Ihr nix Deutsch – oder bin ich zu alt für Computerspiele?

Achtung, Achtung! Folgender Beitrag ist im Grund genommen sinnlos. Lesen auf eigene Gefahr. Sie wurden hiermit gewarnt!

Heute ist mir mal wieder aufgefallen, dass man die Foren der Spiele die man spielt nicht aufrufen sollte. Genau diesen Fehler habe ich heute gemacht und im offiziellen deutschsprachigen Forum von Overwatch gelesen. Was man dort lesen kann, zieht einem nun wirklich die Schuhe aus.

– Man muss sich ja nicht triggern lassen um ein schlechter Teil der Community zu sein.
– kann man auch in Ranked wieder rein joinen wenn man ein Disconnect hat?
– Ich bin getriggered
– Ich wurde mit Platin eingeranked
– Du reportest Leute weswegen?
– Usw.

Meine Fresse! Scheint echt Mode zu sein, einfach mal einzelne Wörter eines deutschen Satzes ins Englische zu „übersetzen“. Ich bin nun schon mindestens 15 Jahre im Internet unterwegs. Vermutlich sogar länger. Bisher hatte ich mich eigentlich auch für recht hart im Nehmen gehalten und ich neige eigentlich dazu Rechtschreibfehler anderer gekonnt zu ignorieren. Vor allem weil ich auch mal patze. Aber das hält doch kein Schwein aus.

Jedes mal wenn ich solche Sätze lese, muss ich an die Werbung des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. denken. Warum nur?

Bessere Broadcom-Treiber dank Cypress?

Viele werden bereits Erfahrungen mit WLAN-Adaptern von Broadcom unter Linux gemacht haben. In der Regel sind das keine guten. Böse Zungen behaupten, dass es sich hier um Blinker-Hardware handelt. Geht, geht nicht, geht, geht nicht. Und so falsch ist das nicht. Die WLAN-Karte in meinem X130 war von Broadcom. Was habe ich über die Treiber geflucht… Das könnte sich nun ändern.

Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Cypress den WiFi-Bereich von Broadcom übernimmt. Nun hat Cypress die Datasheets von Broadcom veröffentlicht. Ich bin definitiv kein Programmierer. Aber eventuell kann man mit diesen Informationen schon freie Treiber entwickeln, die zumindest besser als die aktuellen Treiber sind. Oder vielleicht legt Cypress selbst Hand an und veröffentlicht eigene Linux-Treiber bei denen man keine 10 Ave Maria beten muss, damit die Adapter zumindest halbwegs funktionieren.

Mal sehen, was daraus wird. Mehr als spekulieren kann man aktuell wohl nicht.

Howl Editor

Regelmäßig sehe ich mir auf archlinux.org die Liste der kürzlich aktualisierten Pakete an. Ab und zu stoße ich hierbei auf Programme die ich bisher noch nicht kannte. Heute habe ich den Editor Howl entdeckt.

Howl ist ein Editor der für die Benutzung mittels Tastatur ausgelegt ist und der mittels Lua bzw. Moonscript anpassbar ist. Eigentlich bin ich aktuell mit den von mir verwendeten Editoren zufrieden. Mit Howl habe ich bisher nur etwas herumgespielt und somit auch nur die Spitze des Eisbergs angekratzt. Aber ich muss sagen, ich habe mich mit Howl gleich daheim gefühlt. Was vermutlich auch daran liegt, dass viele Shortcuts etwas eingängiger sind als bei anderen Editoren.

Jemand aus dem Entwicklerteam, hat auf Youtube ein Einführungsvideo erstellt, das ganz gut zeigt, was man alles mit Howl anstellen kann.

Howl wird im aktuellen Zustand bestimmt nicht vim in den Boden stampfen, aber ich finde dass er sich nicht schlecht schlägt.

Donegal Pens – Kugelschreiber aus Irland

Vor ein paar Jahren habe ich im Fernsehen einen Bericht über zwei Brüder in Irland gesehen, die in der Garage ihrer Eltern Kugelschreiber aus verschiedenen Hölzern drechseln und verkaufen. Gefallen hätten mir die Stifte damals schon sehr. Aber die Vernunft hat damals gesiegt, da die Dinger nicht für 2,50 Euro zu haben sind.

Letzte Woche sind mir die beiden wieder in den Sinn gekommen. Und siehe da, sie bauen und verkaufen immer noch die Holzkugelschreiber. Meine Vernunft hatte dieses mal wohl Urlaub. Obwohl mir die normalen Kugelschreiber aus Plastik reichen, habe ich knapp 29 Euro (inkl. Versandkosten) investiert und mir einen Donegal Pen aus Olivenholz bestellt. Heute, nur ein paar Tage später, wurde er geliefert.

donegal1 donegal2

Entstanden sind die beiden Bilder mit der miesen Kamera meines Mobiltelefons mit Zimmerbeleuchtung. Auf Bild 1 kommt der Farbton des Holz relativ gut herüber. Auf Bild 2 habe ich mit Blitz fotografiert, damit man die Maserung besser sieht. Allerdings sieht das Holz dann sehr gelb aus. Ein Hoch auf die Kamera eines Galaxy Nexus.

Den Kauf habe ich bereits bereut. Sieht gut aus. Fühlt sich gut an. Hohe Qualität. Und man kann aktuell aus 15 unterschiedlichen Hölzern auswählen von denen mir mindestens noch 2 gefallen. Kurzum das war mein erster Stift der beiden Brüder, aber wahrscheinlich nicht mein letzter.

Spam mit zwei Zeichen bekämpfen

Seit ein paar Wochen erhalte ich alle paar Tage Spam-Kommentare bei denen der Text nur aus zwei Buchstaben besteht. Antispam Bee hat hiermit wohl (noch) Probleme, da es immer unterschiedliche Zeichen sind. IP und die Spam-Adresse sind auch immer unterschiedlich. Leider finde ich in WordPress nirgends die Möglichkeit die Mindestlänge eines Kommentars einzustellen.

Daher musste die functions.php meines Themes mal wieder herhalten.In diese habe ich folgendes hinterlegt:

add_filter( 'preprocess_comment', 'minimum_comment_length' );
function minimum_comment_length( $commentdata ) {
    $minimumCommentLength = 3;
    if ( strlen( trim( $commentdata['comment_content'] ) ) < $minimumCommentLength ){
    wp_die( 'Your comment must be at least ' . $minimumCommentLength . ' characters long.' );
    }
    return $commentdata;
}

In Zeile 3 kann man angeben, wie lange der Kommentar mindestens sein muss. In Zeile 5 kann man die Meldung angeben, die angezeigt wird, wenn der Kommentar nicht lang genug ist.

Mal schauen was passiert…