ncdu – du (Disk Usage) mit ncurses

Der Befehl du ist vermutlich vielen Nutzern von Linux ein Begriff. Damit lässt sich die Speicherbelegung eines Verzeichnis anzeigen.

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Alternativ dazu kann man auch ncdu nutzen. Hiermit werden nicht alle Unterverzeichnisse auf einen Schlag angezeigt sondern nur die oberste Ebene. Mittels den Pfeil- und noch ein paar anderen Tasten kann man dann in den Unterverzeichnissen „browsen“.

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Die Mitarbeiter sind schuld an der Pleite von Mandriva

Jetzt ist es amtlich. Jean-Manuel Croset, seines Zeichens letzter Geschäftsführer des Unternehmens Mandriva, hat sich zu den Hintergründen zur endgültigen Pleite geäußert. Die Mitarbeiter sind, wie sollte es anders sein, der Grund.

Einige der 2013 aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens entlassenen Mitarbeiter haben es gewagt nicht nur das Unternehmen Mandriva zu verklagen, nein sie haben vom Arbeitsgericht auch noch Recht bekommen. Was für eine Sauerei…

Durch den erlassenen Strafbefehl musste Mandriva sofort einige hunderttausend Euro zahlen. Einsprüche und Anträge auf Aufschub der Auszahlungen hat das Gericht wohl abgelehnt. Das hat dem Unternehmen, welches 2013 550000 Euro Einnahmen hatte, die 2014 um 40 Prozent gesteigert werden konnten (bei gleichzeitiger Minderung der Kosten um 40 Prozent), wohl das Genick gebrochen.

Arch AUR nutzt ab Version 4.0 eine auf Git basierende Plattform

Gestern wurde auf der Mailing-List „arch-general“ verkündet, dass ab dem 8. Juni 2015 der Umzug von AUR auf eine Plattform die auf Git basiert der Umzug startet. Wer seine Pakete weiterhin betreuen will, muss diese auf der neuen Plattform bis spätestens 07. Juli 2015 unter aur4.archlinux.org einreichen. So lange werden die Pakete für die ursprünglichen Betreuer reserviert. Ab dem 8. Juli kann man unter der genannten Adresse dann die Pakete einreichen die reserviert waren aber der jeweilige Betreuer nichts gemacht hat. Am 8. August wird dann aur4.archlinux.org offiziell aur.archlinux.org ab. Änderungen an den Paketen die zwischen dem 8. Juli und dem 8. August erfolgen müssen unter aur4.archlinux.org eingereicht werden.

Eine kurze Anleitung zum Einreichen auf der neuen Plattform findet man im Wiki. Wer Probleme mit der neuen Platform hat, kann diese im Bugtracker melden.

Mandriva ist nun endgültig am Ende

Jahrelang habe ich als Distribution Mandrake und dann Mandriva als Distribution eingesetzt. Für mich war die Distribution immer die „out of the box“ Distribution, die es technisch locker mit Ubuntu aufnehmen hätte können. Leider hat sie immer nur ein Nischendasein gefristet. In den Jahren in denen ich mit Mandrake bzw. Mandriva unterwegs war, hatte das dahinter stehende Unternehmen schon einige Male finanzielle Probleme, konnte sich aber immer wieder aufraffen. Jetzt hat es das Unternehmen wohl endgültig erwischt.

Laut http://lwn.net/Articles/645862/ ist eine Liquidation erfolgt. Die offizielle Seite ist ebenfalls nicht mehr erreichbar. Auch wenn Mandriva (das Unternehmen) in der Vergangenheit meiner Meinung nach einiges falsch gemacht hat, verdanke ich ihm doch mit der Distribtion Mandrake bzw. Mandriva meinen ersten richtigen Einstieg in Linux. Von daher schade darum. Hoffentlich kommen die Anstellten bei anderen Unternehmen unter.

KDE Plasma und Claws-Mail stürzen beim Herunterfahren oder bei einem Neustart ab

Ausgangssituation ist folgende. Auf einem Rechner läuft Arch Linux mit KDE Plasma. Updates sind zum aktuellen Stand komplett eingespielt. Egal ob der Rechner herunter gefahren oder neu gestartet wird, es stürzt die Plasmashell sowie das durchgehend laufende Programm Claws-Mail mit einem Signal 11 ab. Nachdem man einige Fenster mit den Absturzmeldungen weg geklickt hat, startet der Rechner dann aber wie beabsichtigt neu oder fährt komplett herunter. Besonders wohl ist mir dabei aber nicht wegen Claws-Mail.

Nach einigem hin und her habe ich gestern die Lösung gefunden. Der verdammte Layer 8 war mal wieder das Problem… Vor einiger Zeit gab es eine Änderung mit der der Microcode eines Intel-Prozessors nicht mehr automatisch aktualisiert wird und somit ein Eingreifen des Nutzers nötig ist. Vor einigen Wochen hatte ich mir die Datei /boot/syslinux/syslinux.conf verbastelt, so dass ich die vorhandene gelöscht und eine neue erstellt habe. Dabei habe ich natürlich nicht den Eintrag für das Update des Microcodes eingebaut… Nachdem ich das jetzt nachgeholt habe, funktioniert alles wieder wie es soll. Warum das ganze aber erst nach Wochen Probleme gemacht hat, kann ich nicht wirklich sagen. Scheinbar gab es ein Update, dass mit einer alten Version Probleme hat.