Fryboyter

Mehrere Befehle mit einem Shortcut unter VS Code ausführen

Wenn ich einen Artikel erstelle, in dem ich ein oder mehrere Code-Beispiele zeige, wandle ich erst einmal diverse Zeichen des Codes in Entitäten um, sodass der Browser nicht versucht den Code auszuführen. Dies hat sonst oft ungewollte Nebenwirkungen. Somit wird das Zeichen < beispielsweise in &lt; umgewandelt. Danach packe ich den Code in einen pre und einen code Tag der für das Hervorheben des Codes zuständig ist. Dies sieht dann beispielsweise wie folgt aus.

<pre class="line-numbers language-bash" style="white-space:pre-wrap;">
<code class="language-bash">#!/bin/bash

if [ $# -eq 0 ]
  then
    echo &quot;Usage: $0 &lt;user_name&gt; &quot;
    exit;
fi

USER=$1

for repo in $(curl -s https://api.github.com/users/&quot;$USER&quot;/repos?per_page=1000 |grep git_url |awk &apos;{print $2}&apos;| sed &apos;s/&quot;\(.*\)&quot;,/\1/&apos;);do
git clone &quot;$repo&quot;;
done;</code>
</pre>

Hierfür nutze ich jeweils einen extra Shortcut der dies automatisiert. Für das Umwandeln der Zeichen wäre es dieser Shortcut.

{
    "key": "shift+f3",
    "command": "extension.htmlEntities"
}

Mittels Shift + F3 wird die Erweiterung html-entities ausgeführt. Und genau das vergesse ich ab und zu.

Nützlich wäre daher ein Shortcut der automatisch beide Aktionen durchführt. Das unterstützt VS Code aber leider aktuell nicht. Da ich derzeit keinen anderen Editor nutzen möchte, habe ich mir die Erweiterung multi-command installiert. Damit ist es möglich mehrere Befehle nacheinander auszuführen. Herausgekommen ist schlussendlich folgender Shortcut.

{
    "key":"shift+f5",
    "command":"extension.multiCommand.execute",
    "args":{
        "sequence":[
            "extension.htmlEntities",
            {
                "command":"editor.action.insertSnippet",
                "args":{
                    "name":"wrap_highlight"
                }
            }
        ]
    }
}

Der Shortcut Shift + F5 ruft die Erweiterung multi-command auf welche als Erstes die Erweiterung html-entities und danach das Snippet wrap_highlight ausführt. Letzteres hebt in meinem Fall den Code entsprechend hervor. Zukünftig werde ich also nicht mehr vergessen, Code-Beispiele vor der Veröffentlichung eines Artikels umzuwandeln.

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Pi-hole - Interface eth0 does not currently exist

Seit einiger Zeit erhält man als Nutzer von Pi-hole unter Umständen die Fehlermeldung interface eth0 does not currently exist in der grafischen Oberfläche.

Der Grund hierfür ist in der Regel, dass Pi-hole schneller startet als die Netzwerkverbindung aufgebaut wird. Auf die Funktion hat dies keinen Einfluss, auch noch später getestet wird, ob eine Netzwerkverbindung vorhanden ist. Irgendwie nervt es aber trotzdem, da diese Meldung anhand eines hüpfenden Symbols anagezeigt wird. Löscht man die Meldung, verschwindet es zwar, aber nach einem Neustart des Raspberry Pi geht es wieder von vorne los.

Die Lösung diese (kosmetischen) Problems ist ziemlich einfach. Man trägt einfach am Anfang der Datei /etc/pihole/pihole-FTL.conf DELAY_STARTUP=5 ein. Damit wird der Start um 5 Sekunden verzögert, sodass zwischenzeitlich die Netzwerkverbindung aufgebaut werden kann.

Je nach Konfiguration und verwendeten Raspberry Pi kann man eventuell einen niedrigeren Wert eintragen. Mit 5 Sekunden sollte man aber immer auf der sicheren Seite sein und es dürfte zu verschmerzen sein, wenn Pi-Hole etwas später zur Verfügung steht. Zumal man in der Regel ja nicht täglich mehrere Neustarts durchführt.

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Hinweise in Artikeln unter Hugo einfügen

Kürzlich habe ich einen Artikel veröffentlicht, der sich auf einen älteren Artikel bezogen hat, der somit im Grunde nicht mehr relevant ist. Da ich diesen aber nicht löschen will, habe ich mir überlegt in diesem einen entsprechenden Hinweis einzutragen. Also für den Fall, dass jemand den Artikel von 2019 direkt aufruft.

Gelöst habe ich dies mittels eines Shortcodes, der unabhängig von den Artikeln genutzt werden kann. Im Verzeichnis des von mir verwendeten Themes habe ich im Unterverzeichnis shortcodes die Datei notice.html angelegt und folgenden Inhalt eingetragen.

<div class="shortcode-notice {{ .Get 0 }}">
    <div class="shortcode-notice-title {{ .Get 0 }}">
        {{- if len .Params | eq 2 -}}
        {{ .Get 1 }}
        {{ else }}
        {{ .Get 0 }}
        {{- end -}}
    </div>
    <div class="notice-content">{{ .Inner | markdownify }}</div>
</div>

Zusätzlich habe ich im Unterverzeichnis static/css im Theme-Verzeichnis die Datei notice.css angelegt und folgenden Inhalt eingetragen.

.shortcode-notice .notice-content {
    padding: .6em 1em;
	display: block;
	font-size: 1em;
	margin-top: 0;
	margin-bottom: 0;
	color: #666;
    border-radius: 4px;
}

.shortcode-notice-title {
	color: #fff;
	padding-left: 1em;
	font-weight: 700;
	text-transform: capitalize;
    border-radius: 4px 4px 0 0;
}

.shortcode-notice-title.hinweis {
	background-color: rgba(92, 184, 92, .8)
}

 .shortcode-notice.hinweis .notice-content {
	background: #e6f9e6
}

 .shortcode-notice-title.tip {
	background-color: #6ab0de
}

.shortcode-notice.tip .notice-content {
	background: #e7f2fa
}

.shortcode-notice-title.info {
	background-color: #f0b37e
}

.shortcode-notice.info .notice-content {
	background: #fff2db
}

.shortcode-notice-title.warnung {
	background-color: rgba(217, 83, 79, .8)
}

.shortcode-notice.warnung .notice-content {
	background: #fae2e2
}

Will man nun einen entsprechenden Hinweis in einen Artikel eintragen, kann man folgenden Shortcode nutzen.

{{% notice info %}}
Das ist eine Information
{{% /notice %}}

Anstelle von info kann man in der ersten Zeile hinweis, tip und warnung verwenden was zur Folge hat, dass der Hintergrund der Anzeige entsprechend eine andere Farbe hat. Im Falle der Warnung beispielsweise rot. Wem das nicht ausreicht oder zu viel ist, kann natürlich die Einträge in der CSS-Datei erweitern oder entfernen.

Im Falle des bereits angesprochenen, veralteten Artikels von 2019 erzeugt dies folgenden Hinweis.

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Kommentarfunktion Isso unter Hugo deaktivieren 2.0

2019 hatte ich bereits einen Artikel veröffentlicht, wie man das Kommentarsystem Isso für bestimmte Artikel unter Hugo deaktiviert. Hierbei wurde aber nur der Code entfernt der für das Anlegen neuer Kommentare und das Anzeigen vorhandener Kommentare zuständig ist. Im Hintergrund wurde beispielsweise die JavaScript-Datei “embed.min.js” weiterhin geladen. Auch wenn diese nur ca. 25 kB groß ist (was einen Großteil von https://fryboyter.de ausmacht), bin ich mit der Lösung unzufrieden.

Da ich aktuell privat etwas Zeit habe, und ich diese Funktion demnächst wohl öfter nutzen werde, habe ich mir eine bessere Lösung überlegt.

Als Erstes habe ich mir die Datei single.html vorgenommen. Diese ist für das Anzeigen von einzelnen Artikeln zuständig. Den betreffenden Code habe ich wie folgt geändert.

{{ if and ( isset .Params "nocomments" ) ( eq .Params.nocomments true ) -}}
    <p>Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert</p>
{{ else }}
    <section id="isso-thread" data-title="{{ .Title }}"></section>
	<noscript>
		<p>Die Kommentarfunktion kann nur mit aktiviertem Javascript genutzt werden</p>
	</noscript>
{{ end }}	

Wichtig ist hier im Grunde genommen die erste Zeile. Damit wird geprüft, ob im Front-Matter-Bereich des jeweiligen Artikels die Zeile nocomments: vorhanden ist und ob diese den Wert true hat. Wenn ja, wird der Hinweis angezeigt, dass die Kommentarfunktion für diese Artikel deaktiviert ist. Wenn nicht, wird der Code eingetragen, mit dem man als Nutzer neue Kommentare erzeugen kann und vorhandene Kommentare anzeigt. Also im Grunde genommen, was im Artikel von 2019 beschrieben wurde.

Als Nächstes habe ich die Datei metadata.html angepasst. Diese erzeugt die Zeile direkt unter dem Titel des Artikels, in der bisher unter anderem die Anzahl der Kommentare angezeigt wird. Was bei einer deaktivierten Kommentarfunktion nicht wirklich nötig ist.

{{ if or (not ( isset .Params "nocomments" )) ( ne .Params.nocomments true ) -}} | <a href="{{ .Permalink }}#isso-thread">Comments</a>{{ end }}

Hiermit wird geprüft, ob die Zeile nocomments: nicht hinterlegt ist oder wenn doch, ob dessen Wert nicht true entspricht. Wenn eines der beiden zutrifft, wird der Code für die Anzahl der vorhandenen Kommentare angezeigt. Den Code habe ich bewusst etwas verkompliziert, da ich verhindern wollte, dass beispielsweise nocomments: treu unabsichtlich dazu führt, dass die Kommentare deaktiviert werden. Wer hierfür eine bessere Lösung hat, die weniger Code benötigt, kann sich gerne melden. Oder einfach einen Pull Request erstellen. Denn an der Stelle zeigt es sich, dass ich nicht wirklich programmieren kann.

Abschließend ist die Datei head.html an der Reihe.

{{ if or (not ( isset .Params "nocomments" )) ( ne .Params.nocomments true ) -}}
	<script data-isso="https://isso.fryboyter.de/" data-isso-feed="true" data-isso-css="false"
		data-isso-lang="{{.Site.Language.Lang }}" data-isso-max-comments-top="inf" data-isso-max-comments-nested="inf"
		data-isso-vote="false" data-isso-reply-notifications="true"
		src="https://isso.fryboyter.de/js/embed.min.js"></script>
	{{ end }}

Hier kommt unterm Strich die gleiche Abfrage wie für metadata.html zum Einsatz. Nur das in diesem Fall nicht die Anzeige der vorhandenen Kommentare ausgeblendet wird, sondern die Datei embed.min.js geladen wird oder eben nicht.

Das ganze Changeset kann man sich unter https://github.com/Fryboyter/Hugo/commit/5dfb4459aa7f9c8b08a21a9568d775808e290b49 ansehen.

Warum nun diese Änderung? Im Grunde aus zwei Gründen.

Zum einen schalte ich bereits jetzt weniger als 80 Prozent der Kommentare frei, da viele Kommentare nur SEO-Spam oder Kommentare sind, die nicht weiterhelfen. Daher auch die manuelle Freischaltung der Kommentare.

Das größere Problem ist aber, dass ich oft keine Lust oder Zeit habe Kommentare zeitnah freizuschalten, so dass diese oft Tage oder gar Wochen nicht angezeigt werden. Das nützt daher weder den Nutzern noch mir etwas. Daher verzichte ich im Zweifelsfall zukünftig lieber auf Kommentare Dritter.

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Alle Repositories eines Nutzers bei Github klonen

Manchmal möchte man alle Repositories eines Nutzers bei Github auf den eigenen Rechner klonen. Je nach Anzahl der Repositories kann dies etwas aufwändig sein, jedes manuell mit “git clone” herunterzuladen. Um dies zu automatiesieren kann man folgendes Script nutzen. Nennen wir das Script beispielsweise gitdownload.sh.

#!/bin/bash

if [ $# -eq 0 ]
  then
    echo "Usage: $0 <user_name> "
    exit;
fi

USER=$1

for repo in $(curl -s https://api.github.com/users/"$USER"/repos?per_page=1000 |grep git_url |awk '{print $2}'| sed 's/"\(.*\)",/\1/');do
git clone "$repo";
done;

Um damit die betreffenden Repositories herunterzuladen führt man einfach ./gitdownload.sh $benutzername aus. Anstelle von $benutzername trägt man den jeweiligen Namen des Nutzers bei Github ein.

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