Bisher habe ich schützenswerte Dateien auf meinen USB-Sticks immer mit TrueCrypt verschlüsselt. Wer hätte das gedacht.
Leider kommt es immer öfters vor, dass ich an Rechnern arbeite, bei denen TrueCrypt nicht installiert ist und ich mir auch nicht mal eben Administratorrechte verschaffen kann. Deswegen habe ich mir mal Alternativen zur portablen Version von TrueCrypt angesehen, mit denen man zumindest Lesezugriff auf seine verschlüsselten Daten bekommt, ohne dass das Programm installiert sein muss oder man über Administratorrechte verfügen muss. Die Auswahl war nicht gerade berauschend. Quasi nicht vorhanden trifft es eigentlich besser. Zumindest wenn man einigermaßen sicher sein will.
Schlussendlich bin ich dann bei FreeOTFE gelandet. Damit erstellte Container können unter Windows als auch Linux verwendet werden. Schon mal ein Pluspunkt für mich. Und es gibt einen sogenannten FreeOTFE Explorer. Damit kann man unter Windows auch ohne Administratorrechte auf den Containerinhalt zugreifen. Bis TrueCrypt 4.2 (wenn ich mich jetzt nicht irre) gab es so etwas auch für TrueCrypt. Dieser TrueCrypt-Explorer basierte laut meinen Informationen sogar auf dem FreeOTFE Explorer. Da ich das “Administratorproblem” eigentlich nur mit Windowsbüchsen habe, passt das auch wie die Faust aufs Auge.
Für die paranoide Fraktion lassen sich übrigens auch sogenannte hidden Volumes, wie man sie von TrueCrypt her kennt, erstellen. Meiner Meinung nach ist das zwar absoluter Blödsinn, aber hinter mir ist ja auch nicht die CIA, das FBI und die Freimaurer her.
Neben der normalen Version, mit welcher man das Programm bzw. den Explorer fest installieren kann, werden auch noch normale portable und U3 Versionen zum Download angeboten.
Lange Rede, kurzer Sinn. Wer für seinen externen Medien eine TrueCrypt-Alternative sucht, welche ohne Administratorrechte auskommt, sollte sich FreeOTFE einmal ansehen. Diese Lösung ist immer noch besser als verschlüsselte 7zip-Archive.
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Auf dieses Programm bin ich auch grade gekommen, aus den gleichen Gründen.
Einziges Manko für mich ist noch, dass der FreeOTFe Explorer nicht mit Partitionen umgehen kann.
SOll aber laut Homepage in der Entwicklung sein, wenn das so weit ist, dann hat TrueCrypt einen großen Konkurrenten!
Konkurrenz in punkto portable Medien, ja. Aber wenn man den Punkt mal weg lässt, dann ist Diskcryptor schon eine verdammt große Konkurenz. Dort sind nun mal schon Funktionen enthalten, auf die man bei TrueCrypt vermutlich noch lange warten kann. Mich hält eigentlich nur noch eines davon ab, nicht auf Diskcryptor zu wechseln. Nämlich die Tatsache, dass es keine Linuxversion gibt.