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NetworkManager auf iwd umstellen

Zum Verwalten von Netzwerkverbindungen verwenden viele Nutzer das Tool NetworkManager. Wenn es um WLAN-Verbindungen geht, kommt hierbei meist wpa_supplicant zum Einsatz. Wird die Verbindung getrennt weil der Rechner beispielsweise in den Ruhezustand versetzt wurde, dauert es relativ lange bis die Verbindung wieder aufgebaut wird.

Um den Verbindungsaufbau zu beschleunigen kann man anstelle von wpa_supplicant iwd nutzen.

Zuerst installiert man es mit der jeweiligen Paketverwaltung (in Falle von Arch Linux also mittels pacman -S iwd). Nun erweitert man die Datei /etc/NetworkManager/NetworkManager.conf um folgenden Inhalt bzw. passt die Datei entsprechend an, falls bereits ein anderes WiFi Backend definiert ist.

[device]
wifi.backend=iwd

Abschließend beendet man wpa_supplicant mittels systemctl stop wpa_supplicant.service und startet NetworkManager mit systemctl restart NetworkManager.service neu. Nun sollte iwd anstelle von wpa_supplicant verwendet werden und der Verbindungsaufbau sollte von nun an schneller erfolgen.

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Rasierseifen von Stirling

Seit Jahren rasiere ich mich ziemlich klassisch mit einem sogenannten Hobel mit echten Rasierklingen, einem Rasierpinsel und mit Rasierseifen.

Über die Jahre habe ich somit mehrere Seifen getestet, verbraucht und entsorgt. Bei einigen fand ich den Duft super. Mit anderen konnte man innerhalb kürzester Zeit den Schaum aufschlagen. Oder die Hautpflege war sehr gut. Aber alles zusammen hat mir noch keine Rasierseife geboten. Manche waren zudem echt schlimm und wanderten schnell in den Abfall.

Vor kurzem ist ging meine Vorrat an Seife von Meißner Tremonia zu Ende. Also war es Zeit für etwas neues. Relativ schnell bin ich dann auf den Hersteller Stirling gestoßen. Aktuell bietet dieser 76 verschiedene Rasierseifen mit verschiedenen Düften und mit bzw. ohne Menthol an.

Leider handelt es sich bei Stirling um einen nicht sehr großen Hersteller in den USA welcher nicht außerhalb der USA versendet. Aber in Europa gibt es zumindest einige wenige Shops die zumindest einige der vielen Seifen anbieten. Zum Beispiel https://soulobjects.de. Dort habe ich mir die Variante Pharaoh’s Dreamsicle bestellt.

Wenige Tage später wurde geliefert. Und erst dann ist mir aufgefallen, dass Stirling Rindertalg für die Seifen verwendet. Ich bin weder Vegetarier noch Veganer. Aber Rindertalg? Naja manche Kosmetikprodukte sind auch Erzeugnisse aus Erdöl enthalten. Also auf zur ersten Proberasur.

Holla die Waldfee! Mit meinem Razorock 400 Rasierpinsel war innerhalb von Sekunden ein Berg an schön cremigen Schaums aufgeschlagen. Und der Duft… Ungewöhnlich aber angenehm und erfreulicherweise nicht talgig. Und das eincremen nach der Rasur konnte ich mir auch sparen, da die Pflegeeigenschaft ebenfalls sehr gut ist.

Die Seife besteht aus folgenden Zutaten: Rindertalg, Stearinsäure, destilliertes Wasser, Rizinusöl, Kaliumhydroxid, pflanzliches Glyzerin, ätherisches Öl, Mandelöl, Sheabutter, Kokosnuss-Milch, Lanolin, Natriumhydroxid, Parfümöl und Natriumlactat. Für mich als Laie macht das keinen allzu giftigen Eindruck.

Zwischenzeitlich habe ich einige Rasuren hinter mir. Was gibt es noch zu sagen? Stirling Rasierseife ist die erste Seife die mir wirklich in allen Belangen zusagt. Inzwischen habe ich mir daher noch die Variante Satsuma gekauft. Dieses mal bei einem Onlineshop in England. Das sollte für dieses Jahr auf jeden Fall reichen. Und vermutlich auch noch ein Stück von 2022.

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VSCode friert nach dem Starten ein

Wenn ich aktuell unter Arch Linux die OSS-Version des Editor VSCode starten will, startet diese zwar, friert sofort ein so dass man das Programm nur noch gewaltsam beenden kann. Die Lösung ist aber erfreulicherweise ziemlich einfach.

Öffnet man die Datei /usr/bin/code-oss mit einem Editor (vorzugsweise nicht VSCode ;-) ) sollte der Inhalt wie folgt aussehen.

ELECTRON_RUN_AS_NODE=1 exec electron11 /usr/lib/code/out/cli.js /usr/lib/code/code.js "$@"

Alles was man machen muss ist electron11 auf electron zu ändern. Danach sollte VSCode wieder normal starten.

Vermutlich handelt es sich hierbei um einen Bug seitens Arch Linux. VSCode benötigt als Abhängigkeit das Paket electron (aktuell Version 12). Mit diesem wird die Datei /usr/bin/electron installiert. Im Paket code wurde allerdings letzten Monat /usr/bin/electron auf /usr/bin/electron11 geändert (https://github.com/archlinux/svntogit-community/commit/412cf018280fd9b9f612eb84075354b9fe555af8). Vermutlich weil VSCode zu der Zeit noch von Version 11 von electron abhängig war. Und nach dem Update auf Version 12 wurde vermutlich vergessen es entsprechend anzupassen. Aber das ist nur eine Vermutung. Eventuell betrifft das Problem auch andere Distributionen (und ggf. auch die normale Version von VSCode)

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WLAN-USB-Stick Cudy WU1300S unter Linux

Kürzlich habe ich einen günstigen und kompakten WLAN-USB-Stick benötigt. Spontan habe ich mir den WU1300S der Firma Cudy gekauft.

Laut den technischen Daten erreicht der Stick bis zu 400 Mbit in einem 2,4 GHz WLAN und 867 Mbit in einem 5 Ghz WLAN. Die Abmessungen betragen 37,5 x 17 x 8,5 Millimeter. Verbaut ist der rtl88x2bu Chipsatz von Realtek. Neben Windows und MacOS wird offiziell auch Linux unterstützt.

Nach dem Einstecken des Sticks in einen USB-Port wurde der Stick allerdings unter Arch Linux nicht gefunden. Es ist somit kein WLAN-USB-Stick der “out of the box” funktioniert.

Um ihn nutzen zu können, muss man den Treiber der hier angeboten wird, installieren. Wer Arch Linux nutzt, findet im AUR ein entsprechendes Rezept, das DKMS nutzt.

Damit funktioniert der Stick zufriedenstellend. Zumindest auf den ersten Blick. Denn nachdem der betreffende Rechner in den Energiesparmodus (suspend) versetzt und dann wieder aufgeweckt wird, wird die Netzwerkverbindung nicht mehr neu aufgebaut. Die Lösung ist allerdings recht einfach. In die Datei /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf trägt man einfach ap_scan=1 ein. Die Dokumentation hierfür lautet wie folgt.

wpa_supplicant initiates scanning and AP selection; if no APs matching to the currently enabled networks are found, a new network (IBSS or AP mode operation) may be initialized (if configured) (default)

Von nun an funktioniert die WLAN-Verbindung problemlos. Positiv anzumerken ist auch, dass der Stick überhaupt nicht warm wird. Dafür das ich bis vor einigen Tagen die Firma Cudy, die übrigens aus China kommt, nicht kannte, kann ich den Stick unterm Strich empfehlen. Vor allem weil er beispielsweise mit aktuell 12,90 Euro nur einen Bruchteil des von mir bereits vorgestellten WLAN-USB-Sticks AC 860 von AVM kostet.

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Googles FLoC auf fryboyter.de blockiert

Wenn es um das Tracking bei Werbung geht, kommen oft Third-Party-Cookies zum Einsatz. Was viele Nutzer nicht so gut finden. Daher hat sich Google überlegt diese abzuschaffen und hat sich als Alternative FloC (Federated Learning of Cohorts) ausgedacht.

Wie zu erwarten kommt es nicht gut an. Die EFF bezeichnet es als “schreckliche Idee”. Den Entwicklern des Browsers Vivaldi ist es ein “FloC off!” wert. Die Betreiber der Suchmaschine DuckDuckGo finden es auch nicht gut. Genauso wie die Leute die den Browser Brave entwickeln. Und vermutlich halten viele andere FloC für eine scheiß Idee.

Mir geht es genauso, zumal der Mist auch noch opt-out ist. Dies gilt auch für Webseitenbetreiber. Damit man nicht mitmacht, kann man den Header seiner Internetseite ändern so das bei jedem HTTP-REPLY Permissions-Policy „interest-cohort=()“ mitgegeben wird.

Wer seine Seite bei Uberspace.de hostet, hat es einfach. Hierfür genügt einfach sich bei SSH einzuloggen und den Befehl uberspace web header set / Permissions-Policy “interest-cohort=()" auszuführen. Nutzer anderer durchschnittlicher Webspaces können vermutlich oft nichts unternehmen bzw. sollten beim jeweiligen Anbieter den Support kontaktieren und hoffen das dieser positiv reagiert. Wer einen eigenen Webserver betreibt, sollte sich schlau machen wie man die Konfiguration seines Webservers entsprechend anpasst.

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