedenen Städten weltweit teilzunehmen. Einen 24-Stunden-Livestream soll es ebenfalls geben.

Am 30.09.2017 um 0:00 UTC geht es offiziell los. 

Wer Interesse hat, findet unter https://de.wordpress.org/2017/08/global-wordpress-translation-day-3/ genauere Informationen zu der Aktion.


Alle Wege führen zu Arch Linux

Ein Bischen Spass muss sein. :D


Deutscher Wetterdienst stellt Wetterdaten als Open Data zur Verfügung

Der Deutsche Wetterdienst stellt zukünftig einen großen Teil der erhobenen Daten als Open Data kostenfrei zur Verfügung. Für die Nutzung ist keine Registrierung nötig. Die Daten dürfen nach den Maßgabe der Verordnung zur Festlegung der Nutzungsbestimmungen für die Bereitstellung von Geodaten des Bundes (GeoNutzV) verwendet werden.

Auch wenn ich persönlich damit wenig anfangen kann, könnte es für den einen oder anderen vermutlich durchaus von Interesse sein. Auf osbn.de gab es ja kürzlich den einen oder anderen Artikel zu ähnlichen Themen. Bin mal gespannt, ob durch die Freigabe der Daten das eine oder andere neue Projekt entsteht.


Vivaldi Snapshot - GIFs oder kein GIFs

Das Team hinter dem Browser Vivaldi hat mal wieder einen neuen Snapshot veröffentlicht. Im Grunde ist das an sich nichts neues, da Snapshots regelmäßig veröffentlicht werden. Dieser Snapshot ist allerdings eine Erwähnung wert.

Ich habe das Glück oder das Pech, dass ich auf dem einen oder anderem Forum aktiv bin, bei dem animierte GIF-Dateien leider erlaubt sind und auch genutzt werden. Diesen Firlefanz habei ich bisher per uBlock Origin komplett gefiltert. Im aktuellen Snapshot von Vivaldi gibt es nun die Möglichkeit einzustellen, was mit animierten GIF-Dateien passieren soll. Man kann dort die Animationen ganz normal in Schleife abspielen lassen oder einmalig. Oder man deaktiviert das Abspielen gleich ganz. Die Einstellungsmöglichkeiten findet man in der unteren Leiste in den Bildeinstellungen.

Wie man sieht, passt die deutsche Übersetzung noch nicht ganz.

Für die Fans der Mausgesten ist ebenfalls eine neue Konfigurationsmöglichkeit hinzu gekommen. Nun lässt sich einstellen welche Distanz man überbrücken muss, damit eine Mausgeste ausgeführt wird. Standardmäßig sind hie 5 Pixel eingestellt. Maximal sind 100 Pixel möglich.


Petition zum Erhalt von Flash - Aber sonst geht es gut?

Vor ein paar Tagen habe ich mich gefreut, dass Adobe 2020 Flash endlich zu Grabe tragen will. Und schon kommen die ersten potentiellen Nekromanten aus Ihrer Gruft gestiegen.

Der Entwickler Juha Lindstedt hat nun eine Petition gestartet in der gefordert wird, dass Flash als Open-Source-Projekt weitergeführt wird. Er begründet diese Forderung damit, dass zukünftige Generationen vorhandene Webseiten, Spiele, usw. die auf Flash basieren nicht mehr konsumieren können.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung ob Herr Lindstedt trollt, verrückt ist oder einfach nur sehr große Eier hat. Ich kann mich an kein Update erinnern bei dessen Changelog nicht der Begriff kritische Sicherheitslücke zu lesen war. Ich möchte nicht wissen was alles entdeckt wird, wenn Flash quelloffen werden würde.

Ich werde daher einen Teufel tun und diese Petition unterschreiben. Bei Flash fällt mir persönlich nur das folgende ein. Burn it with fire! Da Adobe aber jetzt nicht dafür bekannt ist, sonderlich viel unter einer OSS-Lizenz zu veröffentlichen, habe ich hier das gute Gefühl, dass die Petition keine Früchte tragen wird.


Record.twig des Fryboyter-Themes

In meinem letzten Artikel habe ich die Datei index.twig meines Twig-Themes erklärt. Jetzt ist die Datei record.twig an der Reihe. Diese ist teilweise identisch mit der index.twig.

{% include '_header.twig' %}
<div class="header"><h1><a href="{{ paths.hosturl }}">Fryboyter</a></h1></div>
    <div class="container">
        <div class="row"> 
            <div class="col-lg-8 col-lg-offset-2 col-md-10 col-md-offset-1">
                    <h2>{{ record.title }}</h2>
                    {% if record.taxonomy is defined %}
                        {% for type, values in record.taxonomy %}
                            <div class="article-info">Veröffentlicht am {{ record.datepublish|localdate("%d. %B %Y") }} unter:
                        {% for link, value in values %}
                            <a href="{{ link }}">{{ value }}</a>{% if not loop.last %} & {% endif %}
                        {% endfor %}
                            | <a href="{{ record.link }}#isso-thread">Comments</a>
                        {% if user.id is defined %}
                        {% if user.id == 'X' %}
                            | <a href="{{ paths.bolt }}editcontent/entries/{{ record.id }}">Bearbeiten</a>
                        {% endif %}
                        {% endif %} 
                        {% endfor %}
                    {% endif %}</div>
                    {{ record.body }}                        
                    <p>Diese Artikel könnten auch interessant sein</p>
                    <ul>{% setcontent records = "entries/random/5" allowpaging %}
                    {% for record in records %}
                    <li><a href="{{ record.link }}">{{ record.title }}</a></li>
                    {% endfor %}</ul>
                    <section>
                        <h3>Kommentare</h3>
                        <section id="isso-thread"></section>
                    </section>
        </div> 
    </div>   
</div>
<div class="footer">{% include '_footer.twig' %}</div>

Den ersten Unterschied findet man in Zeile 14 bis 18. Hier wird als erstes geprüft, ob die Variable user.id definiert ist. Wenn dies der Fall ist erfolgt die Prüfung, ob der Nutzer die Nutzer-ID X hat. Wenn ja, wird die Zeile in der das Datum der Veröffentlichung, die Kategorien sowie die Kommentare angezeigt wird um einen weiteren Link erweitert mit dem man den betreffenden Beitrag ändern kann.

Zeile 22 bis 26 erstellt eine Liste von 5 zufälligen Artikeln, die eventuell für den Leser auch interessant sein könnten und gibt deren Titel aus die auf die einzelnen Artikel verlinken. Hier werden aktuell noch Artikel kategorieübergreifend angezeigt. Geplant habe ich hier, dass nur Artikel angezeigt werden, die den gleichen Kategorien zugeordnet sind, wie der aufgerufene Artikel.

Zeile 27 bis 30 bindet die Kommentarfunktion von Isso Comment ein.


Index.twig des Fryboyter-Themes

Da ich gefragt wurde, wie ich das auf fryboyter.de verwendet Theme erstellt habe, habe ich mir gedacht ich mache mal eine Artikelreihe daraus in der ich die 9 Twig-Dateien erkläre.

Fangen wir mal mit der Datei index.twig an. Diese wird angezeigt, wenn man die Hauptseite aufruft.

{% include '_header.twig' %}
<div class="header"><h1><a href="{{ paths.hosturl }}">Fryboyter</a></h1></div>
<div class="container">
    <div class="row">
        <div class="col-lg-8 col-lg-offset-2 col-md-10 col-md-offset-1">
            {% setcontent records = "entries/latest/5" allowpaging %}
                {% for record in records %}
                    <h2><a href="{{ record.link }}">{{ record.title }}</a></h2>
                        {% if record.taxonomy is defined %}
                            {% for type, values in record.taxonomy %}
                            <div class="article-info">Veröffentlicht am {{ record.datepublish|localdate("%d. %B %Y") }} unter:
                            {% for link, value in values %}
                            <a href="{{ link }}">{{ value }}</a>{% if not loop.last %} & {% endif %}
                            {% endfor %}
                            | <a href="{{ record.link }}#isso-thread">Comments</a> </div>
                            {% endfor %}
                        {% endif %}
                    {{ record.body }}
                    <hr/>
                {% endfor %}
            {{ pager('', 3, '_sub_mypager.twig') }}
        </div>
    </div>
</div>
<div class="footer">{% include '_footer.twig' %}</div>
</body>
</html>

Twig bietet die Möglichkeit bestimmte Bereich einer Seite in extra Dateien auszulagern. Mittels include kann man diese dann wie im Baukasten zusammensetzen. In diesem Fall wird in Zeile 1 somit die Datei _header.twig importiert.

In Zeile 2 wird mittels path.hosturl auf die Adresse der Seite verlinkt. In dem Fall also https://fryboyter.de/. Zieht man die Seite irgendwann man auf eine andere Domain um, braucht man hier die Adresse nicht händisch ändern.

In Zeile 6 werden die letzten 5 Einträge aus der Datenbank herausgefischt. Allowpaging ermöglicht es, dass man am Ende einer Seite auf weitere Seiten mit wiederrum 5 Artikeln wechseln kann.

Ab Zeile 7 wird definiert wie jeder einzelne Artikel angezeigt wird.

In Zeile 8 wird als erstes der Titel inkl. entsprechenden Link eines Artikels ausgegeben.

Zeile 9 bis 17 ist schon etwas aufwändiger. Hier wird erst einmal geprüft ob dem betreffende Artikel Taxonomien zugeordnet wurden. Auf dieser Seite wären das die Kategorieren wie osbn oder Allgemein. Wenn dem so ist, wird unter der Zeile der Artikelüberschrift das Datum der Veröffentlichung, gefolgt von den zugeordneten Kategorien angezeigt. Die Anzeige der Kategorien erfolgt hierbei in einer Schleife, so dass zwischen den Kategorien ein & angezeigt wird. Zum Schluss wird am Ende noch die Anzahl der vorhandenen Kommentare angezeigt und auf die Kommentarfunktion verlinkt (Zeile 18).

In Zeile 21 wird dann der Haupttext des Artikels angezeigt (ich arbeite nie mit Teasern).

Zeile 24 bindet die Datei _sub_mypager.twig ein. Hiermit wird am Ende einer Seite der Umschalter angezeigt mit dem man die Seiten wechseln kann.

Abschließend wird in Zeile 28 die Datei _footer.twig importiert.


23 Jahre FreeDOS

Am 29.06.1994 hat Jim Hall im Usenet ein freies DOS im Usenet angekündigt. 23 Jahre später ist das Projekt immer noch aktiv. Anlässlich des 23. Geburtstags hat der Gründer von FreeDOS auf Opensource.com daher einen kurzen Artikel veröffentlicht.

FreeDOS hat bei mir im "Werkzeugkasten" immer noch einen festen Platz. Auf Rechnern ohne Windows kann man somit wenigstens die Bios- bzw. UEFI-Updates einspielen, wenn Hersteller X mal wieder keine bootbare Iso-Datei anbietet. Oder die Exe-Datei sogar so absichert, dass man diese nicht mal eben entpacken kann um sich eine eigene Lösung zu bauen.

Für manche Unternehmen ist FreeDOS zudem auch noch ein Segen, da so steinalte aber funktionierende Maschinen bzw. Programme die ursprünglich mit MS DOS liefen noch weiter genutzt werden können.

Bin mal gespannt, ob FreeDOS noch weitere 23 Jahre durchhält.


Nachbesserungen an Bolt CMS

Eigentlich war es mir schon klar, dass der Umstieg nicht so klappt wie erhofft. Bisher sind es aber nur ein paar Kleinigkeiten die schnell behoben werden konnten.

Zum einen stand in der PHP-Datei die den OSBN-Feed erstellt noch die Testdomain auf der ich die ganze Zeit an Bolt gebastelt habe. Somit hat gestern der Artikel von mir auf osbn nicht auf fryboyter.de sondern planetlinux.de verlinkt. Mea culpa. Hier habe ich zum einen die PHP-Datei geändert und zum anderen eine 301-Weiterleitung per .htaccess eingerichtet.

Das zweite Problem war mir anfangs nicht ganz klar. Ein Leser von fryboyter.de hat mir mitgeteilt, dass er keine Artikel direkt aufrufen kann, sondern nur die Hauptseite. Schnell bin ich auf die Fehlermeldung "Impossible to access an attribute ("id") on a null variable" gestoßen die sich auf die Datei record.twig bezieht die für die Anzeige einzelner Artikel zuständig ist. Dort gibt es unter anderem folgenden Code.

{% if user.id == 'X' %}
    | <a href="{{ paths.bolt }}editcontent/entries/{{ record.id }}">Bearbeiten</a>
{% endif %}

Hiermit wird geprüft, ob der Nutzer der die Seite aufruft die Id X hat. Wenn ja, wird ein Link angezeigt mit dem man den Aritkel bearbeiten kann. Und genau wegen diesem Code knallt es. Aber warum?

In der Hauptkonfiguration von Bolt gibt es folgenden Bereich...

# Use strict variables. This will make Bolt complain if you use {{ foo }},
# when foo doesn't exist.
strict_variables: false

Tja hier hatte ich wohl das false auf true geändert um leere bzw. nicht vorhandene Variablen zu unterbinden. Und genau das ist die Ursache des Problems. Anstelle aus dem true wieder ein false zu machen, habe ich einfach obigen Code so abgeändert, dass erst einmal geprüft wird ob user.id definiert ist. Wenn ja, erfolgt die Prüfung auf ID X und wenn nicht, passiert gar nichts.

{% if user.id is defined %}
    {% if user.id == 'X' %}
        | <a href="{{ paths.bolt }}editcontent/entries/{{ record.id }}">Bearbeiten</a>
    {% endif %}
{% endif %}


Wordpress ist in Rente gegangen

Heute habe ich Fryboyter.de auf Bolt CMS umgestellt. Das Theme ist, wie man unschwer erkennen kann, Marke Eigenbau. Nach X Versionen mit Schnick Schnack habe ich es einfach mit Fokus auf den Text gehalten.

Für mich ist die Seite aber weiterhin "Beta", da noch einige Sachen nicht so sind, wie ich es gerne haben möchte.

Wenn man aktuell einen Artikel aufruft erscheint an dessen Ende eine Liste mit Artikel-Vorschlägen. Diese sind aktuell noch unabhängig von der Kategorie. Hier möchte ich es noch schaffen, dass nur Artikel der gleichen Kategorie(n) angezeigt werden den dem aufgerufenen Artikel zugeordnet sind.

Den OSBN-Feed erzeuge ich derzeit alle 30 Minuten über eine PHP-Datei, da sich die Feed-Erweiterung von Bolt CMS nur auf Inhaltstypen und nicht auf Kategorien einschränken lässt. Hier will ich mittelfristig auf eine andere Lösung finden, da die Datei auch dann erzeugt wird, wenn kein neuer Artikel vorhanden ist. Erreichbar ist der Feed nun über https://fryboyter.de/files/feed.xml. Die alte Adresse des OSBN-Feed wird per .htaccess umgeleitet, so dass hier keine Probleme entstehen sollten (sofern der Feed-Reader die Umleitung kapiert).

Die Kommentare laufen ab sofort über Isso Comment. Die Daten werden hierbei in einer SQLite-Datenbank auf meinem Webspace gespeichert, so dass ich hier keine Daten weitergebe.

Wer Fehler findet oder Verbesserungsvorschläge hat, darf sich gerne melden.

Edit: Einen unschönen Fehler habe ich gerade gefunden. Die PHP-Datei mit der ich den OSBN-Feed erzeuge, hat sich noch auf meine Test-Domain bezogen, so dass auf planetlinux.de verlinkt wurde. Das ist nun korrigiert und ich habe eine Weiterleitung auf die richtige Adresse erstellt. Sorry.


Das Ende von Wordpress naht

Vor einigen Monaten hatte ich hier schon mal geschrieben, dass ich Wordpress den Rücken kehren will. Als neue Plattform habe ich Bolt CMS gewählt. Der Wechsel ist in letzter Zeit aus beruflichen Gründen, aber auch weil ich wenig Lust hatte, ins Stocken geraten. Aber es geht in die nächste Runde.

Seit heute bin ich quasi in der Beta-Phase angekommen. Was das Template betrifft, habe ich es bewusst schlicht gehalten. Und das nicht nur weil ich von Grafikbearbeitung keine Ahnung habe.

Fryboyter Beta

Das Template an sich ist aktuell gerade mal 18 KB groß und besteht aus 10 Dateien (inkl. Bilddateien, exklusive Webfonts). Allerdings blähen die eingebetten Webfonts (EOT, SVG, TTF, WOFF und WOFF2) das ganz auf 1,9 MB auf. Bezüglich der CSS-Datei lässt sich vermutlich noch das eine oder andere KB einsparen, da viele Einträge nicht genutzt werden.

Was mir allerdings richtige Sorgen gemacht hat, war der Import der Wordpress-Artikel. Denn hier gibt es leider keine Erweiterung die unter Bolt CMS 3.x funktioniert. Ich habe mir daher ein abenteuerliche Lösung selbst gebaut. Leider hat diese aktuell noch dermaßen Ecken und Kanten, so dass ich vermutlich auch gleich die Artikel per Copy and Paste übertragen hätte können. Von der Entwicklungsdauer will ich erst gar nicht anfangen. Zudem sind bei einigen Artikeln Nachbesserungen nötig (spezielle Formatierungen von Wordpress-Erweiterungen usw.). Kurz gesagt, der Import war zum kotzen. Vermutlich wäre das aber auch so spaßig geworden, hätte ich auf ein anderes System gesetzt.

Ein weiteres Sorgenkind ist die Suchfunktion. Ich habe unter Bolt das Routing so geändert, dass die Links nicht https://planetlinux.de/entrie/deutschsprachiger-usenet-server-mit-schwerpunkt-arch-linux lautet sondern https://planetlinux.de/deutschsprachiger-usenet-server-mit-schwerpunkt-arch-linux. Dann zickt allerdings die Suchfunktion von Bolt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich an Bolt liegt oder ob ich hier das Problem bin. Hiermit werde ich die Entwickler von Bolt bzw. die Gemeinschaft um Bolt wohl noch mal um Hilfe bitten müssen. Alternativ überlege ich mir auch, ob ich überhaupt eine SuFu brauche...

Ansonsten läuft alles genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Schnell, stabil und resourcenschonend. Im Debug-Modus werden gerade mal 2 MB in der Spitze verbraucht. Mein PHP Speicherlimit liegt bei 128 MB. Wenn ich den Debug-Modus deaktiviere, wird vermutlich noch weniger Speicher benötigt. Alles in allem war der Wechsel die richtige Entscheidung für mich. Vor allem wenn es um die Templates geht.


Ihr nix Deutsch - oder bin ich zu alt für Computerspiele?

Achtung, Achtung! Folgender Beitrag ist im Grund genommen sinnlos. Lesen auf eigene Gefahr. Sie wurden hiermit gewarnt!

Heute ist mir mal wieder aufgefallen, dass man die Foren der Spiele die man spielt nicht aufrufen sollte. Genau diesen Fehler habe ich heute gemacht und im offiziellen deutschsprachigen Forum von Overwatch gelesen. Was man dort lesen kann, zieht einem nun wirklich die Schuhe aus.

- Man muss sich ja nicht triggern lassen um ein schlechter Teil der Community zu sein.
- kann man auch in Ranked wieder rein joinen wenn man ein Disconnect hat?
- Ich bin getriggered
- Ich wurde mit Platin eingeranked
- Du reportest Leute weswegen?
- Usw.

Meine Fresse! Scheint echt Mode zu sein, einfach mal einzelne Wörter eines deutschen Satzes ins Englische zu "übersetzen". Ich bin nun schon mindestens 15 Jahre im Internet unterwegs. Vermutlich sogar länger. Bisher hatte ich mich eigentlich auch für recht hart im Nehmen gehalten und ich neige eigentlich dazu Rechtschreibfehler anderer gekonnt zu ignorieren. Vor allem weil ich auch mal patze. Aber das hält doch kein Schwein aus.
Jedes mal wenn ich solche Sätze lese, muss ich an die Werbung des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. denken. Warum nur?



Donegal Pens - Kugelschreiber aus Irland

Vor ein paar Jahren habe ich im Fernsehen einen Bericht über zwei Brüder in Irland gesehen, die in der Garage ihrer Eltern Kugelschreiber aus verschiedenen Hölzern drechseln und verkaufen. Gefallen hätten mir die Stifte damals schon sehr. Aber die Vernunft hat damals gesiegt, da die Dinger nicht für 2,50 Euro zu haben sind.

Letzte Woche sind mir die beiden wieder in den Sinn gekommen. Und siehe da, sie bauen und verkaufen immer noch die Holzkugelschreiber. Meine Vernunft hatte dieses mal wohl Urlaub. Obwohl mir die normalen Kugelschreiber aus Plastik reichen, habe ich knapp 29 Euro (inkl. Versandkosten) investiert und mir einen Donegal Pen aus Olivenholz bestellt. Heute, nur ein paar Tage später, wurde er geliefert.

donegal1 donegal2

Entstanden sind die beiden Bilder mit der miesen Kamera meines Mobiltelefons mit Zimmerbeleuchtung. Auf Bild 1 kommt der Farbton des Holz relativ gut herüber. Auf Bild 2 habe ich mit Blitz fotografiert, damit man die Maserung besser sieht. Allerdings sieht das Holz dann sehr gelb aus. Ein Hoch auf die Kamera eines Galaxy Nexus.

Den Kauf habe ich bereits bereut. Sieht gut aus. Fühlt sich gut an. Hohe Qualität. Und man kann aktuell aus 15 unterschiedlichen Hölzern auswählen von denen mir mindestens noch 2 gefallen. Kurzum das war mein erster Stift der beiden Brüder, aber wahrscheinlich nicht mein letzter.


Spam mit zwei Zeichen bekämpfen

Seit ein paar Wochen erhalte ich alle paar Tage Spam-Kommentare bei denen der Text nur aus zwei Buchstaben besteht. Antispam Bee hat hiermit wohl (noch) Probleme, da es immer unterschiedliche Zeichen sind. IP und die Spam-Adresse sind auch immer unterschiedlich. Leider finde ich in Wordpress nirgends die Möglichkeit die Mindestlänge eines Kommentars einzustellen.

Daher musste die functions.php meines Themes mal wieder herhalten.In diese habe ich folgendes hinterlegt:

add_filter( 'preprocess_comment', 'minimum_comment_length' );
function minimum_comment_length( $commentdata ) {
    $minimumCommentLength = 3;
    if ( strlen( trim( $commentdata['comment_content'] ) ) < $minimumCommentLength ){
    wp_die( 'Your comment must be at least ' . $minimumCommentLength . ' characters long.' );
    }
    return $commentdata;
}

In Zeile 3 kann man angeben, wie lange der Kommentar mindestens sein muss. In Zeile 5 kann man die Meldung angeben, die angezeigt wird, wenn der Kommentar nicht lang genug ist.

Mal schauen was passiert...


Wenn das Team verliert weil die Stromsparfunktion spinnt

Stellt euch vor, ihr spielt gerade mit mehreren Leuten im Internet ein Spiel das Teamarbeit erfordert. Stellt euch weiterhin vor, das mitten im Spiel die Tastatur nicht mehr funktioniert. Stellt euch auch mal vor, dass man deswegen auch die eine oder andere Runde verliert. Dann wisst ihr wie genervt ich bis vor ein paar Tagen war.

Im Moment spiele ich eigentlich nur Overwatch. Ein FPS in dem zwei Teams gegeneinander antreten. Wenn dann in Runde 5 nach zwei Minuten ein Teammitglied ausfällt weil seine Tastatur nicht mehr reagiert ist das ziemlich blöd. Noch blöder ist es, wenn man die Tastatur nur wieder zum laufen bekommen, wenn man entweder den Rechner neustartet oder unter den Tisch kriecht, den Stecker der Tastatur abzieht, bis drei zählt und ihn wieder ansteckt. Da ein Spiel in Overwatch in der Regel nur 5 Minuten dauert kann man das Spiel eigentlich abhaken. Das die eigenen Teammitglieder das nicht so toll finden, brauche ich vermutlich gar nicht erwähnen.

Auf der Suche nach dem Problem, welches ausschließlich unter Windows auftritt und nie unter Linux, habe ich die Ereignisanzeige durchgeackert. Nichts, was auf Eingabegeräte hinweist. Dann habe ich geschaut, ob Windows vielleicht die Tastatur (Ducky Shine 3) ausschalten darf um Energie zu sparen. Auch das war nicht der Fall. Zumal die Beleuchtung der Tastatur ja auch dann weiter geleuchtet hat, wenn das Problem aufgetreten ist. Ich habe Maus und Tastatur auf andere USB-Anschlüsse umgesteckt. Nach neuen Treibern gesucht. Die Firmware der Tastatur aktualisiert. Ich habe sogar die Platten auf Fehler überprüft (wieso auch immer. Zumindest habe ich so festgestellt, dass ein Datengrab wohl langsam erneuert gehört. Aber das ist ein anderes Thema).

Vor kurzem habe ich den Übeltäter erwischt. Im Gerätemanager sind bei mir einige USB-Root-Hubs aufgeführt. Und ratet mal, was hier die Standardeinstellung ist? Windows darf diese bei Bedarf ausschalten um Strom zu sparen. Scheinbar ist es Windows recht egal, wie ein angeschlossenes Gerät, welches über den USB-Root-Hub gesteuert wird, eingestellt ist. Denn nachdem ich (vorsorglich) allen USB-Root-Hubs die Erlaubnis entzogen habe, dass Windows diese ausschalten darf, funktioniert die Tastatur nun auch nach stundenlangem Spielen ohne Probleme.

Tja das Leben ist grausam und ungerecht. Und Windows trägt oft nicht dazu bei es zu verbessern.


KB3133977 auf einem Dualbootsystem installieren

Heute habe ich seit einiger Zeit mal wieder Windows gebootet. Logischerweise haben sich hier einige Updates angesammelt, die ich lieber gleich mal installiert habe. Bis auf KB3133977 hat das auch geklappt. Nur dieses verschissene Update hat sich mit Händen und Füßen geweigert. Das Update braucht einen Neustart. Und hier gab es jedes mal den Fehler 80004005. Dieser bedeutet grob gesagt, es ist ein unbekannter Fehler beim Windows-Update passiert. Wer hätte das gedacht...

Nach einigem hin und her habe ich das Problem gefunden. Ich habe auf dem betreffenden Rechner sowohl Arch Linux als auch Windows 7 HP installiert (jeweils auf einer eigenen SSD). Gestartet werden beide mittels syslinux. Und genau das mag das Update nicht. Es ist scheinbar mal wieder eines dieser Updates der Marke "du darfst keine anderen Götter Betriebssysteme haben neben mir". Als ich Windows direkt über UEFI gebootet hatte (sowohl zum Einspielen des Updates als auch beim benötigten Neustart) wurde das Update anstandslos installiert. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?


Natürlich Wordpress - Oder doch nicht?

Wordpress ist weit verbreitet. Wordpress hat eine große Gemeinschaft. Und Wordpress hat viele Plugins um den Funktionsumfang zu erweitern. Dennoch bin ich immer unzufriedener mit Wordpress. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, aber trotzdem. Alle paar Tage gibt es Aktualisierungen für die Übersetzungen. Gefühlt wird hier jede Änderung in ein Update gepackt. Das Backend reagiert ab und zu recht träge, obwohl sich nichts geändert hat. Die Plugins sind auch so eine Sache. Manche sind unsicher, manche werden einfach nicht mehr betreut. Vor einigen Tagen bin ich dann auch noch so verrückt gewesen das Theme anzufassen.

Ich kann zwar etwas PHP, HTML, CSS, Python usw. aber als Programmierer würde ich mich nicht mal ansatzweise bezeichnen. Entweder ist genau das das Problem oder ich bin einfach zu unfähig. Womöglich beides. Auf jeden Fall endeten alle Versuche mein Theme anzupassen mehr oder weniger im Chaos. In der Hoffnung, dass es eine (für mich) bessere Lösung als Wordpress gibt, habe ich Google mal bis auf das Äußerste gequält. Und habe Bolt CMS gefunden. Das Ding ist ebenfalls ein Brocken wie Wordpress. Dennoch lässt sich das Backend jederzeit absolut flüssig aufrufen. Erstaunt hat mich dort zuerst einmal die Hauptkonfiguration. Klickt man auf diesen Punkt erscheint einfach eine Textdatei in einem Editor. Hätte ich jetzt nicht erwartet. Zumal der Rest über eine "richtige" grafische Oberfläche läuft. Diese ist Wordpress relativ ähnlich. Nach einigen kurzen Tests hat mich Bolt jetzt nicht absolut vom Hocker gehauen. Gefallen habe ich aber schon gefunden. Dann habe ich mich allerdings einmal an die Tempaltes gewagt. Hier wird Twig verwendet. Ich habe dann einfach mal versucht das von mir verwendete Theme von Wordpress nachzubauen. Nachdem ich die Funktionsweise von Twig verstanden hatte (was in dem Fall nicht mal wirklich lange gedauert hat), habe ich mir in weniger als einer Stunde ein fertiges Theme unter Bolt zusammengebaut. Und selbst ein paar Tage später verstehe ich noch, was in diesem passiert. Hier mal ein Beispiel für die Auflistung der einzelnen Artikel der Hauptseite:

{% include '_header.twig' %}
{% setcontent records = "entries/latest/5" allowpaging %}
    {% for record in records %}
        {{ record.title }}
        {{ record.body }}
        Veröffentlicht von {{ record.user.displayname }} am {{ record.datepublish|localdate("%d %B %Y") }}
    {% endfor %}
    {{ pager() }}
{% include '_aside.twig' %}
{% include '_footer.twig' %}


Das versteht man vermutlich schon fast, ohne das man jemals mit Twig gearbeitet hat. Keine Vergleich mit dem Wordpress-Wust. Man könnte es auch als idiotensicher bezeichnen. Also ideal für mich. :D

Leider hat Bolt CMS auch einen entscheidenden Nachteil für mich. Zumindest indirekt. Bolt verfügt als CMS nicht über eine Kommentarfunktion. Als Plugin gibt es zwar die eine oder andere Lösung. Von denen kommt allerdings nur Isso Comments in Frage, da man es selbst hosten kann, es einen Wordpress-Import gibt und es derzeit weiterentwickelt wird. Und genau da hakt es. Ich bekomme Isso auf meinem Uberspace ums Verrecken nicht zum Laufen. Der Entwickler hat leider keine, für mich, funktionierende Lösung parat. Und ich wüsste auch nicht, was ich bei der Installation falsch mache oder wie ich dem Entwickler helfen könnte. Das ist bestimmt wieder so ein Problem auf das man erst kommt, wenn man 2 Promille auf dem Tacho hat und sich den Baseballschläger bei Vollmond zweimal über die Rübe zieht während man nackt um ein Feuer tanzt. Sollte ich bezüglich Isso doch noch die Erleuchtung erfahren werde ich Wordpress Lebewohl sagen. Bis dahin geht es erst einmal mit Wordpress weiter. Es sind ja, wie schon gesagt, nur Kleinigkeiten die mich stören.


Erste Beta-Version des Browsers Vivaldi veröffentlicht

Die Entwickler des Browsers Vivaldi, welcher von vielen ehemaligen Opera-Nutzern als Nachfolger angesehen wird, haben nun die erste Beta-Version veröffentlicht. Seit der ersten Technical-Preview-Version, welche Anfang 2015 veröffentlicht wurde, hat sich einiges getan:

TP1 (released on 27.01.2015)

Tab stacking
Notes
Speed Dial
Bookmarks manager
Downloads manager
Quick commands
Mouse gestures
Page actions
Sidebar
Colored tabs
Visual tabs
Recently closed tabs
Shortcuts

TP2 (released on 05.03.2015)

Bookmarks bar
On-demand image loading
Fast/Forward
Spatial navigation
TP3 (release on 28.04.2015)
Tab Stack Tiling
Unseen page marker
Native window
Autoupdate
Personal data importing
Plug-ins on demand
Background tabs loading indicator

TP4 (release on 16.07.2015)

Startup options
Color schemes
UI zoom
HiDPI support
Pinned tabs
Task manager

Beta 1 (released on 03.11.2015)

Web-panels
Chromeless UI
Tabs visual navigation
Private window
Page loading progress indicator
Typed history list
Smooth scrolling
Geolocation support
HTML5 h.264 support
Full Extensions support

Auch wenn ich Vivaldi nun seit einigen Snapshot-Versionen als meinen Hauptbrowser nutze, sind noch einige Sachen noch nicht wie sie (für mich) sein sollten. So kann man aktuell noch keine Mausgesten direkt im Browser anpassen bzw. neue Gesten hinzufügen. Ebenfalls ist die grafische Oberfläche noch nicht im Browser anpassbar. Beides soll aber zukünftig noch möglich sein. Weiterhin vermisse ich noch die Möglichkeit Textlinks direkt über das Kontextmenü zu öffnen. Diese Funktion wurde vor einigen Snapshots entfernt. Ich hoffe nicht permanent sondern nur weil es hier noch ungelöste technische Probleme gibt. Gemeldet habe ich diese "Regression" vorsichtshalber aber schon einmal (VB-9921).


Warum ich manche Kommentare nicht freischalte

Bei jedem Artikel erhalte ich Kommentare von Leuten denen es rein darum geht einen Backlink zu erhalten. Sehr oft werden diese Personen über Seiten wie dofollow.de oder dofollow.you-big-blog.com auf diese Seite aufmerksam. Vor ein paar Tagen habe ich von einem dieser Spammer eine äußerst unfreundliche E-Mail erhalten, warum ich seine Kommentare nicht freischalte. Auf diese E-Mail werde ich nicht antworten sondern schreibe hier stattdessen diesen Artikel. Naja vielleicht schicke ich dem unfreundlichen Zeitgenossen doch noch den Link.

Punkt 1: Kommentare wie "Sehr Gute Anleitung, vielen Dank dafür!" oder "Interessanter Artikel das Gleiche Problem hatte ich auch gehabt." bringen weder mir noch anderen Lesern etwas. Sie sind somit überflüssig. Warum sollte ich diese also freischalten?

Punkt 2: Anstelle dauernd für Backlinks Spam-Kommentare zu erstellen würde ich mich an eurer Stelle einfach mal um die Internetseite, die ihr bewerben wollt, kümmern. Wer vertraut z. B. einem Schlüsseldienst der es nicht mal auf die Reihe bekommt Nordrhein-Westfalen richtig zu schreiben? Oder einem Baumarkt der für seinen Internetauftritt ein Unterverzeichnis eines artfremden Unternehmen für seinen Internetauftritt nutzt?

Punkt 3: Ich nehme es mir hier schlicht und ergreifend heraus Hausrecht auszuüben. Somit ist es sinnlos mich zum Freischalten bestimmter Kommentare zwingen zu wollen. Da reagiere ich ganz allergisch. Man kann auch sagen bockig. Ab und an landen manche sinnvolle Kommentare aber auch automatisch im Spamfilter (false positive) den ich nicht täglich kontrolliere (tux. kann davon ein Lied singen). Bei solchen Fällen kann man natürlich zivilisiert nachfragen wo der Kommentar denn abgeblieben ist.


Vivaldi auf dem Weg zur Nutzbarkeit

Ich habe hier schon den einen oder anderen Artikel zum Browser Vivaldi geschrieben, welcher sehr gute Chancen hat, Opera (bis Version 12.x) zu ersetzen. Vor kurzem wurde wieder ein Snapshot veröffentlicht der wieder einen Schritt in die richtige Richtung geht. Schön wenn Entwickler mal auf die Nutzer hören.

Manche Erweiterungen lassen im Browser Icons anzeigen über die man die man diese einstellen kann. Mit der Anzeige dieser Icons hatte Vivaldi bisher seine Probleme, so dass nichts angezeigt wurde. Diese Funktion haben die Entwickler von Vivaldi nun nachgerüstet. Ab sofort bekommt man diese rechts neben der Adressleiste angezeigt (der gelbe Bereich auf den Screenshot wurde von mir zur Hervorhebung gemacht).

Vivaldi_Icons

So langsam hat der Browser alle Funktionen die ich brauche. Selbst nicht anklickbare Textlinks kann man inzwischen bequem markieren und über das Kontextmenü der Maus öffnen. Das schaffen ja schon einige andere Browser von Haus aus nicht. Wenn jetzt noch die Mausgesten durch den Nutzer anpassbar und erweiterbar gemacht werden, bin ich happy.

Man sollte aber derzeit immer noch bedenken, dass es sich immer noch um eine unfertige Version handelt. Vivaldi ist offiziell noch nicht mal im Betastadium. Bugs sind daher nicht ausgeschlossen. Aber für die kurze Zeit die es Vivaldi gibt, haben die Entwickler echt eine gute Leistung gebracht. Hut ab. Der Snapshot kann übrigens, wie immer, im offiziellen Entwickler-Blog heruntergeladen werden.


Keine Maus und Tastatur unter Windows wenn vorher Linux gestartet wurde

Hier mal wieder ein Problem aus dem Bereich "Probleme die der Mensch nicht braucht".

Auf meinem Hauptrechner ist neben Arch Linux auch Windows 7 installiert das nur für Spiele gedacht ist. Daher wird es auch nicht so oft gestartet. In der Regel boote ich den Rechner erst mit Arch Linux und bei Bedarf mache ich einen Neustart und boote Windows. Hier habe ich nun jedes mal das Problem dass am Anmeldebildschirm weder Maus noch Tastatur funktionieren. Bemühe ich dann die Reset-Taste des Rechners und lasse Windows normal starten funktioniert die Maus als auch die Tastatur. Boote ich Windows gleich als erstes, ist auch alles in Butter. Und genau an dieser Stelle komme ich nicht mehr mit. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum Arch Linux hier die Ursache sein soll.

Ein Bekannter, der Computer gerade mal nutzen kann, wollte gestern mal wieder lustig sein und hat mich gefragt, ob ich denn alle Treiber installiert hätte. Gestern hätte ich die Frage noch mit einem Ja beantwortet. Heute eher mit einem Jein. Denn genau mit dieser Frage hat er mich auf die richtige Spur gebracht. Für mein Motherboard gibt es vom Hersteller extra USB-3-Treiber. Da nach der Installation von Windows alles USB-Geräte funktioniert haben, habe ich diese scheinbar nicht extra installiert. Das habe ich gestern mal nachgeholt. Und was soll ich sagen? Jetzt funktioniert auch meine Maus und Tastatur unter Windows wenn ich vorher Arch Linux gestartet hatte.

Was aber schlussendlich das Problem mit den Treibern die Windows mitbringt auslöst, kann ich aber immer noch nicht sagen. Das wird vermutlich auch weiterhin ein Geheimnis bleiben. Ich hake das jetzt mal als "Problem gelöst, Ursache unbekannt" ab. 


Noli timere messorem

Heute morgen musste ich leider Gottes den Tod mit "VERDAMMTER MIST" zitieren. Mehrfach. Einer der besten Fantasy-Autoren hat die Bühne verlassen...

Sir Terry Pratchett ist gestern im Alter von 66 Jahren an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung verstorben. Nun hat er die Gelegenheit herauszufinden ob der Tod wirklich nur in Großbuchstaben spricht. Aber vielleicht haben wir Glück und der Arzt findet noch ein Schild mit "Ich binne nicht tot!" um den Hals von Pratchett. Ich bezweifle es aber...

Mach es gut Terry.


Kurztest USB-Stick Transcend JetFlash 710S

Vor einigen Tagen habe ich mich nach einem USB-Stick umgesehen, den ich an den Schlüsselbund hängen kann. Meine Wahl ist recht schnell auf den Transcend JetFlash 710S gefallen, da dieser ein Metallgehäuse hat und recht klein ist. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist in dem Fall nebensächlich. Gemessen habe ich sie aber dennoch. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Der Stick an sich ist wirklich klein. Laut Hersteller hat er die Maße 2,2 x 1,2 x 0,6 cm. Da ich recht große Hände habe, ist das ehrlich gesagt ziemlich grenzwertig. Hie mal ein Vergleich mit einer 1-Euro-Münze.

k-IMG_20150103_182848

Die Geschwindigkeit habe ich mit CrystalDiskMark getestet. Wie man sieht sind die Werte nicht überragend. Hier sollte man aber anmerken, dass die 32-GB-Version keine 20 Euro kostet. Sticks mit deutlich mehr Geschwindigkeit hingegen schon.

2015-01-03 20_16_13-CrystalDiskMark 3.0.3

Was mich aber wundert ist, dass das Metallgehäuse nur warm wird aber nicht heiß. Ein anderer USB-Stick von Platinum in normaler Größe und ebenfalls mit Metallgehäuse erhitzt sich deutlich mehr. Für den Schlüsselbund und gelegendliche Nutzung ist der Stick meiner Meinung nach nicht verkehrt.


Warum ich mich mit aktuellen Browsern nicht anfreunden kann

Da mir aktuell das Youtube-Problem unter QupZilla zu sehr auf den Zeiger geht (sobald man an eine noch nicht geladene Stelle springt, stürzt der Browser ab. Problem ist hier die aktuelle stabile Version von qt-webkit), habe ich mal anhand von Seamonkey getestet, was ich alles machen muss, bis mir der Browser halbwegs zusagt.

Folgendes ist hochgradig subjektiv! Und ziemlich wahrscheinlich hätte ich einige Sachen besser lösen können.

Ich brauche Mausgesten. Das ist für mich wichtiger als zum Beispiel ein Werbefilter. Seamonkey bietet das leider von Haus aus nicht an. Also habe ich mich nach der Installation des Browsers erst einmal auf die Suche nach einem entsprechenden Plugin gemacht (ich mag keine Plugins...). Von einem Bekannten der leidenschaftlicher Firefox-Nutzer ist, wurde mir FireGestures empfohlen. Leider hat der Entwickler das Plugin nur für den Firefox aber nicht für Seamonkey ausgelegt, so dass eine einfache Installation nicht möglich war. Nach einigem Suchen bin ich dann bei Mouse Gestures Suite gelandet. Der Entwickler hält sein Plugin kompatibel zu Seamonkey und Firefox. Das Thema wäre also schon mal erledigt. Aber das nächste Problem lies nicht lange auf sich warten...

Auch wenn ich nun ein Plugin für Mausgesten gefunden habe, habe ich mir dennoch ein paar andere Alternativen angesehen. Auf eine wurde mittels eines Textlinks verwiesen. Anklicken war also nicht möglich. Na kein Problem. Link markiert, rechte Maustaste und dann im Kontextmenü "Gehe zur Web-Adresse" (oder wie sich der Punkt bei Seamonkey auch immer nennt) aufrufen. Tja solch einen Punkt gibt es nicht. Also nächstes Plugin. Die Wahl fiel auf Selection Links auch wenn das Plugin schon ziemlich lange nicht mehr aktualisiert wurde. Leider ist auch dieses Plugin nicht für Seamonkey ausgelegt. Von Dexter, einem Boardie vom ngb.to habe ich hier allerdings eine Lösung erhalten. Auf dieser Seite kann man Plugins so abändern lassen, dass Sie in der Regel auch mit Semonkey funktionieren. Was in dem Fall auch der Fall war.

Was brauche ich jetzt noch an zusätzlichen Funktionen, die mir der Browser nicht bietet? Adblock und der Element Hiding Helper wären nicht schlecht. Überraschung! Auch hier gibt es die Plugins nur für Firefox. Also wieder bereits genannte Seite aufgemacht und die Plugins für den Seamonkey lauffähig gemacht.

Als nächstes ist die grafische Oberfläche des Browsers an der Reihe. Hier passen mir so einige Dinge auch nicht. Von Haus aus sieht Seamonkey wie auf folgendem Bild aus.

SeaMonkey

Was mich hier stört sind links oben diese schraffierten Bereiche am Anfang der Menü- URL- und Lesezeichenzeile. Mit diesen kann man die jeweilige Zeile minimieren. Ich möchte so etwas entweder komplett anzeigen lassen oder eben komplett ausblenden. Manche Elemente in den Leisten lassen sich per wie zum Beispiel bei Opera per Drag and Drop entfernen. Diese nicht. Hätte mich auch gewundert... Also tricksen wir mal etwas mit CSS. Also habe ich mal eben im Profilverzeichnis von Seamonkey das Verzeichnis chrome erstellt und in diesem die Datei userChrome.css. Um die schraffierten Flächen auszublenden sind hier folgende Einträge nötig.

.toolbar-grippy { display: none !important; }
.toolbar-primary-grippy { display: none !important; }

Ok, was kommt als nächstes? Dass die Tabbar ganz am Ende angebracht ist, gefällt mir kein Stück. Ich bin es einfach zu sehr gewohnt, dass die Tabs über der Adresszeile angezeigt werden. Alle Lösungen die ich hierzu im Internet gefunden habe, bezogen sich auf ältere Versionen und funktionieren mit der aktuellen scheinbar nicht mehr. Überraschung! Ich habe daher als Kompromiss die Leiste mit den Lesezeichen über die Adresszeile verlegt, so dass die Tab-Zeile sowie Adresszeile zumindest nahe beieinander sind.

In der Zeile für die Tabs gibt es schon das nächste "Problem". Ganz links gibt es eine Schaltfläche mit der man einen neuen Tab öffnen kann. Man muss also nach ganz links, klickt und bekommt dann am rechten Ende der Zeile einen Tab erstellt. Warum zur Hölle wird diese Schaltfläche nicht einfach nach dem letzten offenen Tab angezeigt? Trägt man ".tabs-stack vbox hbox stack { -moz-box-ordinal-group:10!important; }" in die userChrome.css ein, bekommt man die Schaltfläche zwar nach rechts, aber eben ganz nach rechts neben dem Pfeil und dem X. Gleicher Blödsinn nur auf der anderen Seite. Nach langem Suchen bin ich dann auf das Plugin seatabxplus gestoßen. Mit diesem wird zum einen bei jedem Tag die Schaltfläche zum Schließen des Tabs angezeigt (warum es die nicht von Haus aus gibt, will ich lieber gar nicht wissen) und zum anderen wird im jeweils aktiven Tab ein Schaltfläche erzeugt, mit der man einen neuen Tab aufrufen kann. Immer noch nicht ideal aber besser als nichts. Nun habe ich allerdings ein paar Schaltflächen zuviel. Zum einen die für den neuen Tab ganz links und die für das Schließen ganz rechts. Da ich den Pfeil mit dem man sich die Liste der offenen Tabs anzeigen kann, auch nicht brauche, habe ich folgendes in die userChrome.css eingetragen.

.tabs-stack vbox hbox stack { display: none; !important; }

Und weg sind alle drei überflüssige Schaltflächen.

Da ich nur die Browser-Komponente von Seamonkey nutzen möchte, benötige ich die Schaltflächen ganz links unten ebenfalls nicht, mit denen man z. B. den Composer oder das E-Mail-Programm aufrufen kann. Hier wurde ich überrascht. Auch diese lassen sich nicht mal eben per Drag and Drop entfernen. Also habe ich die userChrome.css um folgende Einträge erweitert und die Schaltflächen auszublenden.

#mini-nav {display:none;}
#mini-comp {display:none;}
#mini-mail {display:none;}
#mini-addr {display:none;}
#mini-irc {display:none;}

So langsam wird es doch... Nur wie stelle ich geschlossene Tabs her? Und damit meine ich jetzt nicht alle einer Session auf einen Schlag sondern je nach Bedarf. Hier gibt es im Menü "Gehe" einen entsprechenden Punkt. Aber scheinbar auch nur dort. Wieso nicht auch als Schaltfläche z. B. neben der Adresszeile? Jedes mal über das Menü zu gehen ist doch nervig. Da ich schon länger kein Plugin installiert habe, ist es wohl mal wieder soweit... Die Wahl fiel auf Undo Closed Tabs Button. Auch das ist offiziell nur für den Firefox. Also übergebe ich es weiter oben genannter Seite und lasse es kompatibel machen. Das ist scheinbar so einfach, dass es die Plugin-Entwickler doch eigentlich auch gleich machen könnten. Wegen mir dann auch ohne Garantie bezüglich Seamonkey.

Abschließend habe ich noch ein paar Elemente der grafischen Oberfläche per Drag and Drop verschoben (Vor, Zurück, Neu und Halt nach rechts usw.), was ich in dem Fall auch machen durfte.

Davon abgesehen, dass die Zeile für die Tabs nicht über der Adresszeile ist und die Schaltfläche für einen neuen Tab noch immer nicht rechts neben dem letzten Tab, ist Seamonkey für mich jetzt nutzbar und sieht nun bei mir so aus (als Theme habe das bereits im Lieferumfang enthaltene "modern" gewählt). Das verpixelte ist die Leiste mit den Lesezeichen.

Seamonkey3

Der durchschnittliche Nutzer dürfte, vor allem bei den Änderungen in der userChrome.css, aber wohl scheitern. Vor allem bei .toolbar-grippy und .toolbar-primary-grippy. Die Bezeichnungen habe ich nämlich mit nur dem DOM und dem Element Inspector (letzten musste ich ebenfalls noch als Plugin installieren) herausgefunden.

Aber dafür kann ich jetzt in einem Youtube-Video an eine noch nicht geladene Stelle springen. Da hat sich er ganze Aufwand doch schon fast gelohnt. :D


Anzeigeprobleme von golem.de unter QupZilla beheben

Wer hier regelmäßig liest, hat bestimmt schon mitbekommen, dass ich aktuell den Browser QupZilla nutze. Dieser hat allerdings mit golem.de ein Problem. Ab einer gewissen Länge der Artikelüberschriften werden diese auf zwei Zeilen umgebrochen. Leider hat dies zur Folge dass sich die zweite Zeile mit dem Artikeltext überlappt. Was ziemlich unschön aussieht.

qupzilla_golem

Das Problem habe ich schon dem Entwickler gemeldet, aber bis es eine Reaktion oder Lösung gibt, muss erst mal ein Workaround her. Unter Opera hätte ich einfach eine, nur für golem.de gültige, CSS-Datei erstellt. Leider bietet QupZilla das aktuell nicht an. Nur eine globale CSS-Datei wäre möglich. Das ist mir zu unsicher. Also sind größere Geschütze nötig. Unter QupZilla gibt es das Plugin Greasemonkey. Für solche Kleinigkeiten ist es eigentlich nicht gedacht, aber was soll's. Erst einmal muss das Plugin in den Einstellungen aktiviert werden.

qupzilla_golem2

Wenn das Plugin aktiviert ist, klickt man am besten auf die Schaltfläche "Einstellungen" und dort dann auf "Script-Verzeichnis öffnen". In dem nun angezeigten Verzeichnis werden die Greasemonkey-Scripte abgelegt. Von daher erstellen wir dort die Datei golem.user.js. Anstelle von golem kann man nehmen, was man will. An user.js darf man allerdings nichts ändern, da es sonst nicht funktioniert. Die erstellte Datei öffnen wir nun mit einem Editor nach Wahl und tragen dort folgendes ein.

// ==UserScript== 
// @name          Golem Uberschrift 
// @include       http://www.golem.de/* 
// @run-at        document-start 
// ==/UserScript==
GM_addStyle(".head1 {position: static !important; top: -2px; }");

Bei @name kann man eintragen, was man will. Dies wird dann im Browser angezeigt. Bei @include wird hinterlegt, für welche Seite(n) das ganze gültig ist. Und @run-at definiert, wann das ganze ausgeführt werden soll. Mittels GM_addStyle fügt CSS-Anweisungen in den Quelltext der betreffenden Seite ein und überschreibt somit quasi die ursprünglichen Angaben. Mittels des Web Inspectors des Browsers habe ich mich durch die Seite geklickt und .head1 als das "Problem" indentifiziert. Von daher habe ich es mittels GM_addstyle von .head1 {position: absolute; top: -2px; } auf .head1 {position: static !important; top: -2px; } umgebogen. Vermutlich nicht ganz die feine englische Art, aber es funktioniert und macht in dem Fall keine weiteren Probleme.

Die Datei speichert man dann einfach ab und startet den Browser einmal neu. Ruft man nun die Einstellungen des Plugins auf, sollte man folgende Anzeige erhalten.

qupzilla_golem3

Eventuell, falls es nicht schon der Fall ist, muss man hier noch den Haken setzen um das ganze zu aktivieren. Danach sollte die Anzeige der Überschriften bei golem.de unter QupZilla wieder passen.

qupzilla_golem4


Die 12000 sind erreicht

Anlässlich des zwölftausendsten Spam-Kommentar möchte ich dem Vollpfosten, der für diesen Beitrag verantwortlich ist, beglückwünschen. Mögest du in der Hölle schmoren. Zur Feier des Tages bin ich mal nicht so und veröffentliche den Rotz sogar.

12000

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Warum man einen Androiden mit einer alten Version von TWRP nicht flashen sollte

Gestern war mal wieder Bastelzeit. Und Layer-8-Zeit. Ich wollte schon vor längerem einmal das Omni-Rom auf meinem Mobiltelefon installieren. Gestern habe ich mir mal die Zeit genommen, zumal sonst keiner daheim war und endlich mal Ruhe geherrscht hat.

Also schnell mal Windows gebootet, MyPhoneExplorer gestartet (warum gibt es eigentlich kein vergleichbares Programm das direkt unter Linux läuft? Naja egal.) und Kontakte, SMS usw. gesichert. Sowie noch so gut.. Was brauche ich jetzt? Das Omni-Rom... Gut also selbiges in der aktuellen Version heruntergeladen und die MD5-Summe verglichen. Passt. Nun noch die aktuelle Google-Apps besorgen und beides auf das Mobiltelefon kopieren. Dabei habe ich gemerkt, dass noch einige ROM von Paranoid Android auf dem Hande liegen. Weg damit. Ready to roll? Jep! Also Mobiltelefon neu gebootet und TWRP gestartet. Wie ging das jetzt noch gleich. Ach ja... Cache und Davlik Cache plätten. Gesagt getan. Und nun das neue ROM installieren. Genau an der Stelle hätte mir jemand auf die Finger klopfen sollen. War nur leider keiner da. Das Flashen ging mit einem netten Failure nach hinten los. Nach ein paar Sekunden nervösem googlen hatte ich den Grund gefunden. Meine Version von TWRP ist zu alt. Verdammte Axt! Was nun? Datensicherung vorhanden? Check. Datensicherung auf dem Mobiltelefon vorhanden? Natürlich nicht. Da sich das Mobiltelefon nicht mehr unter Windows oder Linux mounten lässt, habe ich jetzt wohl ein kleines Problem.

Kurz davor, mir schon mal ein neues Mobiltelefon zu bestellen, habe ich über Google das Tool adb.exe gefunden. Damit lässt sich wohl jede Menge Blödsinn anstellen. Unter anderem soll man damit wohl auch flashen können, wenn man, so wie ich, Mist gebaut hat. Da ja nicht wirklich mehr schief gehen kann, habe ich mir dann gleich mal Android SDK installiert. ADB ist ein Bestandteil davon. Als nächstes habe ich mein Telefon in den Recovery-Modus gebootet, ADB Sideload gestartet und versucht mittels adb.exe ein aktuelles Image von TWRP hochzuladen. Hat auch geklappt. Als ich über die Installationsfunktion installieren wollte, wurde die Datei aber nicht gefunden. Nur Zip-Dateien. Also gut, dann packen wir das Image in eine ZIP-Datei und laden Sie noch einmal hoch. Mit dem Ergebnis, dass die Datei angeblich nicht geöffnet werden kann. Unter Windows klappt es aber problemlos. Hmm... Google schlägt mir als weitere Lösung fastboot.exe (ebenfalls Bestandteil des SDK) vor. Da selbiges auch auf der Seite von Omni-Rom empfohlen wird, kann es Versuch ja nicht schaden. Also starten wir das Telefon mal in den Fastboot-Modus und geben in die Konsole unter Windows mal "fastboot flash recovery twrp.img" ein und drücken beherzt auf Return. So wie es aussieht tut sich etwas, und es wird erfolgreich abgeschlossen.

Nach einem Neustart begrüßt mich TWRP in der aktuellen Version. Sollte ich mal wieder mehr Glück als Verstand haben? Ein erneuter Versuch Omni-Rom zu installieren wird erfolgreich abgeschlossen. Eindeutig mehr Glück als Verstand.

Lange Rede, kurzer Sinn... Für den Notfall sollte man immer ein funktionsfähiges Backup auf dem Telefon haben, nicht nur auf dem Rechner. Und RTFM schadet auch nicht. Hätte ich letzteres gemacht, wäre mir das mit der alten Version von TWRP schon vorher aufgefallen.


QupZilla - Taste für Mausgesten nun konfigurierbar

Wie hier schon geschrieben, fand ich es nicht besonders sinnvoll, dass die Mausgesten unter QupZilla über die mittlere Maustaste gesteuert werden.

Scheinbar war ich mit dieser Ansicht nicht alleine.So hat nun der Nutzer kdave einen Patch eingereicht, der es ermöglicht, die gewünschte Maustaste auszuwählen.

qup_mouse

Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass man die Gesten an sich an die eigenen wünsche anpassen und erweitern kann. Aber das ist zumindest für mich, nebensächlich. Die meisten vorhandenen Gesten funktionieren wie sie sollen.


Wie ich inkompetente Spamer bzw. deren Tools liebe

Ja, Kommentar-Spam ist Massenware. In der Regel automatisch und dumpf durch diverse Programme wie *** verteilt. Aber muss man wirklich so dilettantisch arbeiten?

{ {I have|I’ve} been {surfing|browsing} online more than {three|3|2|4} hours today, yet I never found any interesting article like yours.
It’s|It is} pretty worth enough for me. {In my opinion|Personally|In my view}, if all {webmasters|site owners|website owners|web
owners} and bloggers made good content as you did, the {internet|net|web} will be {much more|a lot more} useful than ever before.|
I {couldn’t|could not} {resist|refrain from} commenting.
{Very well|Perfectly|Well|Exceptionally well} written!|
{I will|I’ll} {right away|immediately} {take hold of|grab|clutch|grasp|seize|snatch} your {rss|rss feed} as I
{can not|can’t} {in finding|find|to find} your {email|e-mail} subscription
{link|hyperlink} or {newsletter|e-newsletter} service. Do {you have|you’ve} any?
{Please|Kindly} {allow|permit|let} me {realize|recognize|understand|recognise|know}
{so that|in order that} I {may just|may|could} subscribe. Thanks.|
{It is|It’s} {appropriate|perfect|the best} time to make some plans
for the future and {it is|it’s} time to be happy. {I
have|I’ve} read this post and if I could I {want to|wish to|desire to} suggest you {few|some} interesting things
or {advice|suggestions|tips}.
{Perhaps|Maybe} you {could|can} write next articles referring to
this article. I {want to|wish to|desire to} read {more|even more} things about it!|
{It is|It’s} {appropriate|perfect|the best} time to make {a few|some} plans for {the future|the longer term|the
long run} and {it is|it’s} time to be happy.

{I have|I’ve} {read|learn} this {post|submit|publish|put up} and if I {may just|may|could} I {want to|wish
to|desire to} {suggest|recommend|counsel} you {few|some} {interesting|fascinating|attention-grabbing}
{things|issues}
or {advice|suggestions|tips}. {Perhaps|Maybe}
you {could|can} write {next|subsequent} articles {relating to|referring to|regarding} this article.
I {want to|wish to|desire to} {read|learn} {more|even more} {things|issues} {approximately|about} it!|
{I have|I’ve} been {surfing|browsing} {online|on-line} {more than|greater than} {three|3} hours {these
days|nowadays|today|lately|as of late}, {yet|but} I {never|by
no means} {found|discovered} any {interesting|fascinating|attention-grabbing} article like yours.
...

Genau solche Spam-Kommentare erhalte ich aktuell verstärkt (das ist nur ein Auszug, im Original geht das noch x Zeilen so weiter). Hier macht wohl das verwendete Tool etwas Bockmist und bastelt aus den einzelenen Textbausteinen keinen "richtigen" Kommentar, sondern knallt alle Textbausteine einfach hinein. Gut, mir kann es egal sein. Antispam-Bee erwischt sie aktuell alle. Was mich allerdings stört ist, wenn ich durch die Spam-Kommentare scrolle (auf der Suche nach Kommentaren, die fälschlicherweise als Spam erkannt wurden) sind solche Kommentare x Bildschirmseiten lang.

Also liebe Spamer. Wenn ihr hier schon Spam abladen müsst, macht es doch richtig und in einer angemessenen Qualität. Man könnte euch sonst für Vollpfosten halten, die ihr in Wirklichkeit auch... Ach lassen wir das. :D

Was ich allerdings gut finde ist, dass "Besucher" von Seiten, die Listen mit "dofollow-Seiten" führen, mich aktuell nicht mehr mit Ihren Back-Link-Kommentar-Mist nerven. Lesen klappt also scheinbar.

Dieser Artikel wurde präsentiert und gesponsort von Sinnlos und Unwichtig GmbH.


QupZilla - aktiven Tab hervorheben

Wie inzwischen hinlänglich bekannt sein sollte, suche ich einen für mich adäquaten Ersatz für Opera 12.16. So wie es aussieht, werde ich nun wohl erst einmal bei QupZilla landen, über den ich hier schon einmal einen Artikel geschrieben habe. Die vorhandenen Mausgesten sind im Auslieferungszustand zwar weiterhin nur über die mittlere Maustaste steuerbar, aber laut diesem Ticket ist wohl jemand bereits an der Sache dran, um dies zu ändern. Bis dahin werde ich mir wohl eigene Mausgesten mit easystroke basteln. Für Windows muss ich mich noch für ein vergleichbares Programm entscheiden.

Was mich bisher unter QupZilla aber noch recht stört ist die Tatsache, dass bei jedem mitgeliefertem Theme der derzeit aktuelle Tab einfach nur weiß ist. Das sieht bei einer Seite die den gleiche Hintergrundfarbe nutzt, nicht gerade gut aus.

QupZilla1

Da der Browser viel mit CSS macht, habe ich mir mal die Datei main.css angesehen. Dort wird leider nichts definiert, was mit dem aktiven Tab zu tun hat. Wäre ja auch zu einfach gewesen. Nachdem ich Google mal wieder etwas gequält habe, bin ich darauf gestoßen, dass es unter Qt die Klasse QTabBar gibt und den "Zustand" tab:selected. Keine Ahnung wie man den Zustand korrekt nennt. Ist an der Stelle eigentlich auch egal. Nach ein paar Versuchen habe ich mir dann folgendes in der main.css zusammengebaut.

QTabBar::tab:selected {
background-color: #008000;
border-bottom-style: none;
}

Und siehe da, es funktioniert und der aktive Tab erstrahlt nun in einem satten Grün.

QupZilla2

Das Ganze ist jetzt zwar noch verbesserungsfähig, aber immerhin ein Anfang. Wer sich an der ursprünglichen Farbe des aktiven Tabs gestört hat, hat nun einen Punkt an der er/sie ansetzen kann.

Somit bleibt aktuell nur noch ein Kritikpunkt übrig. Man kann die Icons für Vor, Zürück, Reload und Home nicht nach rechts verschieben. Wenn das noch kommt, bin ich happy.


Ersatz für die Krückenkapseln von Ortopedia

Als Langzeitnutzer von Unterarmgehhilfen habe ich jahrelang die grauen und festen Krückenkapseln (die Gummistöpsel am Ende der Krücke) von Ortopedia genutzt. Diese haben bei mir ca. 3 Monate durchgehalten. Somit waren diese Dinger die Referenz. Vor einigen Monaten habe ich dann allerdings die Information von meinem Sanitätshaus erhalten, dass das Unternehmen Meyra Ortopedia übernommen hat. Soweit war und ist mir das eigentlich komplett egal. Leider wurde auch die Entscheidung getroffen, dass die von mir jahrelang genutzten Kapseln nicht mehr produziert werden. Da diese auch von sehr vielen anderen Langzeitnutzern verwendet wurden, war das somit nicht nur für mich eine Katastrophe. Rein mal egoistisch gesehen war das die dümmste Entscheidung des Jahrhunderts.

Anfangs noch optimistisch, hat sich "mein" Sanitätshaus und auch ich selbst auf die Suche nach einem vergleichbarem Ersatz gemacht. Was soll ich sagen? In Deutschland gibt es scheinbar keinen Markt für Langzeitanwender. Zumindest nicht für die, die auch mal vor die Türe gehen, Sport treiben usw. Im Grunde genommen waren alle "Alternativen" komplett für die Tonne. Teilweise so schlimm, dass ich die Kapseln nicht mal auf die Krücken montiert habe. Lediglich die Kapseln der Firma Ossenberg waren mit einem Monat Nutzungsdauer halbwegs annehmbar. Verglichen mit denen vor Ortopedia aber trotzdem noch alles andere als gut.

Ok, dann eben Europa. Irgend ein Land muss doch etwas im Angebot haben, das taugt. Entweder haben die betreffenden Anbieter keine Internetseite oder es gibt auch europaweit nichts, dass für den längeren und anspruchsvolleren Einsatz ausgelegt ist.

Vor einiger Zeit bin ich dann auf das Unternehmen von Herrn Thomas Fetterman in den USA aufmerksam geworden. Dieser ist selbst körperlich eingeschränkt und bietet Gehhilfen an, die für Langzeitnutzer geeignet sind und auf Maß gefertigt werden. Was sich natürlich im Preis niederschlägt. Ein paar Alu-Krücken kosten 695 US-Dollar. Will man Titan haben, ist man mit 1145 US-Dollar dabei. Neben den diversen Gehhilfen werden auch selbst entwickelte Kapseln angeboten. Einmal die Tornado-Tips und einmal die Performance-Tips. Beide in verschiedenen Ausführungen. Erstere schlagen mit 29,95 US-Dollar pro Paar zu buche. Letztere mit 40,95. Kapseln von Ortopedia haben mich 9 Euro das Paar gekostet. Kurz gesagt, die Dinger von Fetterman sind schweineteuer. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Eventuell stimmt ja die Aussage, dass die Dinger x mal länger halten als normale Kapseln (hoffentlich bezieht sich das auf die Produkte von Ortopedia oder Ossenberg). Da keine Lieferkosten genannt wurden, habe ich einfach mal eine E-Mail geschrieben. Zwischen 20 und 30 Euro pro Sendung, kam als Antwort. Na vielen Dank... Ich erhielt allerdings auch den Hinweis, dass es einen Vertrieb in England gibt (http://www.mustgetit.com/). Da waren die Versandkosten vergleichbar, wie wenn ich in Deutschland bestellen würde. Die Ware an sich war aber nicht günstiger. Egal, man lebt nur einmal.

Als ich die Lieferung erhalten habe, habe ich nicht schlecht gestaunt. Die Tornado-Tips sind verglichen mit normalen Kapseln riesig. Die Performance-Tips stellen diese aber noch einmal in den Schatten. Mit etwas Mühe kann man damit jemanden den Schädel einschlagen. Ohne Krücke. Hier mal ein Vergleichsphoto, was leider nicht so gut geworden ist. Links sind die Tornado-Tips zu sehen. In der Mitte die von Ossenberg in normaler Größe (zwischen diese habe ich eine 2-Euro-Münze als Anhaltspunkt gestellt). Rechts dann das volle Pfund in Form der Performance-Tips. Irre.

IMG_20140308_143330

Inwieweit diese etwas taugen und ob sie das Geld auch nur ansatzweise wert sind, kann ich nicht sagen. Hierzu muss ich noch Praxistests durchführen. Genauso ob die Krankenkasse da irgendetwas zahlen wird. Das Sanitätshaus und ich werden es aber versuchen, sofern ich mit den Dingern zufrieden bin. Das wird bestimmt lustig. Ich sehe schon wieder das Argument kommen, dass ich mir doch jede Woche ein paar 0815-Kapseln für 5 Euro verschreiben lassen kann, aber hochwertige (auch wenn diese unterm Strich billiger kommen) nicht. Das Spielchen kenne ich ja schon zu genüge, wenn ich mir anstelle von sogenannten AOK-Krücken welche verschreiben lasse, die nicht verstellbar und eigentlich für Menschen jenseits der 120 Kilo ausgelegt sind. Die mit Höhenverstellung haben nämlich eine sehr geringe Haltbarkeit. Teilweise auch nur 1-2 Monate. Habe ich schon erwähnt, dass es in Deutschland scheinbar keinen Markt für Langzeitnutzer gibt?

Wer also auch von der Produktionseinstellung der Ortopedia-Kapseln betroffen und bereit ist, das Geld auszugeben, könnte mit den Fetterman-Tips eventuell eine Alternative gefunden haben. Falls jemand noch eine Geheimtipp hat, der weniger kostet, bitte melden. Falls es jemanden interessiert kann ich gerne noch ein Fazit veröffentlichen, wenn ich die beiden Modelle getestet habe.


Ich bin unter die Terraformer gegangen

Angefixt von diesem und diesem Thread im ngb, habe ich mir mal das Programm, Terragen besorgt. Mit diesem Programm lassen sich sehr realistische Landschaften erzeugen. Hierbei ist das Programm gut genug, dass es schon in diversen Filmen wie Elysium, Green Latern, Hunger Games oder Suckerpunch eingesetzt wurde. Nur um mal ein paar zu nennen.

Bisher sehen meine Ergebnisse allerdings noch recht dürftig aus...

 terragen

Das liegt aktuell einfach daran, dass man unter Terragen dermaßen viele Parameter einstellen kann, von denen ich oft nicht mal kapiere, was sie bewirken. Die im Bild zu sehenden Wolken waren z. B. schon eine Wissenschaft für sich.

Mal schauen, wie weit ich mit dem Programm noch komme, bevor ich die Geduld verliere. Machbar ist auf jeden Fall einiges. Auch mit der kostenlosen, und etwas eingeschränkten Version.


QupZilla - Noch eine Alternative zu Opera 12.16?

Noch immer bin ich auf der Suche nach einem Nachfolger für Opera 12.16. Bisher lege ich immer noch große Hoffnung in den Otter-Browser. Dessen Entwicklung geht zwar stetig aber nicht von heute auf morgen von statten. Von daher habe ich mich mal wieder auf die Suche gemacht und habe QupZilla gefunden. Dieser Browser ist neben Linux auch für FreeBSD, Mac OS X, OS/2, Windows und Haiku zu haben.

Den Namen finde ich zwar nicht wirklich gut, aber wenn der Rest passt, kann der Browser wegen mir auch Diarrhoe heißen.

Da es den Browser schon seit 2010 gibt, sollte er auch keine Eintagsfliege sein. Positiv finde ich, dass viele Funktionen von Haus aus enthalten sind. Neben den üblichen Funktionen eines Browsers gibt es hier auch die Möglichkeit geschlossene Tabs wiederherzustellen. Aber leider nicht wie bei Opera über den Mülleimer sondern über das Menü "Verlauf".EDIT: Bei den Browser-Einstellungen gibt es unter dem Reiter "Tabs" den Punkt "Liste der geschlossenen anstelle der offenen Tabs anzeigen". Damit bekommt man dann ein Dropdown-Menü neben der Tabzeile die vergleichbar mit dem Tab-Mülleimer ist.

Wo ich gerade von Menü schreibe... Ja der Browser hat noch ein gutes altes Menü mit "Datei", "Ansicht", "Bearbeiten" usw. Für mich noch ein Pluspunkt. Ein Werbeblocker in Form von AdBlock Plus ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Eine Passwortverwaltung, Themes sowie eine Schnellwahl-Seite, wie man sie vom Prinzip her von Opera kennt, sind ebenfalls Teil des Funktionsumfangs. Der Browser ist auch mit Plugins erweiterbar. Die Standardinstallation bringt hier auch gleich ein paar Plugins mit. Unter anderem wären das Greasemonkey und Mausgesten. Diese müssen aber erst aktiviert werden.

Mausgesten sind ja ganz wichtig. Zumindest für mich. Hier gibt es allerdings die ersten Minuspunkte. Das Plugin bietet nur einige wenig Gesten an, die man weder anpassen noch erweitern kann. Da die wichtigsten vorhanden sind, kann ich das verschmerzen. Was ich allerdings schlimm finde ist, dass die Gesten mit der mittleren statt der rechten Maustaste gezogen werden. Das geht eigentlich gar nicht.

Von daher starte hier hier mal einen Aufruf an gelangweilte Programmierer mit etwas Zeit. Könnte jemand das Plugin so umbiegen, dass es mit der rechten Maustaste funktioniert? Mir fehlen hierzu einfach die Kenntnisse. Das Plugin findet man hier. Würde mich sehr freuen, wenn das jemand schaffen würde.

So zum Abschluss hier noch ein paar Screenshots des Browsers.

QupZilla1 QupZilla2 QupZilla3


Benutzerkonten auf FryBoyter.de gewünscht?

Gerade habe ich eine Anfrage per E-Mail erhalten. In dieser wird nachgefragt, ob ich nicht Benutzerkonten einrichten könnte, mit denen man beispielsweise seine Kommentare zu den Artikeln nachträglich bearbeiten kann.

Da dies prinzipiell machbar ist, ich aber nicht unbedingt von einem Mehrwert überzeugt bin, wollte ich hier mal in die Runde der Leser fragen, ob Benutzerkonten gewünscht sind. Wenn ja, was sollten diese für Möglichkeiten bieten?


Ist es ein Otter? Nein, ein Browser

Wie schon in diesem Beitrag angemerkt, bin ich (zumindest mittelfristig) auf der Suche nach einer Alternative zu Opera 12.16. Vor kurzem ist mir hier wieder ein Projekt untergekommen, dass, zumindest auf dem Papier, sehr vielversprechend ist.

Unter http://otter-browser.org wird derzeit ein neuer Browser entwickelt der vom Look and Feel vergleichbar mit Opera 12.16 sein soll und auf QT5 basiert. Auch einige nette Funktionen wie Mausgesten und Mailclient stehen auf der TODO-Liste. Das derzeitige Ein-Mann-Projekt hat vor einigen Tagen auch eine erste Alpha-Version veröffentlicht. Bisher gibt es unter anderem ein Session-Management, Bookmarks, eine History sowie den von Opera bekannten Mülleimer für geschlossene Tabs. Das Changelog mit den genaueren Details kann man unter https://github.com/Emdek/otter/blob/master/CHANGELOG einsehen. Der Entwickler bittet aber darum sich frühestens ab dem Beta-Stadium eine feste Meinung zu bilden. Bisher ist das Spass wirklich noch recht im Alpha-Stadium. So funktionieren zwar Cookies, aber die Verwaltung selbiger funktioniert noch nicht. Dafür dass an Otter erst ca. 2 Monate gearbeitet wird, kann sich das Ergebnis meiner Meinung aber schon sehen lassen. Zumindest wenn man sich eben im Klaren ist, dass es eine Alpha-Version ist.

Für die, die sich schon mal ein Bild machen wollen, ohne Otter zu installieren, habe ich mal zwei Screenshots gemacht.

otter1 otter2

Otter steht derzeit für Linux und Windows zur Verfügung.

Persönlich würde ich mich wie ein Schnitzel freuen, wenn aus dem Projekt etwas werden würde. Zu viele Hoffnungen mache ich mir allerdings nicht. Hoffentlich werde ich angenehm überrascht. Ich wünsche dem Projekt auf jeden Fall alles Gute.

EDIT: Laut diesem Thread ist es wohl doch kein reines Ein-Mann-Projekt mehr.


Lizenzwechsel der Beiträge

Bisher habe ich für die Artikel die Creative Commons Lizenz (BY-SA 3.0 DE) genutzt. Mit Veröffentlichung dieses Beitrags ändert sich nun die Lizenz auf Creative Commons (CC BY-SA 4.0). Dies gilt für alle bereits vorhandenen sowie zukünftige Beiträge die auf https://fryboyter.de veröffentlicht wurden bzw. werden.

Ich habe hier bewusst wieder auf den Ausschluss der kommerziellen Nutzen verzichtet, um die damit verbundenen Nachteile zu vermeiden.

Eine allgemeine Erklärung zwischen Version 3.0 und 4.0 kann man bei iRIGHTS.info nachlesen.


Die Borg sind unter uns! Rette sich wer kann!

Viele werden sicherlich die Borg kennen. Jetzt habe ich den ultimativen Beweis, dass sie existieren. Aufgrund einer Anfrage einer Sekretärin habe ich heute nichtsahnend eine XML-Datei des Systems, dass ich verwalte, geöffnet weil ich Änderungen vornehmen wollte. Und was muss ich zu meinem Entsetzen für eine hinterlegte Fehlermeldung entdecken?

Dieser Person sind ein oder mehrere BORG - Datensätze zugeordnet (Tabelle : borg)

Ist jetzt das Ende der bekannten Zivilisation nahe? Muss ich meine vierwöchigen Urlaub jetzt als Drohne verbringen? Fragen über Fragen... :D


Befehle älterer MS Office Versionen unter MS Office 2010 finden

Seit ein paar Jahren bin ich um die Nutzung von Office 2010 herumgekommen. Das hat nun ein Ende. Unsere EDVler haben es jetzt flächendeckend ausgerollt, da die bisherige Version nicht mehr unterstützt wird. Die Begeisterung einiger Nutzer kann ich kaum in Worte fassen. Das lässt meine Erziehung einfach nicht zu. ;-) Selbst werde ich mich zwar damit arrangieren können, aber die Umstellung wird Zeit brauchen, zumal ich MS Office beruflich selten nutze. Privat ja gar nicht.

Von unser EDV haben wir heute einen interessanten Link bekommen, der den Umstieg (zumindest für manche) doch ziemlich erleichtern könnte. Auf dieser Seite von Microsoft kann man quasi ein Programm einer älteren Office-Version aufrufen. Klickt man dann auf einen bestimmten Menüeintrag oder Schaltfläche, bekommt man angezeigt wo man diese unter Office 2010 findet. Also mir und meinen Nerven hilft das auf jeden Fall weiter. Damit man sich das ganze aber ansehen kann, muss Silverlight installiert sein, was es offiziell nur für Windows oder Mac gibt. Also mal eben mit Linux nachsehen, wird nicht klappen.

Dass ich den Artikel auch unter OSBN veröffentlicht habe, ist übrigens komplette Absicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere Leser oder Blogger dort beruflich oder privat MS Office nutzen muss bzw. will und ihm oder ihr die Seite weiterhelfen könnte. Man möge mir also den Ausflug ins CSS-Land verzeihen.


Ausfall der Webseite und die Entdeckung von Pydio

Heute ist für ein paar Stunden diese Seite nicht erreichbar gewesen. Der Grund war, dass mal wieder so ein Vollidiot gemeint hat, er müsse sein neues Spamtool mal bei mir ausprobieren. Da er so schlau war, das immer über die gleiche IP zu machen, wollte ich über das Plugin "Yoast WordPress SEO" die Datei .htaccess mal eben anpassen und ihn aussperren. Leider hat mir da ein kapitales Layer-8-Problem einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, so dass man für ein paar Stunden nur der Fehler 500 angezeigt wurde.

Da ich, Firewall sei dank, keine SSH-Verbindung zu meinem Webspace aufbauen konnte, habe ich daher erst mal in die Röhre geschaut. Mein Mobiltelefon, auf dem ein SSH-Client installiert ist, lag natürlich auch daheim. Also doch noch schnell heim und es von dort aus reparieren. Man hat ja sonst nichts zu tun. Bei der Gelegenheit habe ich gleich mal Google gequält, wie ich solche Probleme in Zukunft einfacher lösen kann, ohne mich mit der Firewall anzulegen. Dabei bin ich auf Pydio gestoßen. Genauer kann ich es mir erst heute Abend daheim ansehen. Aber bisher bin ich ziemlich begeistert. Ich würde es als Mischung zwischen Owncloud und einem Dateimanager bezeichnen, der man eine Priese Speed verpasst hat. Auf die Schnelle würde ich sagen, dass Ding bietet so ziemlich alles. Naja nicht alles, aber sehr viel wie WebDAV, Samba, Dropbox, LDAP/AD, Antivirus, Dateifreigaben, Benutzerverwaltung, EncFs, SFTP, Dateieditoren (ganz wichtig, falls ich mal wieder ein Layer-8-Problem habe) usw. usw. Genaueres findet man unter http://pyd.io/plugins/.

Die Installation ist auch idiotensicher. Hochladen, aufrufen und dem Installationsprozess folgen. Die Konfiguration erfolgt entweder in einer Datei oder in einer Datenbank.

Clients für iOS und Android sowie ein Client zum Abgleichen (noch nicht stabil. Für Windows, Mac und Linux) der Dateien werden, wie auch einige Bridges (z. B. zu Wordpress) werden ebenfalls angeboten.

Sollten sich heute Abend nicht arge Nachteile herausstellen, werde ich Dropbox und Co. wohl einstampfen.

Wer sich mal ein Bild machen will, findet unter https://demo.pyd.io/ eine Demoinstallation.


I am a cheater baby

Für Programme die ich nicht regelmäßig nutzte, finde ich sogenannte Cheat sheets ziemlich gut. Hier werden z. B. die wichtigsten Befehle oder Tastaturkombinationen eines Programms aufgelistet. Leider ist es recht häufig so, dass ich diese sheets dann brauche, wenn ich z. B. an einem anderen, als meine eigenen, Rechner sitze. Und dann geht das Suchen wieder los. Da mich das nervt habe ich mich mal nach einer zentralen Lösung umgesehen.

Gefunden habe ich Cheaters. Im Grunde genommen sind das nur ein paar HTML-Seiten. Aber es muss ja nicht immer kompliziert sein. Cheaters kann man z. B. auch einfach auf den eigenen Webspace laden und hat somit, eine Internetverbindung vorausgesetzt, seine Cheat sheets immer bei sich. Unter http://cheat.fryboyter.de habe ich das Ganze mal "installiert". Bisher wird dort aber nur ein Teil der mitgelieferten Cheat sheets angezeigt. Die, die ich noch brauche, werde ich die Tage mal hinzufügen.

Auf der Suche nach solch einer Lösung bin ich auch noch auf Cheatsheetapp gestoßen. Das ist ein Programm für den Mac, der lokal Cheat sheets des jeweilig genutzten Programms anzeigt, indem man die "Mac-Taste" länger drückt. Lokal wäre das für mich auch ein Traum. Leider nutze ich kein Mac OS. Für Linux habe ich auch keine Alternative gefunden. Kennt eventuell jemand ein vergleichbares Programm, dass unter Linux läuft?


KrISS feed - (m)eine Alternative zu Tiny Tiny RSS?

Seit einiger Zeit, genauer seit Google Reader dicht gemacht wurde, nutze ich Tiny Tiny RSS als Ersatz, da ich dies selbst hosten kann und nicht auf Dritte angewiesen bin. Funktioniert Tiny Tiny RSS? Ja. Bin ich damit zufrieden? So ziemlich. Nun kommt aber das große Aber... Ich mag die Art des Entwicklers, dass er in seinem Forum an den Tag legt nicht. Und viele der dort registrierten Nutzer schlagen in die gleiche Kerbe. Von daher sehe ich mir regelmäßig Alternativen an, die ich auch selbst hosten kann. Gestern bin ich mal wieder auf eine gestoßen, die Tiny Tiny RSS bei mir vermutlich ablösen wird. Meine Entdeckung hört auf den Namen KrISS feed. Dieser Reader benötigt nur php 5.2, curl, libxml2 und mbstring. Eine Datenbank ist nicht nötig. Und er besteht aus genau einer PHP-Datei. Plugins sind ab der derzeit aktuellen Version auch möglich, aber bisher noch nicht vorhanden. Hier gibt es auf jeden Fall noch Nachholbedarf. So vermisse ich derzeit auch die Filterfunktion um gewisse Artikel eines Feeds automatisch zu löschen. Dies ist für mich wichtig, da bei einigen Feeds Teilnehmer mehr auf Masse statt auf interessante Artikel setzen. Oder mich einfach gewisse Themen eines Feeds an sich nicht interessieren.

Optisch sagt er mir auch zu. Wer will kann per CSS die Optik auch selbst anpassen bzw. vorhandene Themes nutzen.

ali0une_white

Da der Reader bisher nur in Französisch und Englisch erhältlich ist, habe ich gestern angefangen eine deutsche Version zu erstellen. Mit der einen oder anderen Übersetzung habe ich allerdings noch Probleme, da einige Stellen in einem ziemlich komischen Englisch gehalten sind und ich schlicht und ergreifend keine Ahnung habe, was gemeint ist. Vermutlich ist die Muttersprache des Entwicklers Französisch und sein Englisch nicht unbedingt einwandfrei. Und ich noch nicht so vertraut mit dem Programm. Und im Reader direkt kann man die Sprache bisher auch noch nicht auf Deutsch umstellen. Derzeit funktioniert nur der direkte Aufruf über http://rss.domain.de/?lang=de_DE. Wer die derzeitige deutsche Version testen will, kann sich gerne bei mir melden, dann schicke ich ihm/ihr die Datei zu. Sobald ich mit der Übersetzung fertig bin, werde ich diese dem Entwickler zukommen lassen (hoffen wir mal dass dieser etwas anders tickt). Nur wegen der Sprache zur forken ist mir dann doch zu blöd. Wer mit Französisch oder Englisch kein Problem hat, kann sich unter http://tontof.net/feed/ auch eine Demoinstallation ansehen. Hier hat man allerdings nur Gastrechte.


FryBoyter.de nun auch per IPv6 erreichbar

Da ich ab und zu gefragt werde, ob man FryBoyter.de auch per IPv6 erreichen kann, habe ich mir am Wochenende erlaubt einen AAAA-Eintrag bei dieser Domain zu erstellen. Wer also jetzt schon mit IPv6 arbeitet, kann die Seite nun direkt darüber aufrufen.


Kaffeefilter sind keine Teefilter

Die Überschrift des Artikels sagt eigentlich schon alles aus. Leider hatte ich heute vergessen neue Teefilter mitzunehmen. Da ich aber nicht auf einen Tee verzichten wollte, habe ich kurzerhand einen Kaffeefilter genommen, welche hier noch herumliegen. Großer Fehler. Das was ich gerade in der Tasse habe sieht zwar aus wie Tee und riecht auch so. Nur schmeckt es wie Tee der mit Papier gestreckt wurde.

Nur warum? Liegt es wirklich daran, dass beim Kaffeefilter das Zeug durchfließt während bei meinem Experiment der Kaffeefilter während der ganzen "Ziehzeit" in der Tasse war?

Hat jemand eine bessere, bereits getestet, Möglichkeit Tee ohne Teefilter in einer Tasse zu machen? Und nein, einfach den losen Tee in die Tasse schütten kommt nicht in Frage. Das ging auch schon mal schief. ;-)


Das Wordpress-Plugin Social-Media-Widget verteilt(e) Spam

Die Sicherheitsfirma Sucuri hat herausgefunden, dass das Wordpress-Plugin Social-Media-Widget ab Version 4.0 missbraucht wurde um Spam-Code in die jeweiligen Blogs, welche das Plugin nutzen, einzuschleusen.

Version 4.0.1 soll wohl wieder bereinigt sein, aber bei mir bleibt ein komisches Gefühl zurück. Da ich nur zwei "social widgets" (RSS und E-Mail) genutzt habe, habe ich das Plugin nun komplett entfernt und zwei neue Icons per Hand eingebunden, die im Grunde genommen das gleiche machen. Nur eben sicherer.

Bisherige Nutzer des Plugins sollten sich, zumindest vorübergehend, nach einer Alternative umsehen.


Wie oft bekomme ich Spam-Kommentare von einer bestimmten IP-Adresse

Das von mir eingesetzte Antispam-Plugin Antispam Bee macht heute wieder Überstunden. Allein heute wurden schon Spam-Kommentare im dreistelligem Bereich erfolgreich gefiltert. Da ich gerade mit DBeaver auf der Wordpress-Datenbank war, hat es mich mal interessiert, wie oft Spam von einer bestimmten IP-Adresse bei mir abgeladen wurde. Hierzu habe ich mir eine kleine Abfrage gebastelt.

SELECT
     comment_author_IP, 
     COUNT(comment_author_IP) AS haeufigkeit
FROM
     wp_comments
WHERE
     comment_approved="spam"
GROUP BY
     comment_author_ip
ORDER BY
     haeufigkeit DESC

Hiermit wird angezeigt welche IP wie oft einen als Spam gekennzeichneten Kommentar abgelassen hat. Das ganze wird dann nach der Häufigkeit absteigend sortiert.

Spam_IP_Statistik

Wie man sieht, geben manche IP-Adressen (ich habe diese mal wegen Datenschutz verpixelt. Nur soviel, die Top 2 gehören zu OVH) einfach keine Ruhe.

Wie handhabt ihr solche "Dauernerver"? Lasst ihr sie einfach weiterspammen und von eurem Spamschutz ausfiltern? Oder setzt ihr ab einer gewissen Grenze dem ganzen Einhalt? Zum Beispiel über einen Eintrag in der .htaccess-Datei?


Laut Piwik liegt Frankreich neben Suriname

Gerade hat mich eine Installation von Piwik etwas verwirrt. Wenn man mit dem Mauszeiger auf die Besucherkarte geht, werden die jeweiligen Länder angezeigt. Dabei ist mir aufgefallen, dass laut dieser Karte Frankreich auch in Südamerika liegt.

Erst nach ein paar Minuten ist es mir in den Sinn gekommen, dass damit vermutlich Französisch-Guayana gemeint ist.


Kommentare durch dofollow.de

Unter dofollow.de werden Blogs gelistet, die bei Links das nofollow entfernt haben, was z. B. bei Wordpress standardmäßig gesetzt ist.

Irgendwie ist auch diese Seite in deren Liste gekommen. Ich habe damit eigentlich kein Problem, sonst hätte ich nofollow bei den Links gelassen. Was mich allerdings in letzter Zeit stört ist, dass vermehrt Kommentare auftauchen, die eigentlich nur zum Erzeugen eines Backlinks erstellt werden. Die offensichtlichsten Kommentare habe ich entweder auf nofollow gesetzt oder sogar komplett entsorgt.

Ab sofort wird hier folgendes umgesetzt. Links auf Seiten, die ich nicht gut finde (z. B. Kontaktbörsen die nur für "hübsche" Leute sind) werden im besten Fall auf nofollow gesetzt. Im schlechtesten Fall werde ich den Link oder den ganzen Kommentar komplett entfernen. Kommentare die mir z. B. zum wiederholten Male mitteilen, dass ein inzwischen komplett veraltetes PKGBUILD für Arch funktioniert, obwohl in den Paketquellen eine aktuelle Version vorhanden ist, ereilt das gleiche Schicksal. Das ist meiner Meinung nach wirklich nur zum Erzeugen eines Backlinks gedacht. Darauf kann ich verzichten.

Sinnvolle Beiträge, die beispielsweise weiteren Inhalt liefern, eine Diskussion anregen oder inhaltliche Fehler richtig stellen, bekommen weiterhin einen dofollow-Link.


Temporäre Tabellen unter MySQL erstellen

Am Freitag war ich mal wieder in der Situation etwas an einer Datenbank ändern zu müssen. Und das ohne Netz und doppelten Boden. Sprich die Datensicherung war schon ein paar Stunden alt und für eine Testdatenbank war keine Zeit. Da die Änderungen nicht ganz ohne waren, habe ich mir trotzdem einen Sicherheitsgurt eingebaut. Ich habe mir einfach eine temporärer Tabelle angelegt. Das ganze ist recht simpel.

CREATE TEMPORARY TABLE test (SELECT * from nutzer)

Bei diesem Beispiel wird also die temporäre Tabelle test in der Datenbank erstellt. Und zwar mit allem, was in der Tabelle nutzer vorhanden ist. Auf diese temporärer Tabelle habe ich dann mein Script losgelassen, das diverse Änderungen durchgeführt hat. Nachdem das einwandfrei geklappt hat, habe ich es dann auf die richtige Tabelle losgelassen. Einen DROP kann man sich übrigens schenken, da die temporären Tabellen nur so lange halten, wie man mit der Datenbank verbunden ist. Naja im Grunde nichts besonderes, aber vielleicht kann es ja jemand mal gebrauchen.


Meine Highlights 2012

Das Jahr 2012 geht langsam dem Ende entgegen. Daher habe ich mir einmal überlegt, welche Höhepunkte es im technischen Bereich für mich gegeben hat. Und das ist dabei herausgekommen. Zumindest zum Teil. 2012 war einfach zu viel los, so dass ich nicht alles anreißen kann.

- Raspberry Pi Ursprünglich war der kleine Rechner dafür gedacht, Kinder das Programmieren näher zu bringen. Inzwischen hat gefühlt jeder zweite so ein Teil. Und die Einsatzzwecke sind inzwischen ins uferlose gewachsen. Von reinen Downloadbüchsen, über Mediacenter, bis hin zu Hausautomationen und was weiß ich noch, ist alles dabei. Inzwischen gibt es immer mehr Zubehör und sogar einen eignen Store über den Software ggf. gegen eine Gebühr, oder auch nicht, angeboten wird.

- Der Wechsel zu Uberspace.de Für mich bisher der beste Webspace-Anbieter, den ich je hatte. Und das waren über die Jahre schon so einige. Domain aufschalten, die bei einem anderen Anbieter wie INWX liegt? Eine kurze E-Mail in der man die Domain und den Namen des eigenen Uberspace nennt und kurz darauf kann man loslegen. Ein eigener XMPP-Server? Einfach installieren und um die Freischaltung der Ports bitten. Kommt man bei etwas nicht weiter, einfach eine E-Mail schreiben und sich dann viel Zeit zum lesen der Antwort nehmen. Denn die wird nicht aus kurzen Textbausteinen bestehen, sondern wird sehr umfassend sein. Ich könnte jetzt vermutlich noch x Beispiele bringen, was man dort alles anstellen kann. Aber ich denke man versteht was ich damit sagen will. Man hat einfach viel mehr Möglichkeiten als bei anderen Anbietern. Und den Preis darf man auch noch selbst bestimmen. Gut nicht ganz. Ein Euro im Monat muss man mindestens Abdrücken. Einen kleinen Haken gibt es aber. Zumindest für die, die eine grafische Oberfläche zum Verwalten des Webspace erwarten. Den die gibt es nicht. "Nur" einen SSH-Zugang. Aber auch das ist kein Hexenwerk und dank des vorhandenen Supports kann man auch als Newbie einsteigen. Sofern man sich damit beschäftigen will bzw. kann.

- Mageia Jetzt werden sich einige Fragen, warum das ein Höhepunkt 2012 für mich ist, wo doch die erste Version 2011 erschienen ist. Ganz einfach. Weil die zweite Version 2012 veröffentlicht wurde und das ganze somit keine Eintagsfliege ist. Und weil mit dem Fork von Mandriva eine der einsteigerfreundlichsten Distributionen, wenn nicht sogar die einsteigerfreundlichste, weiterlebt. Bei Mandriva habe ich da weiterhin meine Bedenken. Wer also mit Distributionen aus dem Hause Canonical und deren Forks nichts anfangen kann, sollte unbedingt einen Blick riskieren.

- Arch Linux Als 2010 das Unternehmen hinter Mandriva mal wieder pleite war, habe ich mich nach ca. 10 Jahren Mandrake/Mandriva nach einer anderen Distribution umgesehen. Arch Linux war eigentlich keine Alternative. Da aber ein Großteil der Meinungen über die Distribution positiv waren, habe ich sie mal in VirtualBox installiert. Und schließlich hat Arch dann doch Mandriva abgelöst, da man einfach keine vorgegebene Standardinstallation hat, sondern sich seine eigene zusammenbaut. Ein Highlight 2012 ist Arch für mich, weil es für mich eine geniale Distribution ist. Rolling Release und quasi bleeding edge. Trotzdem habe ich damit auch nicht mehr Probleme oder Aufwand als mit einer "stabilen" Distribution, die nur alle x Monate eine neue Version veröffentlicht. Und unterhalten wird man dort auch noch. Die Diskussion, als der Wechsel zu systemd von den Entwicklern beschlossen wurde, war einsamme Klasse. Da passt der Spruch "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" wunderbar.

So und nun seit ihr an der Reihe. Was waren euere Höhepunkte 2012? Oder wie sehr ihr meine Highlights 2012?


Piwik wurde kompromittiert

Die aktuellen Downloadpakete der Webanalyse-Software Piwik wurden kompromittiert. So wie es aussieht gelang es Dritten die Pakete zu ändern und ein Backdoor zu installieren. Geändert wurde die Datei /piwik/core/Loader.php. Hier wurde Base64-codierte Befehle eingebaut (eval(gzuncompress(base64_decode(...), die Daten an prostoivse.com übertragen. Weiterhin legen die Befehle scheinbar die Datei lic.log und piwik/core/DataTable/Filter/Megre.php an. Darüber hinaus ist es Dritten möglich per PHP weitere Befehle abzusetzen und somit das jeweilige System noch weiter zu kompromittieren. Betroffen ist scheinbar die aktuelle Version 1.9.2.

Nutzern von Piwik würde ich dringend dazu raten, ihre Installation zu prüfen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen. Genauere Informationen kann man unter http://forum.piwik.org/read.php?2,97666 nachlesen.

Nachtrag: Laut dem genannten Foren-Thread sieht es wohl so aus, als ob Nutzer, die Piwik schon vor einigen Tagen auf Version 1.9.2 aktualisiert haben, nicht betroffen sind. Hoffen wir mal, dass das stimmt. Auch scheint wohl "nur" der Download und nicht auch noch das Repository betroffen zu sein. Zwischenzeitlich gibt es hier eine Stellungnahme der Betreiber zu dem Ereignis.


Wurde die Antispam Bee abgeschossen?

So wie es aussieht, ist das Wordpress-Plugin Antispam Bee nun wohl ausgehebelt worden. Seit einigen Wochen bekomme ich regelmäßig einen Schwung von Spam-Kommentaren, die komplett an dem Plugin vorbei gehen.

Scheinbar bin ich nicht der Einzige, der damit Probleme hat, da im Support-Forum inzwischen mehrere Nutzer das Problem bestätigen. Da sich der Entwickler bisher noch nicht dazu geäußert hat, stelle ich nun Wordpress so ein, dass alle Kommentare erst einmal von mir genehmigt werden müssen, bevor sie angezeigt werden. Auf ein anderes Plugin wie Akismet, dass datenschutzrechtlich mehr als grenzwertig ist, möchte ich nicht zurückgreifen.


Adminer - das bessere phpMyAdmin?

Seit ich bei uberspace.de bin, nutze ich das bekannte phpMyAdmin zum Verwalten von MySQL-Datenbanken nicht mehr. Warum? Aus zwei Gründen. Zum einen weil ich für größere Sachen das Programm MySQL Workbench nutze, welches sich über SSH mit der Datenbank verbindet (ssh -L 3306:127.0.0.1:3306 $benutzer@$server.uberspace.de). Und zum anderen weil ich im Wiki die phpMyAdmin-Alternative Adminer gefunden habe. Damit lässt sich, zumindest subjektiv, viel angenehmer an einer Datenbank werkeln als mit phpMyadmin. Wer also eine Alternative sucht, aber keine Verbindung von außen mit der Datenbank aufnehmen kann, sollte sich Adminer zumindest einmal ansehen.

Nachtrag 08.10.12: Heute morgen hat mich eine E-Mail erreicht (wieso eigentlich E-Mail und kein Kommentar zum Artikel?), in der gefragt wurde, ob Adminer wirklich nur aus einer Datei und nicht aus mehreren wie bei phpMyAdmin besteht. Da das vielleicht auch für andere interessant ist beantworte ich die Frage hier. Ja das ist so. Adminer besteht nur aus einer PHP-Datei.


DoFollow für Links

Da ich gerade etwas an dieser Wordpress-Installation gebastelt habe (deswegen auch der kurze Ausfall der Seite :D), habe ich gemerkt, dass Links in Kommentare auf nofollow gesetzt sind. Sprich Bots von Suchmaschinen verfolgen diese Links nicht. Zumindest wenn sie sich an nofollow halten. Ich habe dies nun geändert und das nofollow bei den Links entfernt. Dies funktioniert eigentlich recht einfach, indem man in der function.php des jeweiligen Child-Themes folgendes einträgt:

function strip_nofollow($ret) {
$ret = str_replace("rel='external nofollow'","rel='external'", $ret);
return $ret;
}
add_filter('get_comment_author_link', 'strip_nofollow');

Ich behalte es mir natürlich vor, Links ggf. auf NoFollow zu setzen oder zu löschen. Das sollte aber eher die Ausnahme sein. Aber soviel "Hausrecht" nehme ich mir einfach heraus. Und das muss ich unter Umständen auch.


Open-Source-Blog-Netzwerk

Vor zwei Tagen bin ich auf eine interessante Seite gestoßen. Unter http://osbn.de/ entsteht derzeit ein Netzwerk von Blogs die sich mit Open Source beschäftigen. Ich habe https://fryboyter.de dort mal angemeldet. Schaden kann es ja nicht.


Tears of Steel ist fertig

Tears of Steel, ein Kurzfilm der zeigen soll, was man mit Blender (einer 3D-Grafiksoftware) alles machen kann, ist nun fertig. Im Gegensatz z. B. zu Sintel wurden hier echte Filmaufnahmen mit 3D-Grafiken/Animationen gemischt.

Rein von der technischen Seite finde ich es gelungen. Allerdings finde ich die Geschichte und die Schauspieler nicht toll.


Adresse für den RSS-Feed

Der RSS-Feed wurde bisher über Feedburner (feeds.feedburner.com/Fryboyter) ausgeliefert. Da dieser Dienst derzeit Probleme macht, die API zum 20.10.2012 eingestellt wird und es danach vermutlich weiter den Bach herunter geht, habe ich mich entschlossen den RSS-Feed direkt über Wordpress auszugeben. Die neue Adresse ist daher fryboyter.de/feed/. Eine Umleitung von der alten auf die neue Adresse ist für die nächsten 30 Tage eingerichtet.


Externe Links kennzeichnen

Gerade bin ich auf die Idee gekommen, hier die externen Links zu kennzeichnen. Also alle, die nicht unter fryboyter.de zu erreichen sind. Für Wordpress gibt es ein extra Plugin dafür. Allerdings kümmert sich scheinbar keiner mehr darum und noch ein Plugin wollte ich für die Angelegenheit nicht installieren. Von daher habe ich mal selbst Hand angelegt. Im Grunde genommen ist es recht einfach. Man öffnet einfach die Datei style.css (im jeweiligen Theme-Verzeichnis) mit einem Editor und fügt folgende Zeile ein und speichert die Datei wieder auf dem Webspace.

a[href^="http://"] { background: url(images/extern.png) right center no-repeat; margin-left: 1px; margin-right: 3px;padding-right: 16px;}

Nun fügt man noch in das Verzeichnis images innerhalb des jeweiligen Theme-Verzeichnis die Datei ein, mit der externe Links gekennzeichnet werden sollen. Bei diesem Beispiel habe ich sie extern.png genannt. Nun sollte jeder Link mit der Grafik versehen sein. Jeder? Ja, bisher jeder. Um wirklich nur externe Links zu markieren muss man noch folgende Zeile in die Datei style.css eintragen und die Datei wieder abspeichern.

a[href^="https://fryboyter.de"] { background: none; margin: 0; padding: 0;}

Anstelle von https://fryboyter.de muss man natürlich die eigene Domain, auf der Wordpress läuft, eintragen. Nun sollte jeder externe Link mit der Grafik markiert sein, interne jedoch nicht. Das Ergebnis kann man sich hier bei mir ansehen. Im Grunde genommen habe ich nichts anderes gemacht, als oben genanntes Plugin. Nur eben ohne extra Plugin.


Die erste App...

und wie ich mich gleich selbst in mein Knie geschossen habe.

Seit einigen Tagen habe ich ein neues Mobiltelefon mit Android. Die Tastatur ging mir ehrlich gesagt schon seit Anfang an auf den Senkel. Von daher habe ich mir mal diverse verbesserte Tastaturen wie Swiftkey und Swype angesehen. Ziemlich fix stand fest, dass  ich kein Wischer sondern ein Tipper bin. Also schnell bei Androitpit angemeldet und per Kreditkarte Swiftkey bestellt. Tja hätte ich mal lieber vorher die E-Mails gelesen. Nach dem Anmelden habe ich von Androidpit eine E-Mail bekommen in der zur Begrüßung diverse Apps 50 % billiger angeboten werden. Nun ratet mal, auf welche App das auch zutrifft... Gut 3,82 Euro bringen mich jetzt wirklich nicht um, aber 1,91 Euro wären halt auch nicht schlecht gewesen.


Header gesucht

Etwas kann ich guten Gewissens zugeben. Meine Fähigkeiten bezüglich Grafikbearbeitung bewegen sich vorsichtig ausgedrückt am unteren Rand der Skala.

Von daher starte ich hiermit mal einen absolut eigennützigen Aufruf. Wer würde ich bereit erklären aus Totenkopf-Logo einen interessanten Header zu basteln?

Das Bild an sich kann frei verwendet werden (ich habe dies bereits mit dem Ersteller der Grafik abgeklärt).

Als "Belohnung" kann ich leider nicht viel anbieten. Außer meinen Dank und  z. B. einen Eintrag in meine Blogroll wird nichts dabei herausspringen. So lange es nicht um Geld geht, kann man aber gerne alternative Vorschläge unterbreiten.


Was ist Creative Commons?

Wie man in der rechten Spalte erkennen kann, veröffentliche ich alles von mir unter der Creative-Commons-BY-SA-Lizenz. Was muss man sich darunter vorstellen? Martin Mißfeldt hat das Konzept das hinter den Creative Commons Lizenzen steht in eine Art Comic gepackt und gibt hierzu noch einige genauere Anmerkungen.

Wer sich also für diese Lizenzen interessiert, sollte dort mal vorbei schauen.


Benachrichtigung per E-Mail über neue Kommentare für Gäste

Seit ein paar Minuten haben Gäste, die hier einen Kommentar abgeben, die Möglichkeit sich per E-Mail über neue Kommentare informieren zu lassen. Hierzu bitte  einfach den Haken bei "Benachrichtige mich über neue Kommentare zu diesem Artikel" setzen.

Aufgrund der etwas kniffeligen Gesetzeslage bekommt man danach allerdings erst mal eine E-Mail in der man bestätigen muss, dass man auch wirklich über neue Kommentare zu dem jeweiligen Artikel per E-Mail informiert werden will. Dies erfolgt indem man auf den in der E-Mail genannten Link klickt. Ein sogenanntes Double-Opt-in-Verfahren also.


Änderungen am Theme

Bisher habe ich Simpla als Theme verwendet. Leider wird das Theme nicht mehr aktualisiert und ist deshalb noch nicht an die die aktuelle Wordpress-Version angepasst. Da mir das zu viel Arbeit ist, habe ich vorerst das Standardtheme Twenty Eleven aktiviert, welches ich demnächst™ an die Optik von Simpla anpassen werde. Das dürfte vermutlich einfacher sein.


Ich mag RegEx noch immer nicht, aber...

Endlich habe ich mal eine Kurzeinführung mit weiteren nützlichen Quellenangaben gefunden, mit der sogar ich etwas anfangen kann. Eventuell kapiere ich den Zeichenwust ja irgendwann doch noch mal. Den Leuten, denen ich deshalb regelmäßig auf die Nerven gehe, würden es mir danken.


DoNotTrack-Funktion von Piwik aktiviert

Gerade eben habe ich die DoNotTrack-Funktion von Piwik, welches hier für die Statistiken eingesetzte wird, aktiviert. Somit brauchen Besucher, die diese Funktion in ihrem Browser aktiviert haben, nicht mehr unter den Punkt Datenschutz im Fußbereich der Zeile extra angeben, dass sie nicht erfasst werden wollen. Das wird dann automatisch gemacht beim Aufruf der Seite erledigt.


Was soll den der Katzekopf?

Kurz und bündig...Das soll das.

Den Katzenkopf sieht man übrigens nur, wenn man Javascript auf dieser Seite erlaubt.

Nachtrag 23.07.12: Da nun auch kleine Logos der Internet Defence League angeboten werden, habe ich eines davon auf dieser Seite in der rechten Spalte hinterlegt. Ob ich den Javascript-Code wieder aktiviere, wenn eine Aktion ansteht, kann ich noch nicht sagen. Einen Beitrag im Blog zu schreiben wird aber vermutlich mehr Sinn machen, da nicht jeder Javascript aktiviert hat.


Arch Linux wird noch "nerdiger"

Bei Arch Linux ist soweit ich es sehe AIF entfernt worden. Wohl weil es stellenweise ziemlich fehlerhaft ist und sich der betreffende Entwickler nicht mehr darum kümmern kann/will.

Derzeit läuft der Spaß nun komplett über die Konsole mittels der Arch Install Scripts ab. Eine recht kurze Zusammenfassung gibt es hier und da gibt es eine etwas ausführlichere Anleitung.

Im Grunde genommen ist die neue Installation also kein Hexenwerk, wird aber vermutlich doch einige abschrecken, die Arch ausprobieren möchten. Oder wie sehr ihr das?


Backdoor GetShell.A für Windows, Mac und Linux

Eigentlich bleibt man unter Linux ja von der Masse der Schädlinge verschont. Laut einem Blogeintrag von F-Secure gibt es aber mal wieder eine Ausnahme. Auf einer Seite eines kolumbianischen Transportunternehmens wurde ein Schädling (welcher als GetShell.A bezeichnet wird) entdeckt, der auf Windows, Mac und Linux ausgelegt ist. Leider geht nicht hervor, ob man auch mit eingeschränkten Rechten betroffen ist.

Aber wie auch immer. Solche Fälle zeigen mal wieder, dass man nicht blind auf etwas vertrauen darf. Sei es das Betriebssystem oder diverse "Sicherheitssoftware". Brain.exe bzw. Brain.sh mal ausgenommen. Denn die funktioniert wirklich.


Fryboyter 1 Spammer 0

Hätte ich nicht das Plugin Antispam Bee installiert, würde ich heute vermutlich in Spam ersticken. Heute hat scheinbar jemand seine Spambots auf meine Seite losgelassen. Alle paar Minuten schlägt hier ein neuer Spamkommentar ein. Dumm nur, dass die Biene eine Trefferquote von 100 % hat. Ganz nervige IP-Nummern werden nach einer Prüfung übrigens auch noch mit htaccess auf die Strafbank gesetzt. Von daher f... dich du kleiner Spammer.


Ein Führer wird gesucht

Nein, keiner mit einem komischen Bart und einer totalen Vollmeise. Hier geht es um etwas ganz anderes.

Ich habe gerade einen Thread in einem Forum gelesen, in dem das Projekt LetMeGuideYou beworben wurde. Es geht im Grunde genommen darum, dass wenn man z. B. neu in einer Stadt/Region ist man über dieses Projekt einen Guide kontaktieren kann, der sich in der Stadt/Region auskennt und so Tipps geben kann, wo man z. b. gut einkaufen kann, welcher Arzt empfehlenswert ist oder wo man Abends am besten weggehen kann oder welche Ecken man meiden sollte usw.

Wer nicht auf der Suche ist, kann sich selbst als Guide eintragen. Beides ist übrigens kostenlos.

Bisher ist dort noch recht wenig los. Mal sehen was daraus wird. Die Idee an sich finde ich jedenfalls nicht schlecht.

Leider ist ohne Zugang recht wenig zu sehen. Wer sich aber einen Überblick verschaffen will kann dies mit folgenden Zugangsdaten, welche vom Betreiber zur Verfügung gestellt werden, machen.

Benutzername: Zuschauer
Passwort: Zuschauerpasswort123


Der XMPP-Server des FryBoyters

Ich verwende auf Benutzerseite schon seit geraumer Zeit XMPP (Jabber) als Alternative zu ICQ, da dies unterm Strich meiner Meinung nach einfach besser ist. Mal von der Verbreitung abgesehen.

Gestern habe ich mich mal wieder im Wiki von Uberspace (meinem derzeitigen Webhoster) umgesehen und bin auf eine Anleitung gestoßen, wie man auf deren Webspace ejabberd (ein XMPP-Server) installiert. Und schon wieder hatte mein Spieltrieb die Kontrolle übernommen. Denn einen eigenen XMPP-Server wollte ich schon immer mal installieren. Nicht einmal um den bestehenden Servern Konkurrenz zu machen, sondern einfach um sich mit der technischen Seite auseinanderzusetzen. Da Uberspace auch Lua anbietet, werde ich es allerdings mit Prosody probieren. Sollte dies klappen werde ich wohl meine bisherigen Zugänge auf den eigenen Server umstellen. Wenn Interesse besteht und sich der Traffic und die Auslastung in Grenzen hält, könnte ich dann sogar für eine überschaubare Benutzerzahl Zugänge anbieten.

Ein neues Bastelprojekt ist also geboren.


Spam mal anders

Derzeit ist der Trojaner "Milicenso" mal wieder aktiv. Diesmal allerdings in einer abgewandelten Version mit, vermutlich unerwünschten, Nebenwirkungen. Anstelle einfach seine "Arbeit" zu machen druckt der Schädling bis zum Erbrechen Dateien aus. Da kommt in jedem betroffenen Büro mit dicken Gruppendruckern vermutlich viel Spaß auf. Genaueres kann man unter http://www.symantec.com/connect/blogs/trojanmilicenso-paper-salesman-s-dream-come-true nachlesen.


Ich bin Ubernaut

Euphorisch habe ich die Domain fryboyter.de zu INWX transferiert. Ohne daran zu denken, dass bei Uberspace eventuell die Leute Wochenende haben. Eigentlich habe ich mich schon auf eine Downtime bis mindestens Montag "gefreut". Allerdings habe ich nach wenigen Stunden, nach denen ich um Aufschaltung der Domain gebeten habe, eine Antwort bekommen. Und zwar, dass die Domain aufgeschalten ist und ich die A-Records eintragen kann. Viel schneller geht es eigentlich nicht. Schon gar nicht an einem Samstag.

Gesagt, getan. Und schon war die Domain bei Uberspace erreichbar. Danach habe ich noch kurz die aktuellen Datensicherungen eingespielt und die (Sub-)Domains sowie die Konfigurationen angepasst. Jetzt fehlen nur noch die E-Mail-Adressen. Die sind aber erst morgen an der Reihe.


Ich werde Ubernaut

Ich habe mir jetzt mal erlaubt, das Angebot von Uberspace zu testen. Um es kurz zu machen, den AuthCode der Domain fryboyter.de für den Providerwechsel habe ich schon beantragt. Da die meisten Hoster dafür aber ein Formular per Fax haben wollen (was ich nicht habe. Also ein Fax.), muss ich immer bei meinem Bruder oder Nachbarn antanzen. Das nervt. Von daher ziehe ich die Domain zu einen Domainhoster um. Vermutlich wird es INWX. So kann ich mir bei einem weiteren Anbieterwechsel, wenn er denn kommt, das ganze beantragen des AuthCodes usw. sparen und selbst die nötigen Einträge für den neuen Webspace eintragen. Nun aber mal zu den Gründen, wieso ich mich für den Umzug entschieden habe. Das Anlegen des Webspace hat ein paar Sekunden gedauert. Benutzername eingetragen (nicht mehr) und fertig. Dann noch kurz das Passwort für das Webinterface sowie den SS-Schlüssel für den SSH-Zugang gesetzt und fertig. Und schon war ich "ready to roll". Oder irgendetwas in der Art. ;-) Als erstes wollte ich mal testen, wie sich meine wordpress-Installation bei Uberspace verhält. Also kurz FileZilla angeworfen und per SFTP (FTP wird nicht angeboten) mit dem Webspace verbunden und die aktuelle Datensicherung von Wordpress hochgeladen. Zu meinem Erstaunen war das, um es vorsichtig auszudrücken, schnarchlangsam und ist zwischendurch abgebrochen. An der Stelle hatte ich die ersten Bedenken. Aber anstelle die Flinte ins Korn zu werfen, habe ich es noch einmal mit scp auf der Konsole probiert. Und innerhalb kurzer Zeit war Wordpress auf dem Webspace. Bei einem kurzen Test mit FileZilla und einem anderen SFTP-Zugang bei einem anderen Anbieter gab es die gleichen Probleme. Ich vermute also eher FileZilla als den Schuldigen. Die Datenbank habe ich dann kurzer Hand auch gleich über die Konsole eingespielt. Zu guter Letzt musste ich noch die Konfiguration von Wordpress an den neuen Gegebenheiten anpassen. Also kurz die Konfigurationsdatei geändert und ein paar Datenbankeinträge geändert. Hierzu bietet Uberspace neben dem bekannten Tool phpMyAdmin auch Adminer an, was auf den ersten Blick richtig vielversprechend aussieht. Das gleiche habe ich dann noch mit Piwik gemacht. Piwik läuft hier übrigens so, dass die letzten beiden Stellen der IP-Adressen durch Nullen ersetzt werden. Weiterhin hat man die Möglichkeit das Protokollieren über den Punkt Datenschutz im Fußbereich der Seite zu deaktivieren. Das aber nur am Rande. Piwik läuft bei mir über eine Subdomain. Da diese noch nicht vorhanden war, habe ich sie kurzerhand angelegt. Hierzu ist ein Symlink zu setzen (z. b. ln -s openphoto/src/html fotos.else-muster.com). Ich kenne das zwar eigentlich anders, aber was soll´s. Dafür hat das ganze sofort funktioniert. Bei Hosteurope war da immer ein Gedenkminute eingebaut. Hat mich aber auch nicht gestört. Standard ist bei der Shell übrigens doch die bash. Allerdings ist laut cat /etc/shells auch noch einiges andere installiert. Wie eben auch die ZSH. Jackpot! Die php.ini ist auf den ersten Blick auch ordentlich eingestellt. Und das memory_limit ist mit 128 MB von Haus aus auch ausreichend für das was ich mache. Zur Not wird man es ja erhöhen können. Größere Dateien als bei Hosteurope kann man auch hochladen usw. Sieht gut aus. Vorerst werde ich die Finger von der php.ini lassen. Downloads vom Webspace laufen übrigen auch mit mindestens 6 Mbit. Mehr habe ich leider nicht. Lange Rede kurzer Sinn... Wer sich mit der Shell etwas auskennt bzw. sich damit auseinandersetzen will ist dort meiner Meinung nach gut aufgehoben. Alle anderen sollten eher zu einem Anbieter der Confixx und Co. anbietet greifen.


Werde ich ein Ubernaut?

Ich hasse meinen Spieltrieb. Eigentlich bin ich mit Hosteurope ja zufrieden. Nur ein paar Kleinigkeiten wie die fehlenden Cronjobs in meinem Tarif nerven mich etwas, da ich so auf externe Cronjob-Anbieter ausweichen muss. Also habe ich mich mal spasseshalber nach einem alternativen Hoster umgesehen. Und genau da kommt mein Spieltrieb ins Spiel. Anstelle eines Anbieters mit grafischem Backend, das eigentlich jeder bedienen kann, liebäugle ich mit Uberspace. Manch einer mag sich jetzt fragen, was an dem Anbieter so gut ist. In erster Linie wohl, dass man dort ziemliche Narrenfreiheit hat. Um mal von der Internetseite des Anbieter zu zitieren...

"Machen wir's doch erstmal kurz: SSH. Perl. PHP. Python. Ruby. node.js. Erlang. Lua. Compiler. FastCGI. MySQL. CouchDB. MongoDB. Cronjobs. HTTPS. IMAP. SMTP. Webmail. qmail. vmailmgr. maildrop. Spam­Assassin. ezmlm-idx. DSPAM. ~/service. runwhen. Eigene Logs. Backups. Dazu noch massig Plattenplatz. Und das ist nur der Anfang."

Und den Preis kann man sich auch noch aussuchen. Ab einem Euro im Monat geht es los. Wobei ich, falls ich wechseln sollte, wohl mehr zahlen werde als ich bisher an Hosteurope im Monat abdrücke (5,99 Euro). So viel Narrenfreiheit muss honoriert werden.

Scheinbar ist die ZSH auch noch Standard. Noch ein Pluspunkt. Ein dicker. Menno... Auch recht interessant ist übrigens das Interview, das Leetperium mit Jonas von Uberspace gemacht hat.


Der Kaperbrief für den Fryboyter

Nach einigem hin und her ist meine neue Seite nun besuchbar und somit blog.operation-tunnelbau.de Geschichte. Der Kaperbrief ist also ausgestellt.

Eigentlich wollte ich die Seite ja mit MODx umsetzen, was ich aber vorerst auf Eis gelegt habe. MODx ist zwar klasse, aber wenn man nicht viel Zeit vor dem privaten Rechner verbringen kann oder will, dann kommt man nicht gerade weit damit. Zumindest ging es mir so. Einfach hier und da mal klicken ist damit eben nicht möglich.

Also bin ich dann vorerst bei Wordpress gelandet. Wordpress ist zwar nicht meine erste Wahl, aber es stellt derzeit für mich den besten Kompromiss zwischen Aufwand und Ergebnis da. Inkl. Installation, Konfiguration und Themeanpassungen war ich innerhalb von wenigen Stunden "fertig". "Fertig" deshalb weil es hier und da noch ein paar Baustellen gibt. So ist das Theme z. B. an ein paar Stellen noch nicht ganz XHTML 1.0 Strict. Und der RSS-Feed fehlt auch noch. Usw. Alles in allem gibt es noch ein paar Ecken und Kanten.

Auf "soziale" Netzwerke werde ich übrigens weiterhin verzichten. Mit dem Zeug kann ich mich einfach nicht anfreunden.


Das "Inoffizielle Deutschsprachige TrueCrypt Projekt" ist Geschichte

Nach mehreren gescheiterten Anläufen (sei es nun als Einzelkämpfer oder mit anderen zusammen) die ganzen Informationen usw. wieder auf den aktuellen Stand zu bringen, habe ich zum 01.04.2012 das "Inoffizielle Deutschsprachige TrueCrypt Projekt" welches ich vor ein paar Jahren ins Leben gerufen habe, zu Grabe getragen. Den/das Blog ist, wie man unschwer erkennen kann, noch erreichbar. So bald meine neue Seite fertig ist, wird auch der/das Blog deaktiviert.

Nachtrag am 03.04.12: Aufgrund einzelner Reaktionen möchte ich hier nur kurz anmerken, dass diese Ankündigung kein Aprilscherz war bzw. ist.


Sourcecode von HijackThis freigegeben

Das Unternehmen TrendMicro hat den Sourcecode bekannte Tool HijackThis veröffentlicht. Mit Hijackthis ist es möglich unter bestimmten Voraussetzungen einen Schädlingsbefall des Rechners zu erkennen und im besten Fall zu beseitigen.

Das Tool wurde mit Visual Basic erstellt und steht unter http://sourceforge.net/projects/hjt/ zum Download bereit. Dort findet man auch den erwähnten Sourcecode.

Laut der GPL 2 veröffentlicht worden. TrendMicro äußert sich dazu in der Pressemitteilung nicht.


Anubis - unbekannte ausführbare Daten analysieren

Hier mal eines von vielen Möglichkeiten ausführbare Windowsdateien zu analysieren was die Datei so treibt, wenn man Sie ausführt. Unter http://anubis.iseclab.org/ kann man die verdächtige Datei hochladen und bekommt einen Report erstellt. Ich habe die schon recht bekannte Datei "WoWEmuHack.exe" (Schädling) zum testen genommen und folgenden Report  zurück bekommen. Für Leute mit Spiel- und Basteltrieb schon mal ein Anfang.


XSubst - Verzeichnisse über einen Laufwerksbuchstaben aufrufen

Vielleicht kennt der eine oder andere noch den DOS-Befehl subst, mit dessen Hilfe man einem bestimmten Verzeichnis einen eigenen Laufwerksbuchstaben zuweisen konnte.

Für Windows gibt es das kleine grafische Tool XSubst mit dem diese Möglichkeit und noch etwas mehr nun auch bequem unter Windows nutzen kann.

Das 669 KB große, kostenlose Tool kann unter Windows 98, ME, 2000, 2003 Serv., XP, Vista und W7 eingesetzt werden. Als Sprache stehen bisher Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch zur Auswahl.

Folgende Funktionen werden derzeit unterstützt:

- Übersichtliche Anzeige aller Laufwerke und ihre Zuordnungen (z. B. Netzwerklaufwerke, Subst-Laufwerke, Festplatten, CD/DVD-Laufwerke usw.).
- Die Subst-Laufwerke können temporär oder permanent angelegt werden.
- Optionale Integration in das Kontext-Menü des Windows Explorers.
- Änderungen des Pfades bzw. des Laufwerksbuchstaben eines Subst- oder Netzwerklaufwerks.
- Verwaltungen der Laufwerke / Konfigurationen pro Benutzer
- Mehrsprachigkeit durch Sprachdateien (weitere Übersetzungen kann man auf der Internetseite einreichen).
- Laufwerksverknüpfungen auf dem Desktop können automatisch oder manuell angelegt werden.
- Anlegen von Netzwerklaufwerken auf Unterverzeichnisse einer Netzwerkfreigabe.

Wer will kann auf der genannten Internetseite auch per PayPal spenden. Eine Pflicht besteht nicht.

Wie es sich im Langzeiteinsatz schlägt, kann ich noch nicht sagen, aber bisher gibt es keine Probleme. Ich finde es nützlich.


Zu alt dafür

Bin gerade von den Panzerhallen der ehemaligen Bundeswehrkaserne Bayreuth heim gekommen, in der seit einiger Zeit regelmäßig Partys veranstaltet werden. Gut die Getränkepreise sind ok, umsonst bin ich auch reingekommen, da ich die Leute kenne die das veranstalten, aber abschließend bleibt mir eigentlich nur eines zu sagen. Ich bin zu alt für solche Veranstaltungen. Seit ewigen Zeiten habe ich mal wieder aktuelle Clubmusik gehört. So langsam verstehe ich ältere Leute, wenn sie sagen, dass früher alles besser war. Ist zwar pauschal gesagt Bullshit, aber in der Beziehung stimmt es scheinbar. Von den 16jährigen Rotzgören mal gar nicht zu reden. Wir waren ja schon schlimm, aber heute... Naja wenn es ein nächstes mal gibt, dann nur mit viel Alkohol. Aber die Örtlichkeit ist nicht schlecht. Einmal mit dem Kercher durch und gut. Da kommen ähnliche Gefühle auf wie damals in der Schokofabrik.


Mohrenbräu Bayreuth

Eigentlich bin ich nicht der Typ, der für Dritte gerne Werbung macht. Aber in diesem Fall muss ich mal eine Ausnahme machen.

Gerade war ich mich meinen Eltern sowie meinem Bruder samt seiner Familie im Mohrenbräu in Bayreuth Essen. Ich will jetzt nicht zu lange "schwafeln", von daher mache ich es kurz. Hingehen! Das Bier kostet 2 Euro (in das Kupfer könnte ich mir hinein legen). Das Essen ist auch sehr günstig, aber nicht billig. Die Qualität stimmt also. Wer also eine (ober)fränkische Gaststätte sucht, wird hier glücklich. Der Wirt bzw. die Wirtin sind gerade hinaus, wie es sich gehört. Ich "schwafle" schon wieder... Von daher. Hingehen, eine gute Zeit haben und wieder kommen.


Kein neues Scriptkiddie-Tool für Anonymous

So wie es derzeit aussieht ist das schon vor Wochen angekündigte neue DoS-Tool #RefRef, das die LOIC von Anonymous ersetzen sollte, wohl ein Fake. Der Programmierer des Tools, Anoncmd, wollte scheinbar Anonymous hinters Licht führen und aushorchen (https://anoncmd.wordpress.com/ (inzwischen nicht mehr erreichbar)).

Da ich ja prinzipiell gegen (D)DoS bin, kann ich mir eine gewisse Schadenfreude ehrlich gesagt nicht verkneifen.

Aber ich will mal fair bleiben. Das Kollektiv hat auch durchaus ein paar sinnvolle "Operationen" wie z. B. #OpSyria. Lediglich, dass sich auch hier die Hintertür für DDoS und Co. offen gehalten wird, ist meines Erachtens nicht wirklich gut.


Es ist aus und vorbei. Zwei mal.

Die nun seit 2003 andauernde Farce um Unix-Urheberrechte zwischen SCO und Novell hat nun vermutlich ein Ende. Das zehnte Berufungsgericht in Denver hat das Urteil vom März 2010 bestätigt und somit Novell recht gegeben. SCO bleibt jetzt nur noch der Gang zum Supreme Court, was laut Frau Jones (Gründerin von Groklaw.net) aber wenig bis keine Chancen auf Erfolg verspricht. Hoffentlich sieht das SCO auch so. Dass dieser "Schwachsinn" nun ein Ende gefunden habe, werde ich am Wochenende mit einer Runde Doom und Doom II feiern. Warum? Weil auch die Indizierung beider Titel von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien aufgehoben wurde und somit ebenfalls ein Ende gefunden hat. Die Begründung kann man hier nachlesen. Einen Kommentar darüber verkneife ich mir an dieser Stelle. Nicht das dieser Beitrag auf dem Index landet oder sogar bundesweit beschlagnahmt wird. Sicher ist sicher...


Inner Sanctum Hamburg

Gerade habe ich eine Anfrage zu einem Latex-Kleid bekommen. Verwundert habe ich dann etwas nachgeforscht und festgestellt, dass in den letzten Wochen hier vermehrt Besucher aufgeschlagen sind, die nach "Inner Sanctum Hamburg" gesucht haben. Erst mal musste ich mich schlau machen, was das überhaupt ist. Ein Laden für Latexklamotten. Nicht mein Ding, aber jedem wie es ihm/ihr gefällt. Mein Klamottengeschmack trifft ja auch nicht bei jedem auf Zustimmung. Na wie auch immer. Da ich mit diesem Laden lediglich den Namen gemeinsam habe, hier nun der richtige Link: http://www.innersanctumonline.com/.

Ich freue mich trotzdem über jeden Besucher. Nur Latex gibt es hier definitiv nicht. ;-)


Ein schönes Zitat eines toten Mannes

Heute ist der 10. Todestag von Wau Holland. Einem der Gründer des Chaos Computer Clubs. Aufgrund dessen ist mir heute in einem Artikel ein, meiner Meinung nach, schönes Zitat von Ihm in Hände gefallen, dass ich nicht vorenthalten möchte.

Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit - Keine Zensur!

Harald Lesch live in "concert"

In gut drei Stunden ist es soweit. Dann geht eines meiner Highlights des Jahres 2011 los.

Harald Lesch hält eine öffentliche Vorlesung im Audimax der Uni Bayreuth. Und ich bin live dabei. Mal sehen wie es wird. Der H 15 wurde auch schon für die Videoübertragung gebucht, weil schon mal mit wesentlich mehr als 700 Besuchern gerechnet wird.


Hurd kommt zusammen mit Duke Nukem Forever. Fast.

Jahrelang habe ich bei Diskussionen um Duke Nukem Forever behauptet, dass das Spiel zusammen mit Hurd erscheinen würde. Und ich hatte Recht. Fast zumindest.

Laut einer Meldung auf pro-linux.de soll Debian GNU/Hurd bis zum Erscheinen von Debian 7 "Wheezy" (frühestens Ende 2012) den Status einer offziellen Debian-Portierung erreichen.

Ich bin gespannt...


Bin ich sozial?

Naja zumindest bin ich jetzt... Achtung Trommelwirbel... in einem sozialen Netzwerk vertreten. Durch einen Zufall habe ich für Google Plus eine Einladung erhalten und konnte mich dort auch anmelden. Eigentlich nur zu reinen Testzwecken. Kenne deinen Feind sozusagen. Da ich aber endlich im Wiki die Anleitung zum Verschlüsseln der Systempartition bzw. des Systemlaufwerkes fertig hatte, habe ich das auch gleich in Google Plus veröffentlicht. Na mal abwarten, was daraus wird. Vielleicht bekomme ich so noch ein paar Besucher mehr. Zur Lebensaufgabe wird Google Plus jedenfalls nicht. Und ein Freund sozialer Netzwerke werde ich dadurch auch nicht. Naja wie schon gesagt... Abwarten.


Konfigurationsdateien zum abkupfern

Ich bin mal wieder auf ein Projekt gestoßen, dass es meiner Meinung nach wert ist, dass man dafür die Werbetrommel rührt. Dann fange ich mal damit an.

Smörebröd smörebröd, röm töm töm töm...

Unter http://dotshare.it hat man seit ein paar Tagen die Möglichkeit Konfigurationsdateien zu diversen Linuxpaketen wie der ZSH, conky oder vim anzusehen und somit abzukupfern. Oder man kann auch seine eigenen Konfigurationsdateien zur Verfügung stellen. Auch wenn es so eine Seite schon einmal gab (komme nur leider nicht auf die Adresse), so finde ich die Idee gut. Mal sehen wie sich das ganze entwickelt.


Arztwechsel

Gerade eben habe ich meinen langjährigen Hausarzt gewechselt. Warum? Ich war weder unzufrieden mit Ihm noch er mit mir (hoffe ich zumindest).

Warum also dann? Weil ich zum einen unter der Woche von früh bis spät in der Stadt bin. Und zum anderen weil ich die Hilfsmittel die ich brauche nicht mehr über die Apotheke bekomme, sondern nur noch über die Vertragspartner meiner Krankenkasse (außer die Apotheke stellt eine Fachkraft ein, was sich laut deren Aussage nicht lohnt. Was ich auch glaube). Und die sind alle in der Stadt. Da ein Hausarzt gleich um die Ecke zu einem Vertragspartner liegt und beide nicht weit von meinem täglichen Arbeitsweg bin ich quasi untreu geworden. Zumal ich meinen neuen Hausarzt schon von diversen Vertretungen kenne und auch nicht schlecht finde.

Die Hilfsmittel könnte ich mir zwar auch schicken lassen, aber das dauert ja noch länger und im Falle einer Reklamation vergeht wieder wertvolle Zeit. Der neue Vertragspartner braucht alleine bis das Zeug bei ihnen ist, schon eine gute Arbeitswoche. Die Apotheke hat das im besten Fall am gleichen Tag im schlimmsten nach 2 Tagen geschafft. Aber vielleicht habe ich ja Glück und dieser Schildbürgerstreich wird irgendwann wieder abgeschafft... Die Hoffnung stirbt ja zu letzt.
 


Htaccess, RewriteCond und RewriteRule. Oder wie treibt man mich in den Wahnsinn

Ich hatte am vergangenen Wochenende einige Sachen im Board umgestellt. Soweit ja kein Problem. Nur hat nun der Link der bei Google auf meine TrueCrypt-FAQ gezeigt hat (http://www.operation-tunnelbau.de/index.php?topic=27.0), nicht mehr gepasst. Diesen wollte ich nun auf das Wiki umleiten. Und was soll ich sagen? Ich hasse Htaccess, RewriteCond und RewriteRule. Naja eigentlich bin ich vermutlich einfach zu blöd dazu. Hier nun des Rätsels Lösung. Vielleicht hilft das den einen oder anderen ja weiter.

RewriteCond %{SCRIPT_FILENAME} index.php RewriteCond %{QUERY_STRING} topic=27\.0 RewriteRule ^(.*)$ http://www.wiki.operation-tunnelbau.de? [L,R=301]

Im Grunde eigentlich nicht schwer und Gott sei Dank ohne kompliziertes Regex. Sonst wäre es komplett vorbei gewesen.


Handbike - Der nächste Versuch

Morgen werde ich den nächsten Versuch starten und mich mal über die derzeit angebotenen Handbikes informieren.

Was ein Handbike ist? Unterm Strich kann man sagen, es hat drei Räder und wir nicht mit den Beinen sondern mit den Armen angetrieben. Also ideal für Krüppel Körperbehinderte wie mich.

Letztes Jahr hatte ich ja bereits einen Versuch unternommen. Leider ist mir mein damaliges Auto, das in Rente wollte, dazwischen gekommen. Und da ein Handbike mit ein paar tausend Euro nicht mal eben aus der Portokasse nebenher zu zahlen ist, musste ich eben Prioritäten setzen. Aber nun ist wieder genug auf dem Konto.

Zwischenzeitlich bin ich aber von einem Speedbike wie dem Sopur Shark weg, hin zu einem Kettwiesel oder Lepus von Hasebikes.

Unverschämt finde ich nur die Preise. Und zwar egal von welchem Hersteller. Aber was will man machen. Die Dinger sind nun ein Nischenprodukt. Da zahlt man eben oder hat Pech.


Hauskaa joulua

Gerade habe ich Serendipity auf die aktuelle Version aktualisiert. Bei der Gelegenheit wollte ich noch ein paar schöne Feiertage und ein schönes Fest wünschen.


Kaschemmentour 2010

Wenn man glaubt, man hat schon alles erlebt, kommt auf jeden Fall jemand mit etwas, dass man noch nicht erlebt hat.

So war es auch vergangenen Samstag. Ich wurde auf eine Kaschemmentour eingeladen. Was zur Hölle ist eine Kaschemmentour? Naja eigentlich ganz einfach. Man nehmen eine Stadt (vorzugsweise die in der man wohnt, bzw. welche in der Nähe ist) und mache eine Kneipentour von der versifftesten Kneipe zur nächsten. Das blüht mir nun am 25.12.10 in Bayreuth.

In diesem Sinne... Party on.
 


Ich habe diese Woche doch noch gar keinen ans Bein gepinkelt

Trotzdem hat sich heute morgen jemand auf meiner Internetseite ausgetobt. Gut 150 IP-Nummern wollten Ihren Spam auf Blog und Board abladen. Deutlich mehr als das sonstige Hintergrundrauschen. Durchgekommen ist, Gott sei dank, kein einziger Spambot. Mal sehen, ob bzw. wann es weitergeht. 


Mein NAS ist nun elitär

Endlich habe ich zumindest eine elitäre Hardware hier herumstehen. ;-)


Und die Silbermedaille geht an...

Naja eigentlich ist mir das ja herzlich egal. Aber wie ich gerade festgestellt habe, bin ich jetzt bei Google auf Platz 2, gleich hinter truecrypt.org, wenn man nach TrueCrypt FAQ sucht. Mal schauen, wie lange es dauerte truecrypt.org vom Thron zu stoßen. Vermutlich bis zum Sankt Nimmerleins Tag. ;-)


Ich habe es, ich habe es, ich habe es, ich habe es

Gestern Nachmittag hat die Übergabe meines neuen Autos endlich geklappt. Der Behindertenumbau wurde auch klasse gemacht. Nur mit dem Gas geben habe ich noch so meine Probleme. Ich bin bisher nur Autos mit Benzinmotor gefahren. Das neue Auto hat aber zum einen einen Dieselmotor und zum anderen auch mehr PS. Mal gar nicht davon zu reden, dass das DSG um Längen besser reagiert als meine alte 4 Gang Automatik. Somit bin ich etwas zügiger unterwegs als sonst. Da muss ich mich noch dringend daran gewöhnen. Am besten ganz schnell. Aber ansonsten bin ich bisher begeistert.


Ein Königreich für die Zulassung

Gerade eben könnte ich kotzen. Meterweit und flächendeckend. 

Denn aus der Übergabe meines Auto morgen Nachmittag wird nichts, da der Händler die Unterlagen noch nicht hat, die man zum Anmelden braucht. Bin echt begeistert. Mal sehen, ob es nächste Woche was wird... Denn auch das konnte mir nicht zugesichert werden. 


Wo bleibt mein Auto?

Das habe ich gerade meinen Händler gefragt, da ich langsam von meiner alten Karre die Bremsklötze erneuern müsste. Was ich eigentlich vermeiden wollte. Und was soll ich sagen? Nach der üblichen Verarschung der Marke "dauert doch noch bis nach den Werksferien", bekam ich doch glatt die Auskunft, dass das Teil gestern Nacht geliefert worden ist und soeben aufbereitet wird. Ende der Woche wird das Auto dann von Allrad Limbach übernommen und behindertengerecht umgebaut.

Morgen fahre ich mal zum Händler und erledige das Zeug mit der Zulassung. Bei der Gelegenheit schau ich mir die Kiste gleich mal an. Um es mal mit den Wort von Becks auszudrücken... Ein schöner Tag. ;-)


Abgefackelt oder nicht abgefackelt?

Diese Frage stelle ich mir gerade. Und hoffe nun seit Wochen das erste mal, dass mein neuer Leon doch noch nicht produziert wurde (was voraussichtlich diese Woche der Fall sein sollte) und er  auf keinen Fall schon in Deutschland, besser gesagt Hamburg, angekommen ist. Warum? Weil in Hamburg, vermutlich durch Brandstiftung, ein Autozug mit Autos von VW abgefackelt ist. Und bei meinem Glück waren das nicht nur Autos der Marke VW sondern Autos von Marken, die zum VW-Konzern gehören. Also auch Seat. Ich will mir eigentlich gar nicht vorstellen, dass ein Auto davon meines war. Denn sonst muss ich nochmal x Wochen auf ein neues warten. Und das Seat-Werk macht auch noch ein paar Wochen Betriebsurlaub.  Naja mal abwarten, was mein Händler am Montag dazu sagt.


Einmal quer durchs Beet

So nun mal einen (sinnlosen) Sammelbeitrag. Man muss ja nicht für jeden Mist einen eigenen Beitrag schreiben.

Vor ein paar Tagen habe ich bei Heise (wenn ich mich recht erinnere) eine Überschrift gelesen, welche sinngemäß aussagt, dass sicherheitsbewusste Nutzer mit dem Absprung von Facebook liebäugeln. Ähm das passt doch nicht wirklich zusammen. Wer wirklich sicherheitsbewusst ist, erstellt sich nie im Leben auf solchen Plattformen ein Konto. Zumindest keines mit richtigen Daten.

Schnipp.

Ich habe mir ein kleines NAS bestellt, da mir die Sicherung per USB-Platten auf den Senkel geht.

Schnapp.

Die News bei Gulli erreichen zu Teil einen neuen Höchststand. Aber nicht im positiven Sinne. Teilweise komme ich mir vor, wie wenn ich die BILD lesen würde.

Schnipp.

Ich lesen mal wieder "Just for fun" von Linus Torvalds. Das Buch sollte man zumindest einmal gelesen haben. Auch wenn man mit Linux gar nichts anfangen kann. Es dreht sich ja auch nicht nur um Linux.

Schnie schnah schnappi... Ich sollte jetzt lieber aufhören. Was ich jetzt auch mache.


Auf auf und davon. Mal wieder.

Bevor ich es vergesse. Ab Mittwoch bis einschließlich Freitag könnt ihr mich alle. Und zwar nicht erreichen. Außer ihr kennt meine Mobilnummer. Ich fahre mal wieder nach Hannover zu einer Schulung der HIS. Schätzungsweise die letzte für dieses Jahr. 


Shit happens

Die Anschaffung eines Neuwagens ging bisher ja recht gut über die Bühne. Bisher... Denn Seat ist nun auf die super Idee gekommen die Lackierung Lumina Orange nicht mehr anzubieten. Ich könnte kotzen. Nun wird es eben Nimbus Grau. Das ist zwar ein Unterschied wie Tag und Nacht, aber mit den restlichen Farben kann ich mich irgendwie nicht anfreunden. Außer mit Boal Metallic. Was es aber nur für den Ibiza gibt. Oder zumindest nich für den Leon. Habe ich schon erwähnt, dass ich kotzen könne? Äh, ja habe ich.

Jetzt kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Außer dass aus den 6-8 Wochen Monate werden und ich ein Montagsauto geliefert bekomme. Aber ich sollte lieber ruhig sein. Murphy könnte zuhören...

Ich geh jetzt erst mal... Nein nicht kotzen. Sondern die aktuelle Version von Serendipity installieren. Das sollte zumindest ohne Probleme klappen.


Nu isser bestellt

Vor ein paar Stunden habe ich unterschrieben. Nämlich den Kaufvertrag für einen Seat Leon Style 1.6 TDI CR DSG 77kW in Lumina Orange mit Bi-Xenon-Licht (inkl. Kurvenlicht, dynamischer Leuchtweitenregulierung und Tagfahrlicht); dem Winterpaket und dem Technologie-Paket und einen Satz Winterreifen mit Stahlfelgen. Ich hätte zwar auch Alufelgen bekommen, aber im Winter fahre ich dann doch lieber Stahl. Da kann ich mir sicher sein, dass sie es überleben. Nun muss ich warten. Sechs bis acht Wochen soll es dauern. Mal schauen. Am Montag bekomme ich die Produktionswoche mitgeteilt. Wehe wenn das länger dauert...


Ein schöner Tag *sing* *gröhl*

Eigentlich bin ich morgens ja alles andere als umgänglich. Aber heute hatte ich endlich mal einen guten Morgen. Denn im Briefkasten lag der ersehnte Bescheid für die die Kraftfahrzeughilfe. Das Warten hat sich gelohnt. Die Umrüstkosten für den Behindertenumbau werden komplett übernommen und auch für das Fahrzeug an sich gibt es einen stolzen Betrag. Somit steht der Anschaffung eines Seat Leons nichts mehr im Wege. Hoffentlich sind die Lieferzeiten so kurz wie vorausgesagt (6-7 Wochen). Wäre schon, denn dann könnte Allrad-Limbach die Kiste noch vor dem Sommerbeginn umbauen.


Augenschonende Alternative zu WinDirStat

Ab und zu kommt es vor, dass mich jemand kontaktiert und mich um Hilfe bittet, weil seine bzw. ihre Platte vollgelaufen ist. Oder es passiert mir selber. Da ich in solch einem Fall bei den heutigen Festplattengrößen nicht jedes Verzeichnis per Hand durchsuchen will oder kann, verwende ich in der Regel unter Windows WinDirStat. Leider ist die grafische Anzeige dort leicht unerträglich. Hässlich wie die Nacht wollte ich nicht schreiben. Ups...

In Donsalvas Blog bin ich auf SpaceSniffer aufmerksam geworden. Damit wird die Belegung des gescannten Datenträgers ebenfalls grafisch angezeigt, allerdings wesentlich augenschonender. Innerhalb dieser Anzeige kann man zudem auch navigieren und Dateien/Verzeichnisse direkt löschen. Portabel ist das Programm auch noch. Ich denke mal, es wird kurz oder lang WinDirStat bei mir ablösen. Einen kleinen Nachteil hat das Programm aber. Es hat keine Baumansicht. Diese konnte man mit WinDirStat anzeigen lassen. Vielleicht stelle ich mal einen Feature-Request an den Programmierer.


Arbeitsspeicher optimieren

Heute bin ich durch Zufall mal wieder auf einen "Ram-Optimierer" gestoßen.

Ich frage mich echt, was dieser Blödsinn bei aktuellen Windowsversionen soll (und selbst bei älteren Versionen hege ich meine Zweifel). Was bringt ungenutzter Arbeitsspeicher? Richtig gar nichts. Ungenützter Speicher ist sinnloser Speicher. Was andere Betriebssystem schon vor Jahren erkannt haben, hat nun auch Microsoft gemerkt und z. B. mit Superfetch umgesetzt. Damit wird grob gesagt der Arbeitsspeicher mit häufig benötigten Inhalten von der Festplatte gefüllt, da diese in der Regel nun mal langsamer sind. Somit starten häufig verwendete Programme zum Beispiel schneller. Sollte nun ein anderes Programm Arbeitsspeicher benötigen, gibt Superfetch diesen auch wieder frei. Wozu also ein Programm wie RamRush verwenden? Die Auslastung des Arbeitsspeichers kann man sich auch im Taskmanager von Windows anzeigen lassen. Und diese "Optimierung" um auf einmal wieder leeren Arbeitsspeicher zu bekommen, der vor sich hin tümpelt ist doch auch sinnlos. XP ist doch ein gutes (naja eher schlechtes) Beispiel. Der RAM halb leer, aber geswappt wurde trotzdem. Natürlich auf die langsamere Festplatte. Das macht das System ja nicht gerade schneller.

Naja ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Benutzer endlich mal erkennen, wie sinnlos solche "Optimierungsprogramme" in der Regel sind. Denn nur dann werden die Hersteller aufhören, solche Programme zu entwickeln. Ich fürchte aber, dass wird so schnell nicht passieren. Das sieht man ja bei den diversen (Un-)Sicherheitsprogrammen wie einer Personal Firewall. Aber das ist ein anderes Thema.


The Person you`ve called is temporarily not available

Ab morgen bin ich mal wieder weg. Ich fahre morgen früh wieder nach Hannover zu einer Schulung der HIS. 

Wer mich also von Montag bis Mittwoch Abend etwas von mir will, hat Pech gehabt. Höchstens er kennt die Nummer meines Mobiltelefons oder die des Hotels. Alle anderen müssen sich gedulden.

Die Zugfahrt kotzt mich zwar jetzt schon an, dafür wird der Kursinhalt bestimmt interessant. QIS/LSF Portal Konfiguration steht diesmal auf dem Plan.

Ich wünsch euch was. Und mir erst.


FreeOTFE - TrueCrypt-Alternative ohne Administratorrechte

Bisher habe ich schützenswerte Dateien auf meinen USB-Sticks immer mit TrueCrypt verschlüsselt. Wer hätte das gedacht. ;-)

Leider kommt es immer öfters vor, dass ich an Rechnern arbeite, bei denen TrueCrypt nicht installiert ist und ich mir auch nicht mal eben Administratorrechte verschaffen kann. Deswegen habe ich mir mal Alternativen zur portablen Version von TrueCrypt angesehen, mit denen man zumindest Lesezugriff auf seine verschlüsselten Daten bekommt, ohne dass das Programm installiert sein muss oder man über Administratorrechte verfügen muss. Die Auswahl war nicht gerade berauschend. Quasi nicht vorhanden trifft es eigentlich besser. Zumindest wenn man einigermaßen sicher sein will.

Schlussendlich bin ich dann bei FreeOTFE gelandet. Damit erstellte Container können unter Windows als auch Linux verwendet werden. Schon mal ein Pluspunkt für mich. Und es gibt einen sogenannten FreeOTFE Explorer. Damit kann man unter Windows auch ohne Administratorrechte auf den Containerinhalt zugreifen. Bis TrueCrypt 4.2 (wenn ich mich jetzt nicht irre) gab es so etwas auch für TrueCrypt. Dieser TrueCrypt-Explorer basierte laut meinen Informationen sogar auf dem FreeOTFE Explorer. Da ich das "Administratorproblem" eigentlich nur mit Windowsbüchsen habe, passt das auch wie die Faust aufs Auge.

Für die paranoide Fraktion lassen sich übrigens auch sogenannte hidden Volumes, wie man sie von TrueCrypt her kennt, erstellen. Meiner Meinung nach ist das zwar absoluter Blödsinn, aber hinter mir ist ja auch nicht die CIA, das FBI und die Freimaurer her.

Neben der normalen Version, mit welcher man das Programm bzw. den Explorer fest installieren kann, werden auch noch normale portable und U3 Versionen zum Download angeboten.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wer für seinen externen Medien eine TrueCrypt-Alternative sucht, welche ohne Administratorrechte auskommt, sollte sich FreeOTFE einmal ansehen. Diese Lösung ist immer noch besser als verschlüsselte 7zip-Archive.

So wie es aussieht, ist der Vertrag der offiziellen Internetseite von FreeOTFE nicht erneuert worden und somit hat sich jemand anderes die Domain unter den Nagel gerissen. Da die Entwicklerin von FreeOTFE auch nicht mehr über die mir bekannten E-Mail-Adressen erreichbar ist, gehe ich davon aus, dass die Entwicklung des Programms nun endgültig tot ist. Die letzte Version findet man allerdings noch unter http://sourceforge.net/projects/freeotfe.mirror/files/.

Appell an die Abmahner zu Menschlichkeit und Fairplay

Bisher ist der Tag eigentlich recht langweilig und humorlos verlaufen. Bis ich auf diese Aktion gestoßen bin.

Mein erster Gedanke dazu war, netter Aprilscherz. Mein zweiter, hmm heute ist aber der 04. April. Also gehe ich mal davon aus, dass es wirklich ernst gemeint ist. Meinen dritten werde ich an dieser Stelle für mich behalten. Sonst ist hier wieder der Teufel los.

Jetzt sitze ich hier und überlege mir wie die Empfänger dieses Appells reagieren. Egal wie ich es drehe und wende, es kommt immer "gesehen, gelacht F8" dabei heraus. Gut, viele Anwälte verdienen sich mit Abmahnungen inzwischen eine goldene Nase. Und meiner Meinung nach sind viele Abmahnungen mehr als grenzwertig. Aber was bringt es solch einen Appell an Abmahnanwälte zu verschicken? Die werden sicherlich nicht mal ansatzweise darüber nachdenken deswegen ihre Gelddruckmaschine zu verschrotten. Zumal das Recht oft mehr auf Ihrer Seite ist, als beim bösen bösen Raubkopierer. Warum sollte man auch mit jemanden der bewusst Mist baut, und das trifft bei Urheberrechtsverletzungen nun mal zu, Mitleid haben? Übertrieben gesagt haben Raubkopierer doch auch kein Mitleid und kaufen sich den Rotz, den viele Unternehmen auf den Markt werfen, nicht.

So lange sich rechtlich nichts ändert, wird es auch weiterhin überzogene Abmahnungen geben. Und selbst wenn sich rechtlich etwas ändert, werden diejenigen, die es darauf anlegen, ein Schlupfloch finden. Ein Appell wie dieser wird aber so oder so nichts bringen. Das sieht man ja bei den Appellen an die Banken oder an die Mineralölunternehmen. Don Quijote lässt herzlich grüßen.

Dennoch wünsche ich den, an der Aktion, Beteiligten gutes Gelingen. Vielleicht irre ich mich ja. Vielleicht ist das ganze ja kein Kampf gegen Windmühlen. Aber das ich Realist mit jahrelanger Erfahrung bin, würde mich das wundern.

In diesem Sinne... Glück auf.


Was passiert, wenn man mal eben etwas auf die Schnelle macht?

Es geht schief.

So auch das Update auf SMF 2 RC 3. Das wollte ich auch mal so eben machen, weil ich ja eigentlich keine Zeit habe. Fehler. Für so etwas sollte man sich Zeit nehmen. Die Bestrafung habe ich dann sofort erhalten. Fast alle Modifikationen haben den Dienst verweigert. Und das Theme hat auf einmal wie Kraut und Rüben ausgesehen. Die Modifikationen habe ich wieder in den Griff bekommen und das Board ist wieder für Dritte erreichbar. Das Theme verdränge ich jetzt einfach mal bis der Entwickler es an RC 3 angepasst hat oder ich viel Zeit habe. Es zählt ja sowieso der Inhalt...


Ich bin wieder da...

Hannover hat mich vorerst wieder vom Hals.

Die Zugfahrt war, wie erwartet, die Hölle auf Erden.

Das Hotel war eigentlich ganz gut. Das Frühstück reichhaltig (x Sorgen Wurst, Käse, Marmelade usw.) und etwas außergewöhnlich. So wurden Rühreier und Spiegeleier auf Wunsch frisch zubereitet. Und auch die Wurst wurde frisch aufgeschnitten. Die Zimmer waren zudem sehr sauber.

Das Viertel, in dem sowohl Hotel als auch Schulungsort liegt, war irgendwie komisch. Tagsüber eigentlich ganz normal, mit vielen Nationalitäten. Nach 19 Uhr jedoch hatte es allerdings den Charme eines Rotlicht- und Glückspielviertels mit allem drum und dran. Ich fand es aber irgendwie lustig. Auch wenn ich weder das eine noch das andere in Anspruch genommen habe.

Die Schulung an sich war nicht schlecht, ich hatte mir aber bereits 90 % des Schulungsinhaltes selbst angeeignet (hatte ich eigentlich schon befürchtet). Die restlichen 10% sind allerdings sehr nützlich. Lediglich die Rechner haben des öfteren nicht mitgespielt. Auch zum Leidwesen der beiden Dozenten. Naja shit happens. Ich hoffe mal im April wird es besser laufen. Und der Kursinhalt wird dann definitiv etwas neues für mich darstellen.

In diesem Sinne. Home sweet home.

Edit: Ach ja... Und schweinekalt war es. Die sollten dort oben mal langsam die Heizung anmachen. Das ist ja dort noch kälter als bei uns. Das gibt Punkteabzug im Service. ;-)


Auf auf und davon

Morgen ist es soweit. Ich fahre bis einschließlich Mittwoch nach Hannover um dort an einem Seminar der HIS teilzunehmen. Bisher habe ich mir den Umgang mit dem Programm LSF ja autodidaktisch beigebracht. Bin echt gespannt, wie gut ich mich bisher selbst geschult habe. :D

Wenn ich an die Zugfahrt denke, wird mir allerdings anders. 4 Stunden und 16 Minuten werde ich unterwegs sein. Für mich fast schon die Hölle auf Erden. Aber was macht man nicht alles, um sich Wissen anzueignen.

Dann werde ich jetzt mal zu Ende packen, noch etwas lesen und mich dann aufs Ohr hauen. Wird schon nicht weh tun.


Einen schönen Gruß ins Rheinland

Und der geht direkt an "meine" Zuckerschnute. :D

Da du ja laut deiner E-mail meinen Blog gelesen hast, und es hoffentlich auch weiterhin machen wirst, ist dieser Eintrag ganz alleine nur für dich.


Ich und die Autohäuser

Es ist eigentlich erstaunlich, wie viele Autohäuser es in "meiner" Kleinstadt gibt. Es waren auf jeden Fall genug um sich den ganzen Dienstag und den halben Mittwoch in selbigen herumzutreiben, Autos anzusehen und sich Angebote erstellen zu lassen. Ganz ehrlich? Ich kann keine Autohäuser, Autohändler und auch keine Autos mehr sehen.

Tja nun sitze ich hier mit einem Haufen Prospekte und den Angeboten. Leider muss ich feststellen, dass heute ein relativ kleiner Wagen in etwa das gleiche kostet wie vor fast 12 Jahren. Nur die Währung hat sich geändert. So steht dort nicht mehr DM sondern €.

Nachdem ich nun einige Angebote ausgesiebt habe (wie den Mazda 3, welcher mir definitiv keine 27000 Euro wert ist), sind im Moment "nur" noch vier Autos übrig geblieben. Der Citroen C4, der neue Citroen C3, der Peugeot 308 und mein absoluter Liebling im Moment, der Citroen DS3. Alle sind sogar bezahlbar. Sprich unterhalb der 20000 Euro. Beim Verbrauch hoffe ich immer noch, dass es sich um einen Druckfehler handelt. Bei vier Prospekten von zwei Herstellern ist das aber recht unwahrscheinlich. So haben eigentlich alle einen Verbrauch innerorts von mehr als 8 oder sogar 9 Litern.

Der 1er BMW hingegen kommt laut Werksangaben mit 7,x Litern aus. Gut Werksangaben darf man nicht für bare Münze nehmen, sondern lieber noch 1-2 Liter aufschlagen. Aber selbst dann wäre ich noch knapp unterhalb der 9 Liter Werksangabe bei den Franzmännern, welchen man ja auch nicht vertrauen kann. Also den Werksangaben ;-). Das hat nur einen kleinen Haken. Einen der ca. 5000 Euro wert ist. Denn soviel kostet der BMW mehr... Nun stehe ich da und frage mich, was ich tun soll.

Ein Auto kaufen, dass zwar im Verbrauch einigermaßen human ist, aber das ich sehr lange abbezahlen muss oder ein Auto, dass ich relativ schnell abbezahlen kann, dafür aber im Verbrauch alles andere als "politisch korrekt" ist. Wobei es ja noch ganz andere Schluckspechte gibt. Wie denn Ghost einer gewissen Nobelmarke. Rechnet man mal grob den Mehrverbrauch aus, kommt man auf ca. 3,5 Euro pro 100 KM. Das macht dann im Jahr 350 Euro bei einer Laufleistung von 10000 KM (mehr wird es bei mir sicherlich nicht werden). Somit könnte ich also mit den 5000 Euro, die ich mir bei der Anschaffung sparen könne, über 14 Jahre den Differenzbetrag beim Tanken ausgleichen. Zumindest wenn der Preis stabil bleiben würde.

Und bevor jetzt jemand die Frage stellt... Ja in erster Linie geht es mir um den Verbrauch, sprich meinen Geldbeutel. Die Umwelt ist da leider etwas nebensächlich. Ein Hybrid ist ja auch nicht gerade umweltfreundlich. Alleine die Produktion der Akkus muss alles andere als grün sein.

Ich glaube ich werfe mal eine Münze. Kopf für den niedrigen Verbrauch, Zahl für den niedrigen Anschaffungspreis.


Die spinnen, die Römer

Wegen meiner Behinderung benötige ich einen speziellen Umbau für mein Auto. Dieser hat nun ca. 11 Jahre seinen Dienst verrichtet. Nun macht das Steuergerät für Fernlicht und Blinker Probleme. Also nichts wie hin zur Werkstatt meines Vertrauens und dort den Meister gebeten bei der Firma, die auch mein Auto umgebaut hat, zu fragen, was ein Ersatzgerät kosten würde.

Zwei Wochen sind nun vergangen und ich hatte endlich mal die Zeit, bei "meiner" Werkstatt vorbei zu fahren. Nach einem Gespräch mit dem Werkstattmeister habe ich eigentlich nur noch eines gedacht. Die spinnen, die Römer. Und damit meine ich nicht die Werkstatt sondern die Firma, die solche Umbauten vertreibt. Eine Kabelversion gibt es schon mal nicht mehr. Gut Funk würde mich jetzt auch nicht stören. Aber die wollen sage und schreibe 2100 Euro für das Steuergerät mit dem man Blinker und Fernlicht bedienen kann und 3000 Euro wenn man zusätzlich noch die Scheibenwischer steuern will. Sagt mal, geht's noch? Ich sehe es ja ein, dass so etwas nicht für 100 Euro zu haben ist. Aber 2100 oder gar 3000 Euro ist schon arg.

Also bleibt mir wohl nichts anderes übrig als mit "meiner" Werkstatt eine Notlösung zu finden, welche noch ein paar Monate durchhält und mir dann ein neues Auto zu kaufen. Denn mehrere tausend Euro werde ich sicherlich nicht in ein 11 Jahre altes Auto versenken, dass im Winter immer mehr Probleme macht.

Nur stellt sich dann die Frage, wo lasse ich das neue Auto umbauen? Und da haben wir das Problem. Es gibt in Deutschland nicht viele Unternehmen die so etwas machen. Und die haben alle Apothekerpreise. Tja für solche Nischenprodukte wie behindertengerechte Umbauten für Pkw kann man eben kräftig zulangen. Im Amiland wäre das kein Problem. Da bekommt man noch vernünftige Umbauten zu einem vernünftigen Preis, da dort die Konkurrenz stärker ist. Aber diese Umbauten sollte man lieber nicht in Autos einbauen, die in Deutschland fahren. Die sind in der Regel nämlich nicht zugelassen. Super.

Ich könnte gerade kotzen. Von daher... Gehabt euch wohl.


Werde ich zum LaTeX-Fetischist?

Na wer bei dem Titel gerade an Gummipuppen, hautenge Kleidung und schlüpfrige Themen gedacht? Tja dumm gelaufen. Das meine ich nämlich nicht.

Die Rede ist von LaTeX, welches ich demnächst wahrscheinlich für ein Benutzerhandbuch einsetzen werde. Um Erfahrungen zu sammeln, werde ich mich deshalb an den Howtos und Co. auf meinem Board vergreifen und diese mit LaTeX in ein optisch ansprechendes Format bringen und dann als PDF-Datei anbieten.

Apropos Board... Das Upgrade hat besser geklappt als gedacht. Lediglich das alte Theme hat mich zum Wahnsinn getrieben (und wurde deshalb erst mal gegen ein neues ausgetauscht). Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die unterm Strich dann doch lange gedauert haben, war es kein Problem. Die Anzahl der Modifikationen konnte auch verringert werden, da viele Funktionen nun von Haus aus im SMF enthalten sind.


Upgrade der Boardversion

Gerade eben habe mit den Vorbereitungen für das Upgrade des SMF auf Version 2.0 RC 2 begonnen.

Deshalb wird vorübergehend http://www.operation-tunnelbau.de nicht, wie gewohnt auf das Board, sondern auf den Blog hier verweisen.

Sobald die Umstellung soweit ist, dass man das Board wieder benutzen kann, werde ich das wieder ändern.


Und es hat Zoom gemacht

Zumindest bei drei USB-Anschlüssen an meinem Motherboard. Ganz toll. Ich habe ja so wenig Geräte, die per USB angeschlossen werden...

Ein Blick auf das Motherboard hat auch nichts gutes verheißen. Aufgeblähte Elkos. Das war es dann wohl. Das war wohl der dezente Hinweis meines Rechners, dass er mal wieder eine Frischzellenkur benötigt. Was meiner Meinung aber absoluter Blödsinn ist. Mein C2D 6300 hat bisher noch alles geschluckt, was ich gemacht habe. Vom Kernel kompilieren bis hin zum Zocken aktueller Spiele. Aber auf Risiko spielen war mir dann doch zu blöd. Also habe ich Deutschland wieder ein Stück aus der Wirtschaftskrise geholfen indem ich die Wirtschaft angekurbelt habe. Herausgekommen ist schließlich eine Intel Core i5-750 CPU, ein Gigabyte GA-P55-UD3 Motherboard, ein Scythe Mugen 2 Rev. B und zwei G.Skill DIMM 4 GB DDR3-1333 Kits (F3-10666CL7D-4GBRH). Mal sehen, ob die alten Teile so lange durchhalten bis die neuen geliefert werden.

Na wenigstens hat heute die Eröffnung des neuen Kontos bei der Hypovereinsbank ohne Probleme geklappt. Hat dank der x Formulare zwar lange gedauert aber dafür habe ich jetzt fast mein Traumkonto. Lediglich die 25 Euro, welche ich jeden Monat auf ein Sparbuch überweisen muss und dass ich die Kontoauszüge (nicht die Umsätze) nicht über mein Onlinebankingprogramm abrufen kann nerven etwas. Naja das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Immerhin lässt sich letzteres über das Onlinebanking über den Browser per PDF abrufen. Das ist zwar nur ein Kompromiss aber einer mit dem ich leben kann.

Da fällt mir ein ich mir muss mir noch einen SECCOS-Chipkartenrohling bestellen. Was ich jetzt auch gleich machen werde.

So erledigt.


Der Urlaub ist zu Ende, Der Server ist wieder erreichbar und morgen wechsle ich die Bank

Heute war mein letzter Urlaubstag und somit sind alle Urlaubstage von 2009 verbraten. Morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens.

Dafür funktioniert der Blog und das Forum wieder einwandfrei. Gefühlt schneller als vorher. Irgendwie gab es auf Seiten meines Anbieters wohl gehörige Serverprobleme, deren Lösung länger gedauert hat als in der Email geschätzt. Oder der Server hat sich noch einmal verabschiedet. Naja shit happens und ich bin immer noch innerhalb der "99,6 % Verfügbarkeit im Jahresmittel". Hört sich doch eigentlich sehr gut an. Rechnet man das allerdings mal aus, kommt man (sofern ich nicht zu blöd zum rechnen bin) auf knappe 1,5 Tage an denen meine Seite nicht erreichbar sein darf. Mal sehen wie es weitergeht. Ich bin da allerdings guter Dinge. Ausrutscher passieren. Und für manche Ausfälle kann man ja nun wirklich nichts.

Morgen leite ich dann noch den Umzug von der VR-Bank zur Hypovereinsbank ein. Das wird bestimmt lustig. Also für mich, nicht für die VR-Bank.


Da bin ich wieder

So schnell kann es gehen. Kaum weg, bin ich schon wieder da. Es war diesmal eigentlich eine schöne Party. Leider war meine Schwägerin die einzige und letzte Möglichkeit um heim zu kommen. 15-20 Kilometer Fußweg waren wir dann doch zu viel. Naja so habe ich morgen wenigstens keinen Kater. Oder zumindest nur einen kleinen.


Ich bin dann mal bis nächstes Jahr weg

Die Silvesterparty ruft. Und ich folge dem Ruf. Mal sehen wie der morgige Tag wird. Wenn ich Glück habe wie letztes Jahr. Da war der Kater bereits bei seiner Familie als ich aufgewacht bin.

So nun gehabt euch wohl und einen "guten Rutsch" ins neue Jahr. Sprengt euch nicht in die Luft. In diesem Sinne. Party on Wayne. Party on Garth.


Dropbox vernünftig mit einem TrueCrypt-Container verwenden

Dropbox ist ja eigentlich eine schöne Sache, um von unterschiedlichen Lokalitäten (nein damit sind keine Kneipen gemeint) auf diverse Daten zuzugreifen. Oder um einfach gewisse Daten außerhalb des Rechners zu sichern. Da aber die Verschlüsselung auf der Seite des Anbieters läuft, bin ich mit solchen Diensten immer sehr vorsichtig. Man kann auch sagen leicht paranoid. Der Einsatz eines TrueCrypt-Containers wäre zwar kein Problem, aber oft wird dann bei einer Aktualisierung immer die gesamte Datei neu hochgeladen und nicht nur die Änderungen. Das kann bei einer geringen Uploadgeschwindigkeit und 2 GB schon mal etwas dauern. Laut dem Dropbox-Client sind es bei mir noch 8 Stunden (weshalb ich das ganze lieber auf morgen verschoben habe. Bin heute Abend ja nicht daheim und deswegen ist der Rechner aus).

Soeben habe ich aber die Lösung gefunden. Caschy beschreibt in seinem Blog eigentlich sehr gut, wie man das Problem bei der Aktualisierung der Containerdatei umgehen kann. Im Grunde ist es eigentlich ganz einfach. Nur muss man es halt erst einmal wissen. Aber lest selbst.

Bei der Linuxversion nennt sich der Punkt im übrigen "Preserve modification time of file containers".

Ich werde das ganze morgen mal etwas genauer testen. Zum Hochladen eines 2 GB Containers fehlt mir heute die Zeit. Und auf einen kleineren Container habe ich keine Lust.


Das war es dann

Ab sofort leiste ich nur noch unter http://www.operation-tunnelbau.de/ Hilfe zu TrueCrypt. Auf allen anderen Platformen stelle ich mein Engagement, betreffend TrueCrypt, ein. Nachdem ich heute zwei äußerst freche Emails erhalten habe, ist der Kanal voll. Das mag zwar kindisch sein, aber im Moment reicht es mir einfach. Wer nicht hören will muss fühlen. Dumm nur für die, die sich Mühe geben und sich auch normal verhalten. Aber da bei mir auf dem Board auch Gäste Beiträge erstellen können, sehe ich das im Moment nicht so schlimm. Zudem gibt es auf den meisten anderen Boards usw. ja auch noch andere, die sich mit der Materie auskennen.


Warum können manche keine vernünftigen Fragen mehr stellen?

Seit Jahren helfe ich nach besten Wissen und Gewissen Leuten, auf diversen Plattformen im Internet, bei ihren Problemen. Im Moment bin ich allerdings kurz davor damit aufzuhören. Komplett. Warum? Krass ausgedrückt weil ein Großteil es einfach nicht mehr verdient, dass man ihnen hilft. Fragen werden immer mehr einfach nur noch in einen neuen Thread "gerotzt". Hier mal ein paar Beispiele.

Rechtschreibung: Das was man teilweise liest, oder zumindest versucht, hat ja nicht mal etwas mit der deutschen Sprache (oder mit einer anderen) zu tun. Dabei bietet inzwischen fast jeder Browser eine Rechtschreibprüfung an. Aber die ist scheinbar nur etwas für Weicheier wie mich. Ein Beitrag muss ja nicht perfekt sein. Ich verschreibe mich ja auch ab und zu (trotz Rechtschreibprüfung). Aber in fast jedem Wort mindestens einen Fehler einzubauen schaffe ich beim besten Willen nicht.

Informationsgehalt: Kann man fast mit Luft in einem Vakuum vergleichen. Nicht vorhanden. Erst heute gab es wieder zwei Threads bei denen mir fast die Hutschnur hochgegangen wäre. Beim ersten gab es Probleme mit Firefox, der regelmäßig mit einer Fehlermeldung abschmiert. Welche wird natürlich nicht verraten. Wozu auch? Sie könnte ja weiterhelfen. Beim zweiten konnte ein TrueCrypt-Volumen nicht gemountet werden. Als Information gab es das erleuchtende "geht nicht". Manch andere Threads habe auch so schöne Titel wie "Hilfe" oder "Habe ein Problem". Echt super. Ich frage mich echt, wie sich solche Leute im richtigen Leben verhalten. Muss ihnen z. B. der Arzt auch jede Information aus der Nase ziehen? Oder der Mechaniker das komplette Auto zerlegen, weil sie nicht in der Lage sind das komische Geräusch zu beschreiben? Oder zumindest aus welcher Richtung es kommt?

Reaktion auf Rückfragen: Auch so ein Thema. Oft wird auf die gestellten Fragen, die man nun mal aufgrund des nicht vorhandenen Informationsgehalt, stellen muss, einfach nicht eingegangen. Oder es gibt eine Antwort, die mit der Frage eigentlich herzlich wenig zu tun hat. Oder es gibt gleich pampige Antworten. So nach dem Motto, wieso die Kristallkugel nicht funktioniert. Oder wieso es nach 2 Stunden noch keine Antwort gibt.

Wer sich nun angesprochen fühlt, sollte sich mal über folgendes im Klaren sein. Auf Boards wird in der Regel freiwillig und ohne Bezahlung geholfen. Von daher sollte man sich auch die nötige Mühe beim Erstellen seiner Frage geben. Oder wollt ihr zukünftig auch eine dahin "gerotzte" Antwort erhalten, die euch unterm Strich nicht weiterhilft? Ich denke doch nicht, oder? Also geht euch einfach mal etwas Mühe. So schwer ist das doch nicht. Als Starthilfe könnt ihr euch http://www.tty1.net/smart-questions_de.html durchlesen. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn bzw. Boardie. Wie schon gesagt, es muss ja nicht perfekt sein. Aber dahin "gerotzt" ist eben komplett für den Podex.


Spurhopper

Morgen ist es wieder soweit. Ich werde wieder x "Spurhopper" auf meinem Weg zur Arbeit bzw. nach Hause treffen.

Leute, die wegen jedem halben Meter die Spur wechseln und so verbissen um jeden halben Meter Vorsprung kämpfen. Dass sie damit in der Regel die anderen Verkehrsteilnehmer behindern und somit den Verkehrsfluss stören merken Angehörige dieser Spezies scheinbar nicht. Raumgewinn ist alles was zählt. Erst letzte Woche hätte mich eine Spurhopperin sogar fast permanent ausgebremst. Freitag Nachmittag. Endlich Feierabend. Hinein in den Berufsverkehr, welcher auch ohne solche Leute schon schlimm genug ist. Hinter mir wechselt schon zum xten mal ein rotes, kleines Auto die Spur und kämpft somit standhaft um jeden Meter Vorsprung. Genützt hat es ihr nichts. Ich bin immer noch vor ihr. Und das obwohl ich auf "meiner" Spur geblieben bin. Als mich besagtes Fahrzeug dann schließlich doch mit ca. einem halben Meter Vorsprung überholt hatte, musste wieder die Spur gewechselt werden. Denn die Fahrerin wollte an der Kreuzung, an der wir uns gerade beide befanden, rechts abbiegen. Was sie auch getan hat. Einfach mal die 30 Meter auf der rechten Spur abwarten und dann ganz normal abzubiegen war vermutlich zu viel verlangt. An diesem Tag war ich mal wieder echt froh, dass ich eine relativ gute Reaktion habe. Der Dame ging es im Nachhinein vermutlich genauso. Ihr Verhalten wird sich aber vermutlich nicht ändern.

In diesem Sinne. Ich freue mich schon auf morgen...


Ist es denn schon Weihnachten?

So liebe Kinder, seit schön ruhig, der Onkel holycore hat euch etwas zu erzählen...

Seit Jahren verwende ich als Hauptbetriebsystem Linux und als Zweitsystem Windows. Unter Windows habe ich schon vor ewigen Zeiten den Editor meiner Träume gefunden. UltraEdit. Für mich einfach die eierlegende Wollmilchsau neben Notepad++, mit der ich am besten zurecht komme. Unter Linux hingegen wechsle ich die Editoren wie andere ihre Unterwäsche. Vim, kate, jedit, und viele andere. Vom Funktionsumfang sind zwar alle mächtig, aber wirklich warm werde ich mit keinem. Kaum ist dann Windows gebootet und UltraEdit gestartet stimmt einfach alles. Der Funktionsumfang und das Gefühl. Ab und zu habe ich dann immer mal ins offizielle Forum des Herstellers geschaut, ob sich in Sachen Linuxversion etwas tut. Vor circa einem Jahr habe ich es aufgegeben und das Thema "Linuxversion von UltraEdit" so gut wie abgehakt.

Was hat das ganze nun aber mit Weihnachten zu tun? Das ist eigentlich ganz einfach erklärt. Ich habe heute, wie eigentlich jeden Tag, pro-linux.de aufgerufen. Dann hat mich fast der Schlag getroffen als ich dort die Überschrift "UltraEdit für Linux verfügbar" gelesen habe. Und laut dem Bericht soll der Funktionsumfang auch noch identisch mit dem der aktuellen Windowsversion sein. Halleluja, Jingle Bells und Stille Nacht. Es muss Weihnachten sein. Der Tag ist gerettet und das Editor-Hopping dürfte somit auch ein Ende haben.

Als ich das Ganze etwas verdaut habe, habe ich gleich mal ultraedit.com aufgerufen, um mich über die Kosten zu informieren. 49,95 $. Nicht gerade wenig. Aber lieber um ein paar Euro ärmer als mich noch weiter von Linuxeditor zu Linuxeditor zu hangeln. Aber was sehen meine entzündeten Augen? Es gibt auch ein Paket, bestehend aus der Linux- und der Windowsversion für 79.95 $. Da meine UltraEdit-Version unter Windows nun auch nicht mehr die neueste ist, hört sich das ja eigentlich nicht schlecht an. Also gut, dann eben das Bundle. Das Ganze hat nur einen Haken. Einen gewaltigen. Bezahlen kann man eigentlich nur mit Kreditkarte. Und so etwas habe ich nicht. Es muss doch auch Händler in Deutschland geben, die das Bundle verkaufen. Mehrere Versuche später bin ich genervt. Entweder wird nur die Linuxversion oder die Linuxversion mit der (kommenden) Mac-Version angeboten. Tja Mac-OS habe ich auch nicht. Also hurtig ein paar Emails an die deutschen Händler geschrieben, ob man über sie auch das gewünschte Paket bestellen kann. Auf die Antworten bin ich mal gespannt. Derweilen installiere ich mir mal die Testversion. Die läuft ja 30 Tage. Bis dahin sollte ich mehr wissen.


Microsoft EULA für (englischsprachige) Dummies

Auf Daily Cup of Tech wurde eine Übersetzung der EULA von Microsoft in normales Englisch veröffentlicht. Das ganze ist jetzt zwar nicht wirklich neu und weltbewegend, aber so ist das Ganze leichter verständlich und man sieht, was man da eigentlich so akzeptieren soll. Im Original ist das ja nun nicht wirklich leicht verständlich. "Juristenenglisch" sozusagen.