Subreddit /r/gerlinux

Ich lese regelmäßig den Subreddit /r/linux mit, da dort durchaus einige interessante Dinge zu finden sind. Allerdings auch viel Mist, wie Bilder eines Eiswagens auf dem Tux oder ein anderer Pinguin zu sehen ist. Bezüglich solcher Beiträge gibt es bei anderen Lesen inzwischen auch einige kritische Beiträge. Allerdings wird diese Kritik oft nicht wirklich zivilisiert vorgebracht.

Da ich zu /r/linux keine Alternative gefunden habe, die dann vielleicht auch noch deutschsprachig ist, habe ich kurzerhand einfach mal /r/gerlinux erstellt. Dies soll einem deutschsprachigen Subreddit ähnlich /r/linux entsprechen, nur ohne diese 0815 Beiträge mit einem Tux-Eiswagen als Inhalt. Und ohne die Leute, die anstelle zu downvoten Flame-Beiträge erstellen, was im Grund noch nerviger ist als ein Tux-Eiswagen.

Fenstertitel von Terminator in Verbindung mit der ZSH

Als Terminal-Emulator setze ich, wie in einem anderen Artikel bereits geschrieben, Terminator ein. In Verbindung mit der ZSH gibt es hier allerding etwas, dass mich stört. Und zwar wird als Fenstertitel immer /bin/zsh angezeigt.

-bin-zsh_001

Um das zu ändern, muss man die Datei .zshrc anpassen, welche man im Home-Verzeichnis findet. In dieser fügt man folgendes ein.

case $TERM in
    xterm*)
        precmd () {print -Pn "\e]0;%~\a"}
        ;;
esac

Speichert man die Date nun und öffnet eine neue Instanz von Terminator, erhält man folgenden Titel angezeigt.

titel_zsh_2

Was als Titel angezeigt wird, definiert man mittels print -Pn “\e]0;%~\a”. In diesem Beispiel wird einfach das Verzeichnis angezeigt, in dem man sich gerade befindet. Das Home-Verzeichnis wird hierbei mit dem üblichen ~ abgekürzt. Nimmt man stattdessen print -Pn “\e]0;%n@%m: %~\a” erhält man den Titel Benutzername@Hostname: Aktuelles Verzeichnis. Die ganzen Prompt Escapes wie %~ oder %n usw. kann man hier nachlesen. Somit lässt sich die Anzeige an die eigenen Wünsche anzeigen.

Mein Netbook ist endlich broadcom-frei

Ich nenne ein X130e von Lenovo mein Eigen. An sich ein wirklich gutes Gerät in dieser Klasse. Allerdings ist als Wlan-Karte ein Exemplar von Broadcom verbaut. Letztes Jahr hatte ich damit schon mal üble Probleme. Seit einiger Zeit fällt die Datenrate bei jedem größeren Datenverkehr bis auf knappe 100 K/s. Normalerweise würde man an dieser Stelle einfach eine andere Karte einbauen. Vorzugsweise von Intel. Dank der Whitelist im Bios des Geräts kann es sich allerdings an die Backe schmieren. Selbst mit einem modifizierten Bios bin ich hier nicht weitergekommen.

Vor ein paar Tagen hatte ich jetzt endgültig die Schnauze voll und ich habe mir einen WLAN-USB-Stick gekauft. Da ich mich derzeit oft auf Raspberry-Pi-Seiten herumtreibe ist mir der Stick EW-781Un (Version 1.0A) von Edimax bereits das eine oder andere mal aufgefallen. Hierbei handelt es sich um einen Nano-USB-Stick und stört somit am Netbook nicht wirklich. Er bietet zudem eine maximale Rate von 150 Mbps und kommt mit WPA2 zurecht. Nachdem ich die WLAN-Karte von Broadcom deaktiviert hatte, lief der Stick auf “out of the box” unter Arch Linux. Lediglich die Interface-Bezeichnung im Profil von netctl musste ich noch anpassen. Größere Dateitransfere laufen damit endlich so wie sie sollen. Nämlich schnell und stabil.

Was bleibt mir also abschließend zu sagen? Wer einen WLAN-USB-Stick für Linux sucht, ist mit diesem Teil gut beraten. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass auf der Verpackung neben Windows auch Mac und Linux als unterstütztes Betriebssystem genannt wird. Was den Preis betrifft, ist man mit ungefähr 7 Euro dabei.

run-help unter der ZSH

Heute habe ich mal wieder eine nette Funktion der ZSH entdeckt. Nehmen wir mal wir möchten mit tar etwas packen bzw. entpacken. Leider kann ich mir die Parameter hierzu absolut nicht merken (deswegen habe ich normalerweisae Aliase angelegt). Bin ich nun an einem fremden Rechner, gebe ich in der Regel erst einmal den gewohnten Alias ein. Dann merke ich, dass dieser nicht vorhanden ist. Als nächstes gebe ich dann tar ein um dann festzustellen, dass ich die nötigen Parameter nicht im Kopf habe.

Normalerweise lösche ich dann den Befehl und rufe die Manpage von selbigen auf. Ist auf dem Rechner zufällig die ZSH installiert, kann das etwas beschleunigen indem man den Befehl eingibt und danach Esc+h drückt. Hiermit wird dann die Manpage des betreffenden Befehls aufgerufen. Hat man dann alles was man braucht, drückt man einfach q und landet wieder in der ZSH. Da der eingegebene Befehl hierbei nicht gelöscht wird, kann man diesen nun um die benötigten Parameter usw. erweitern.

Das mag jetzt keine weltbewegende Funktion sein und vielleicht gibt es unter einer anderen Shell etwas Vergleichbares. Aber so oder so ist das Ganze doch irgendwie nützlich.

OpenWrt Barrier Breaker RC1 veröffentlicht

OpenWrt kann auf vielen Routern usw. als alternatives Betriebssystem eingesetzt werden. Vor kurzem wurde nun der erste Release Candidate der kommenden Version Barrier Breaker veröffentlicht. Das Changelog, das die Highlights die seit der aktuellen, stabilen Version hinzugekommen sind kann man hier nachlesen.

Für mich sind besonders folgende Punkte interessant.

- Nativer IP6-Support
- Snapshot-Funktion des Dateisystem mit möglichem Rollback
- Möglichkeit einer Testkonfiguration mit der Möglichkeit diese wieder auf die letzte funktionierende Konfiguration zurück zu stellen

Ich werde mir am Wochenende mal den RC installieren. Eventuell finde ich ja noch den einen oder anderen Bug der dann bis zur Veröffentlichung der stabilen Version behoben werden kann.